Burgdorfer Kreisblatt 28/20: Drinnen ist es in Hamburg anders als draußen in Niedersachsen

Drinnen ist nicht mehr gleich draußen. Bei der erneuten Erneuerung der Corona-Regeln berücksichtigen das immer mehr Bundesländer, ohne zu den gleichen Ergebnissen zu kommen. In Niedersachsen ist es drinnen und draußen anders als in Mecklenburg-Vorpommern und in Hamburg. Deshalb dürfen in Hamburg mehr Leute an einer Veranstaltung teilnehmen als anderswo. Warum der HSV trotzdem nicht aufgestiegen ist, soll hier nicht erörtert werden. Was aber auch sonst noch kommen mag: Einen harten Lockdown wird es nie wieder geben. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Österreich geeinigt-nicht draußen, sondern drinnen bei einer Videokonferenz.

Alles Weitere in der Ausgabe 28 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

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Burgdorfer Kreisblatt 27/20: Gute Nachricht aus Burgdorf/Schlechte Nachrichten aus Hamburg und Dortmund

In der 27. Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ gibt es nur eine gute Nachricht: In Burgdorf wird der Kindergarten Fröbelweg ausgebaut, berichtet „Kreisblatt“-Mitarbeiter Leon Hogrefe. Nicht gut bestellt ist es dagegen um den Hamburger SV und um BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der eine Broschüre zurückgeben muss, berichtet Heinz-Peter Tjaden.

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Corona-Bewährungsprobe: Wie war das noch im März und April?

Fotografiert am 25. März 2020 in Burgwedel bei Hannover.

Einige von uns erinnern sich vielleicht noch daran: Auch in Niedersachsen wird am 25. April die MSTO-Verordnung eingeführt (MSTO=Maske, Schal, Tuch oder Ähnliches). In den Supermarkt dürfen wir nur noch mit Einkaufswagen und mit Mund-Nase-Bedeckung, die Zahl der Kundinnen und Kunden, die im Supermarkt sein dürfen, wird schon im März begrenzt. Die Kassiererinnen und Kassierer sitzen hinter Plexiglas, tragen Einweghandschule, wer mit Bargeld bezahlt, muss die Scheine und Münzen in eine Plastikschüssel legen, das Wechselgeld kommt ebenfalls in die Plastikschüssel. Einkaufswagen werden regelmäßig desinfiziert.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ 24/20: Burgwedel schützt Bücher vor Corona-Virus/Skandal im Gewerbegebiet

In Burgwedel bei Hannover werden Bücher nach der Rückgabe isoliert, sie müssen drei Tage in Quarantäne, damit sie sich nicht mit dem Corona-Virus anstecken. Das nennt das „Burgdorfer Kreisblatt“ vorbildlich.

Nicht vorbildlich benimmt sich dagegen die Gemeinde Wedemark, wenn sie im Gewerbegebiet von Großburgwedel Erzieherinnen und Erziehern Stellenangebote macht. Meint jedenfalls die Burgwedler CDU.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ 22/20: Ritalin für Schüler/Keine Broschüre für BVB-Chef Hans-Joachim Watzke

Muss Hans-Joachim Watzke zurückgeben.

Wenn man in jede Schülerin und in jeden Schüler täglich etwas Ritalin schütten würde, könnte der während der Corona-Bewährungsprobe entstandene Unterrichtsrückstand schnell wieder eingeholt werden. So oder so ähnlich stellt sich das ein ehemaliger Lehrerverbands-Präsident vor.

Nicht mehr vorstellen kann man sich dagegen, dass Borussia Dortmund nach der 0 : 1-Heimpleite gegen Bayern München noch Meister werden kann. Doch das ist die Bedingung von „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden gewesen, als er BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seine Broschüre „Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht“ schickte. Wäre der BVB Meister geworden, hätte Watzke die Broschüre behalten dürfen. Nun muss er sie an Tjaden wieder zurückschicken.

Mehr dazu in der Ausgabe 22/20 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

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„Burgdorfer Kreisblatt“ 20/20: Wo findet man die schönsten Stoffmasken?

Was Stoffmasken während der Corona-Bewährungsprobe nützen sollen, hat „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden die niedersächsische Landesregierung und die Verwaltung in seinem Wohnort Burgwedel gefragt. Eine Antwort bekam er nicht. Inzwischen sind die in der MSTO-Verordnung erwähnten Stoffmasken flügge geworden. Sie erheben sich aus Fahrradkörben in die Lüfte und landen neben Radwegen und an anderen Wegesrändern. Heinz-Peter Tjaden nennt in der Ausgabe 20 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ die ergiebigsten Fundstellen.

MSTO=Maske, Schal, Tuch oder Ähnliches

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Burgdorfer Kreisblatt 19/20: Von der Liebe in den Zeiten von Corona

Diese Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ handelt von der Liebe in den Zeiten von Corona und von einer gewissen Barbara, die 1984 nicht in die Burgdorfer Stadtbücherei durfte.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 18/20 über verschiedene MSTO-Typen in der Corona-Bewährungsprobe

„Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden fängt bei seinen Radtouren Stimmen ein. Nach der Einführung der Masken-/Schal-/Tuch-/Oder Ähnliches-Pflicht (MSTO-Pflicht) hat er auch verschiedenene MSTO-Typen ausgemacht:

Der Baumler

Er nimmt nach dem Verlassen des Marktes seine Maske ab und lässt sie von seiner freien Hand baumeln, bis er sein Auto erreicht hat.

Der Fixierer

Er schiebt die Maske nach dem Verlassen des Marktes nach unten und trägt sie auf seinem Kinn.

Der Bewegliche

Er legt die Maske an und schiebt sie nach unten. Sobald er einen Einkaufswagen ergattert hat, schiebt er die Maske über Mund und Nase. Erreicht er den Eingang und steht dort etwas Verlockendes, schiebt er die Maske wieder nach unten. Beim Betreten des Marktes schiebt er seine Maske wieder über Mund und Nase.

Der Anhängliche

Er trägt seine Maske schon, wenn er sein Haus verlässt und nimmt sie erst wieder ab, wenn er wieder zuhause ist.

Der scheinbar Modebewusste (vornehmlich weiblich)

Führt solche Gespräche: „Wo hast du denn deine blaue Maske her? Ach, will ich gar nicht wissen.“

Jedes Zitat ist echt.

Mehr in der Ausgabe 18 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 18/20 Hier ausdrucken

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Corona-Bewährungsprobe: Masken erhöhen die Ansteckungsgefahr

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die geplante nahezu bundesweite Maskenpflicht kritisiert: „Ich trage selber eine Maske, aus Höflichkeit und Solidarität, halte eine gesetzliche Pflicht aber für falsch“, sagte Montgomery der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Wer eine Maske trägt wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, betonte der Mediziner. Bei unsachgemäßen Gebrauch könnten Masken gefährlich werden. Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren. Montgomery erklärte weiter, eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben – eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche. Montgomery sagte: „Aber was will man gegen den Überbietungswettbewerb föderaler Landespolitiker mit rationalen Argumenten tun?“

Aus der „Rheinischen Post“

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Öffentliche Recherche: Ist Stephan Weil (niedersächsischer Ministerpräsident) bei Markus Lanz gedoubelt worden?

Gehört dieser Hinterkopf wirklich Stephan Weil? Foto: ZDF

Anfrage beim ZDF, 22. April 2020, 18.20 Uhr

Das ZDF hat gestern Abend eine Talkshow ausgestrahlt, bei der u. a. der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast war. Weil kritisierte beim Thema „Maskenpflicht“ seine „übereifrigen Kollegen“: „Es nervt mich schon, da bin ich ganz ehrlich. Und zwar, weil wir erst vor fünf Tagen zusammengesessen haben. Ich glaube nicht, dass diejenigen Kollegen, die damit vorgeprescht sind, der Politik insgesamt damit einen Gefallen getan haben.“

Und was höre ich heute? Niedersachsen führt die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und im Einzelhandel ein. Sie soll ab Montag gelten. Da ich nicht annehme, dass ein Politiker so schnell seine Meinung ändern kann, vermute ich, dass es sich bei dieser Sendung um eine Aufzeichnung gehandelt hat. Trifft das zu? Oder ist der Ministerpräsident gedoubelt worden?

Mail an die Staatskanzlei Niedersachsen, 22. April 2020, 18.40 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe die folgende Anfrage an das ZDF geschickt und bitte auch Sie um Beantwortung.

Das ZDF hat gestern Abend eine Talkshow ausgestrahlt, bei der u. a. der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast war. Weil kritisierte beim Thema „Maskenpflicht“ seine „übereifrigen Kollegen“: „Es nervt mich schon, da bin ich ganz ehrlich. Und zwar, weil wir erst vor fünf Tagen zusammengesessen haben. Ich glaube nicht, dass diejenigen Kollegen, die damit vorgeprescht sind, der Politik insgesamt damit einen Gefallen getan haben.“
Und was höre ich heute? Niedersachsen führt die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und im Einzelhandel ein. Sie soll ab Montag gelten. Da ich nicht annehme, dass ein Politiker so schnell seine Meinung ändern kann, vermute ich, dass es sich bei dieser Sendung um eine Aufzeichnung gehandelt hat. Trifft das zu? Oder ist der Ministerpräsident gedoubelt worden?

Weitere Fragen (nur an die Staatskanzlei)

Gilt die Kritik, die Herr Weil bei Markus Lanz geübt hat, nun auch für ihn selbst?

Sind Ihnen die Warnungen der Ärzteschaft vor der Maskenpflicht bekannt?

Wo bekommt man sichere Masken?

Finanziert die Landesregierung den Maskenkauf?

Ist ein Bürger/eine Bürgerin verpflichtet, seine Gesundheit zu gefährden, wenn die Regierung das anordnet?

Was droht jemandem, der ohne Maske einen Supermarkt betritt?

Ist Ihnen bekannt, dass eine Verordnung erst bekannt gemacht werden muss, bevor sie in Kraft treten kann (was bis Montag gar nicht möglich wäre).

MfG
Heinz-Peter Tjaden Up´n Kampe 6 30938 Burgwedel
Ich mache diese Recherchen auf http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt öffentlich, weil dieser Skandal allen bewusst werden muss.

Text hier ausdrucken Burgdorfer Kreisblatt Sonderausgabe 23. April 2020