Dieses Mal in 2sechs3acht4: Herrchen tot – Wilhelmshavener SPD sieht Rot – Petitionsausschuss will Idioten

In der „Wilhelmshavener Zeitung“ erscheint endlich einmal ein Interview mit Biss, freut sich der Jagdterrier Mike Tjaden und rechnet nach: „Mein Herrchen ist seit gestern tot“, Helmut Schmidt wäre mindestens 200 Jahre alt geworden. Außerdem veröffentlicht die internette Zeitung 2sechs3acht4 eine letzte Durchsage an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages und fragt sich, wie die Wilhelmshavener SPD mit ihren Kandidaten umgeht.

Die Ausgabe 22

Die internette Zeitung im Netz: www.zweisechsdreiachtvier.de

 

Aus dem Haus der Staatsanwälte in Hannover: Die Sendung mit dem Wortbruch

„Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ (Erich Kästner)

Sie heißt Marlene. Sie sitzt in einem Rollstuhl. Marlene kann nur ihren Kopf bewegen. Sie ruft mir fröhlich auf der Gökerstraße in Wilhelmshaven zu: „Hallo!“ Ich sage ebenfalls: „Hallo.“ Marlene freut sich.

Ein paar andere Leute dürfen mit einem Gruß von mir  nicht mehr rechnen. Diese Leute sitzen nicht in einem Rollstuhl, sondern im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Das tun sie angeblich, weil sie Bürgerinnen und Bürger nicht mehr für Untertanen halten. Sie halten sie inzwischen für Idioten…

Die Vorsitzende heißt Kersten. Der Nachname tut nichts zur Sache, die Parteizugehörigkeit auch nicht. Sie hat mir jetzt erneut mitgeteilt, dass ihr Ausschuss für mich nicht zuständig sei. Das hat sie schon einmal getan. Im vorigen Jahr. Geschickt wurde ich zum Rechtsausschuss des Niedersächsischen Landtages. Dann schickte man mich wieder zurück. Was Kersten nun wieder versucht?

Ich kenne zu viele anständige und wunderbare Menschen, um weiter meine Zeit zu verschwenden mit Leuten, die nicht einmal bestreiten, dass mich der Chef der Staatsanwaltschaft Hannover, Manfred Wendt, belogen hat, und die nicht einmal behaupten, dass ein fast dreijähriges Ermittlungsverfahren mit Anklageschrift ohne Beweismittel rechtsstaatlich sei. Die erklären sich einfach für nicht zuständig. Warum sollte ich dann noch für solche Leute zuständig sein? Auf die kann ich verzichten…Jede Bitte dieser Leute, sie beim nächsten Mal zu wählen, würde ich als Belästigung empfinden.

Die Story in Bildern

Media-Markt und Postbank: Das ist aber blöd

Manchmal fische ich Berichte und Kommentare aus dem Nachrichten-Wasser, die ich am liebsten gleich wieder ins Internet-Meer werfen würde.

Hier geht es um einen Media-Markt, der angeblich keine Toiletten hat.

Geradezu abenteuerlich mutet so manche Geschichte aus der Postbank an. Voriges Jahr habe ich ein Sparbuch gefunden. Guthaben: gut 700 Euro. Das Geld bekam ich aber nicht. Nun hat mir ein Kommentator über ein verschwundenes Sparbuch mit mehr als 2 300 Euro berichtet.

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Was soll dieses Gedrohne? Merkel nimmt gar keine Designerdrogen

Die Drohnen sollen übrigens laut dpa „bei Bedarf auch bewaffnet werden können“.  So würden die unbemannten Flugzeuge aber noch schwerer werden, so dass man sie auch bemannen könnte. Oder beweiben. Mit Merkel beispielsweise. Deren Drogenbeauftragte hat sich heute gefreut, weil Designerdrogen immer unbeliebter werden. Solche Drogen hat Merkel auch nie genommen. Die Bundeskanzlerin hat gar keinen Designer.

Die Falschmeldung von dpa

Direktübertragung aus dem gläsernen Staatsanwaltschafts-Studio Hannover

Dokumente eines Justizskandals

Die Kühe geben morgen früher Milch, die Schafe werden schneller fressen: Das Wilhelmshavener Radio 2sechs3acht4 berichtet morgen um 19 Uhr live aus dem gläsernen Studio der Staatsanwaltschaft von Hannover. Beantwortet werden kann dann auch die Frage, ob die 81,82 Prozent Recht haben, die vermuten, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zwar Fehler beim Ermittlungsverfahren einräumt, aber die Entschädigungsforderung von Heinz-Peter Tjaden aus Wilhelmshaven ablehnt. Der Brief dieses Ausschusses ist gestern angekommen, er wird morgen geöffnet.

Studiogäste sind der ehemalige Chef der hannoverschen Staatsanwaltschaft, Manfred Wendt, der erklären wird, warum es ihn bis zu seiner Pensionierung am 31. März 2013  in dieser Behörde doch nicht zweimal gegeben hat, die neue niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz als Fielmann-Kundin, die sich demnächst eine Lesebrille anschaffen will, und ein Lügendetektor, der vor Jahren ein Hausverbot  für das hannoversche Haus der Staatsanwälte bekommen hat.

Bis Sendebeginn ist die Umfrage zum Brief des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages noch freigeschaltet. Und zwar hier.

Justizskandal in Hannover: Post vom Petitionsausschuss des Bundestages – was steht drin?

Seit über sechs Jahren schicken mich Parlamentsausschüsse und die Staatsanwaltschaft von Hannover von Pontius zu Pilatus, niemand bestreitet, dass mich der Chef der hannoverschen Staatsanwaltschaft Anfang November 2006 am Telefon belogen hat, als er mir eine Entschädigung für ein verschlepptes Verfahren versprach, meine am 3. November 2003 in Burgdorf beschlagnahmten Computer wurden falsch gelagert, was auch die Kripo von Garbsen bestätigte, die sich 2004 bei der Staatsanwaltschaft von Hannover schriftlich erkundigte, wann meine Computer abgeholt werden, da die Untersuchungen abgeschlossen seien. Meinen Fall habe ich mehrfach dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages vorgetragen, der mich erst abwimmeln wollte, sich dann aber doch meiner Sache annahm, weil ich dem Ausschuss ein Päckchen mit Salbe für größere Beweglichkeit geschickt hatte.

Heute habe ich Post von diesem Ausschuss bekommen. Ich habe den Brief noch nicht geöffnet. Was glauben Sie, steht drin?

1. Mein Entschädigungsanspruch wird zurückgewiesen, weil die Staatsanwaltschaft von Hannover sich angeblich korrekt verhalten hat?

2. Der Ausschuss räumt Fehler beim Ermittlungsverfahren ein, lehnt meinen Entschädigungsanspruch aber trotzdem ab?

3. Der Ausschuss bestätigt meinen Entschädigungsanspruch?

4. Ich halte alles für möglich?

Antworten bitte an meine mail-Adresse tjadenheinzpeter@live.de

Nachtrag: Ich habe noch diese Möglichkeit vergessen.

5. Der Petitionsausschuss verweist mich an die nächste Stelle, die angeblich zuständig ist.

Dokumente eines Justizskandals

Das steht in dem Brief des Ausschusses

Hannover: SPD-Oberbürgermeister-Kandidatin Rosamunde Schostok und Dichtung aus einem (Regen-)Guss

Rosamunde Schostok schwimmt als Dichterin weiter auf einer Erfolgswelle. Damit das so bleibt, regnet es seit Tagen. Denn sonst wären der SPD-Oberbürgermeister-Kandidatin an diesem Montag nicht solche Sätze eingefallen, die man immer wieder lesen möchte: „Kennen Sie schon den Spruch ´Der kleine November möchte gern aus dem Mai abgeholt werden´? Oder: ´Ab Freitag wird es wärmer – auch der Regen.´“ Wem huscht da nicht ein Lächeln über das nasse Gesicht?

Mehr über die Dichterin von der Leine