Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 6/2019: Ab in die Nische

Die Reisetasche ist gepackt, die Erzählung „Immer Ärger mit Red-In Duisburg und auf Madeira“ (siehe http://madeiranowordsneeded.blogspot.com) verstaut, morgen fliegt „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden wieder nach Funchal und übernachtet dort im 29 Madeira Hostel. Doch nicht nur Tjaden macht den Abflug, den soll nach Auffassung eines Burgdorfer Redakteurs auch die FDP machen. Joachim Dege nennt diese Partei neuerdings „Nischenpartei“. Doch: Was ist eigentlich eine Nische?

Die Antwort in der sechsten Ausgabe 2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

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Zu den „Kreisblatt“-Freunden gehört seit Samstag auch ein Restaurantbesitzer aus Mainz.

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Ist die AfD historisch betrachtet doch nicht so einmalig wie behauptet?

Bundeskanzler Kiesinger bei einer öffentlichen Kundgebung in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen

Kurt-Georg Kiesinger: ein ehemaliges NSDAP-Mitglied wird Bundeskanzler.

Die „Bild“-Zeitung lobe ich eigentlich nicht. Jetzt mache ich das.

„´Erstmals seit 1945´ ist nichts, was die AfD tut-das historische Ausmaß der Kritik an ihr ist fehl am Platz“, schreibt Filipp Piatov auf Seite 4 der gestrigen Ausgabe. Der Autor ist 27 Jahre alt, stammt aus Russland, lebt in Berlin und ist Jude.

In seinem Beitrag nennt er Beispiele für den schändlichen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit: Konrad Adenauer setzt als Bundeskanzler mit Hans Globke einen Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetz als Berater ein, das ehemalige NSDAP-Mitglied Kurt-Georg Kiesinger wird CDU-Chef und Bundeskanzler, der jüdische Staatsanwalt Fritz Bauer muss sich mit Kollegen herumschlagen, die Nazi-Verbrecher schützen, Erich Mende (FDP, ehemals Vizekanzler) bestreitet 1996 vor dem Deutschen Bundestag Antisemitismus in der Wehrmacht, der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele bleibt trotz unfassbarer Morde unbehelligt.

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Pflegefamilien erfinden-Millionen kassieren

Landgericht Trier: Hier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter.

Bitburg-Prüm ist nicht nur in der Eifel. Vor dem Landgericht in Trier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter darüber, dass er unbehelligt in zwölf Jahren 1,5 Millionen Euro beiseite schaffen konnte. Er erfand Pflegefamilien, die Überweisungen genehmigte sein Vorgesetzter. Auch in Hamburg geschah ähnliches, in Nordrhein-Westfalen ebenfalls. Immer mehr Fälle werden bekannt. Wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand.

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Die Beilage und der Magazinmacher aus Burgdorf: Wir mögen uns, wir mögen uns nicht, wir mögen uns…

Tjaden tappt in der vierten Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ durch den Blätterwald der Kleinstadt Burgdorf, der eigentlich nur noch aus einer Beilage der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung/Neue Presse“ besteht. Die Vorlage für eine merkwürdige Überschrift liefert der Beilage wieder einmal ein Magazinmacher. Vorher und nachher tut man immer so, als wenn man sich überhaupt nicht mag.

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Hartz IV: Bundesarbeitsminister sucht Heil in Sanktionen

Die Linke vor dem Jobcenter in Gotha: Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright hat was gegen Hartz IV.

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Prüfauftrag aus Gotha. Das dortige Sozialgericht will wissen, ob Hartz-IV-Sanktionen verfassungswidrig sind oder nicht. In Gotha meint man: ja. Und was meint Karlsruhe? Der neue Vizegerichtspräsident Stephan Harbarth will die Prüfung ernst nehmen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wohl eher nicht. Laut Medienberichten hat er vor Gericht gesagt: „Der Sozialstaat muss ein Mittel haben, die zumutbare Mitwirkung auch verbindlich einzufordern.“

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Ein Kind ist tot. Ich verlasse mich auf die Jugendamtsleiterin Hanna Ahrens

Jetzt geht es rund. Vor dem Kreistag in Osterholz kanzelt die Jugendamtsleiterin Hanna Ahrens Forscher aus Koblenz ab, die in einer Studie Missstände im Kinder- und Jugendhilfesystem festgestellt haben. Das Personal ist überlastet und wechselt zu oft, sagen die Wissenschaftler. Stimmt nicht, sagt Hanna Ahrens.

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Für die Oberbürgermeisterin von Hannover soll das Wahlrecht geändert werden

Für Rosamunde Schostok soll das Wahlrecht geändert werden. Denn im niedersächsischen Landtag sitzen nach Meinung des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil zu wenige Frauen. Außerdem ist Weil mit der Arbeit seiner Nachfolgerin nicht zufrieden. „Wir müssen sie dringend aus dem Neuen Rathaus weg loben“, sagte Weil am Rande einer Klausurtagung seiner Partei in Springe.

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