Meine Erzählung „Tödliche Wolke“ und eine Wette mit dem „Spiegel“

Tödliche Wolke

So was liest man natürlich gern: „Sie müssen eine gute Beobachtungsgabe haben, wenn Sie eine derart ironische und witzige Erzählung schreiben können.“ Meint Sarah aus Euskirchen heute in einer mail über meine Geschichte „Tödliche Wolke“, die 1986 in der ersten Auflage erschienen ist und damals einen Kulturredakteur der „Neuen Presse“ Hannover zu einem Telefonanruf veranlasste, bei dem er sagte: „Ich wusste gar nicht, dass es in Hannover Leute gibt, die so gut schreiben können.“ Inzwischen ist meine Erzählung in der 3. Auflage erschienen und bei Amazon erhältlich. Veröffentlicht habe ich „Tödliche Wolke“ bei Lulu.

1986 bot ich dem „Spiegel“ eine Wette an, da jeder weiß, dass die Bestsellerliste dieses Magazins vieles widerspiegelt, aber keinesfalls den tatsächlichen Verkaufserfolg von Büchern. Diese Liste ist ein Marketinginstrument von großen Buchhandlungen und der Verlage. Also wettete ich: „Wenn meine Erzählung in der Bestsellerliste des ´Spiegel´ auftauchen würde, bliebe sie dort mindestens drei Monate lang. Behalte ich nicht Recht, bekommen Sie von mir 1 000 Mark. Behalte ich Recht, verzichte ich auf den Wetteinsatz.“ Auf diesen Versuch ließ es das Magazin nicht ankommen.

Machen Sie doch einmal die Lese-Probe aufs Bestseller-Exempel.

Die Flüchtlingssprache der deutschen Medien

Ich höre dir zu, wenn du sprichst, und ich sage dir, wer du bist. In vielen Medien beginnen die Nachrichten derzeit mit „das Flüchtlingsproblem“, „Verschärfung“, heute heizt der Deutsche Städtetag angeblich die „Flüchtlingsdiskussion“ an, weil der Geschäftsführer Stephan Articus sagt, dass Deutschland „noch mehr Flüchtlinge“ aufnehmen könne, ein Nachrichtensprecher schaut sorgenvoll in die Kamera und sagt: „Das Flüchtlingsthema hat uns auch an diesem Wochenende nicht losgelassen.“

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Als Gott und der Teufel auch noch nördlich von Oldenburg Wilhelmshaven bauten

Es begab sich im 19. Jahrhundert, dass der Teufel und Gott in Streit gerieten über die bis dahin vorhandene Bebauung nördlich von Oldenburg. Die war eigentlich sehr wohl gelungen, doch der Teufel bestand auf eine Ansiedlung am Jadebusen zur Besiedlung mit nicht Gott Wohlgefälligen, um seinen schädlichen Einfluss als König des Nordens nicht beschränken zu müssen auf ein paar geistig Eingeschränkte in Oldenburg. Da gewährte Gott dem Teufel Raum für 100 000 und fügte dieser Zahl 3 000 hinzu aus seinen Heerscharen, um das Unglück am Jadebusen nicht zu groß werden zu lassen.

Am Anfang war ein Hafenbecken für die Kaiser, dann auch noch eine Werft für Größenwahnsinnige und schließlich ein Schreibmaschinenwerk, das da schrieb auf Farbband und Kugelkopf, bis der Fisch immer vom Kugelkopf her stank. Also sah Gott, was der Teufel getan hatte und es gefiel ihm nicht. Deshalb nahm er dem Teufel 25 000. Seine Heerscharen zog Gott ab und die Besiedlung von Wilhelmshaven reute ihn sehr. Also vergaß er fürderhin Wilhelmshaven.

Weiterhin führte nur eine Schiene gen Norden und das war gut so, denn die andere Schiene führte wieder hinaus und nach Oldenburg, wo Gott seinen Plan eigentlich vollendet hatte, bis er im 19. Jahrhundert seinen Widersacher wieder traf und ihm nachgab, was des Kaisers und der Größenwahnsinnigen werden sollte, bis auch der letzte geistig nicht Eingeschränkte begriff, dass nördlich von Oldenburg nichts mehr hätte bebaut werden dürfen, doch der hatte seine Koffer längst gepackt, weil er gewahr wurde, dass aus seinen Koffern nie viele Container am JadeWeserPort werden würden, wie noch der Oberbürgermeister bis 2011 verheißen hatte, bis er abgelöst wurde von einem Oberbürgermeister für weitere Verheißungen des Aufschwungs an einem Reck, das die Holzwürmer längst zerfressen hatten, weil sie als Hartz-IV-Empfänger sonst nichts zu knabbern hatten als die Versprechungen des Teufels, der bis Oldenburg im Detail liegt und am Jadebusen an jeder Straßenecke wohnt.

Wenn der Teufel nicht bald gestorben ist, hat er Wilhelmshaven überlebt…

Weitere Geschichten

Offener Brief an die Leipziger Anwälte von Anjas Erster Property mit Sitz in Frankfurt oder Neu-Isenburg/Geschäftsführer André Haas aus Schollbrunn

Ich bin pleite, denn alle spielen mit, damit Anjas Erste Property und ihre Anwälte im Bundesgebiet inzwischen tun können, was sie wollen. Wann ertönt der Schlusspfiff?

Mein offener Brief an die Anjas-Anwälte

Angela Merkel spricht Flüchtlingsmädchen vollstes Vertrauen aus

Eine 14-jährige Palästinenserin, geflohen aus dem Libanon, erzählt bei einem Bürgerdialog in Rostock von ihrem Schicksal, fasst ihre Träume und Hoffnungen in Worte, die Bundeskanzlerin macht diese Träume und Hoffnungen gleich wieder zunichte. Reem bricht in Tränen aus, Merkel geht zu ihr und streichelt ihr über den Kopf: „Das hast du doch gut gemacht.“ Zur Traurigkeit gebe es also gar keinen Anlass, spricht die Kanzlerin dem Flüchtlingsmädchen ihr vollstes Vertrauen aus, wie vorher so manchem Kabinettsmitglied vor der Abschiebung.

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Merkel populär-Gabriel popoleer

Siech mal Gabriel hat sich weit aus der Akropolis gelehnt. Alles kaputt, stellte er fest, kann nicht mehr repariert werden, deswegen gibt es kein Geld mehr. Doch dann kehrte ein Engel zurück. War durch Himmel und Hölle gegangen für den Euro. Deswegen setzte er noch einmal eine Bank auf Griechenland – und es gab doch Geld. War noch nicht alles kaputt, konnte doch noch repariert werden.

So begab es sich, dass Angela Merkel populär blieb und der Siech mal Gabriel popoleerer wurde denn je. Kanzler kann er nun nicht mehr werden, schrieben Kommentatoren, die vorher den Erzengel für konsequent und den Engel für flatterhaft gehalten hatten.

Eine „Bild“ hatte sich Siech mal Gabriel gemacht, wie sich nur ein Sozialdemokrat eine „Bild“ machen kann, wenn nur die „Bild“ mag, was er darstellt.

Wenn Sie sich einen Reim auf die Leiden des dicken G. machen können, dann ist diese Broschüre ein Gedicht für Sie.

Der Bundespräsident, die Staatsanwaltschaft Hannover, das Jobcenter Wilhelmshaven: Allein unter Schwerhörigen

Briefkopf

Jobcenter ohne Mitarbeiternamen

Das Jobcenter von Wilhelmshaven verschickt Schreiben an den Inkassodienst der Bundesagentur für Arbeit ohne Namen und Unterschrift. Aufgelistet werden Bescheide, die der ehemalige Jobcenter-Kunde nie bekommen hat. Zurückzahlen soll er über 4 000 Euro. Der Jobcenter-Kunde hat die angegebene Telefonnummer angerufen und erreichte das Servicecenter der Jobcenter. Die Auskunft: „Wir haben keine Daten über Sie.“

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Den Seinen schenkt der Herr den Schlaf – eine Halbjahresbilanz

Sarah schläft

Noch schläft die schönste Frau der Welt. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Bilder, die ich nie vergesse: Mein Neffe liegt langgestreckt auf meiner Couch, bis Mitternacht hat er mich wach gehalten. Das Gesicht der schönsten Frau der Welt muss ich zwischen Kissen und Decke erst finden. Den Seinen schenkt der Herr den Schlaf und schenkt der Geborgenheit einen neuen Tag.

Wenn Behörden schlafen, ist das nicht so schön. Erzähle ich in einem Artikel, der schon fast 500 Mal die Bestnote bekommen hat. Diesen Seinen schenkt der Herr den Schlaf und sie vergeuden mit Gleichgültigkeit jeden Tag.

Dazu: Ein lieber Text

Anwälten raube ich den Schlaf

Der Psychokrieg des Wilhelmshavener Ratsherrn Frank Uwe Walpurgis

Walpurgis bestraft

Manches ist Walpurgis einfach keine Lehre. (Mit linker Mousetaste vergrößern)

Ein Hundehalter aus der Region Hannover hat heute einen Anhörungsbogen der Polizei bekommen. Vorgeworfen wird ihm, seinen Hund bei einer Außentemperatur von 24 Grad über „einen längeren Zeitraum“ in seinem Auto gelassen zu haben. Anzeige erstattet hat deswegen der Wilhelmshavener UWG-Ratsherr Frank Uwe Walpurgis, der eigenen Angaben zufolge am 1. Juli 2015 im Oldenburger Landgericht einer Verhandlung beigewohnt hat und „zufälligerweise“ erfuhr, dass in dieser Zeit auf dem Parkplatz des Landgerichtes ein Hund in einem Auto litt. Der UWG-Ratsherr machte Fotos von dem Hund, fuhr nach Hause und stellte dort diese Fotos bei Facebook ins Netz (ich berichtete). Dem Hund geholfen hatte Walpurgis nicht. Meine Berichte darüber findet der UWG-Ratsherr beleidigend. Er hat auch gegen mich Strafanzeige erstattet.

Große Sorgen wird sich der Hundehalter wohl kaum machen müssen. Er berichtet: „Ich war im Landgericht wegen einer Verhandlung, die um 11.35 Uhr begann. Vorher habe ich die Justizbeamten gefragt, ob es im Gericht einen Raum gibt, in dem ich meinen Hund lassen kann.“ Das sei verneint worden. Die Justizbeamten seien damit einverstanden gewesen, dass er sein Auto in den Schatten stellt, die Seitenfenster herunterkurbelt und seinen Hund ins Auto setzt. Vor der Urteilsverkündung habe er nach seinem Hund geschaut: „Das war gegen 12 Uhr.“ Auch das hätten die Justizbeamten mitbekommen. Dann seien noch zehn Minuten vergangen: „Mein Hund war gesund und munter, als die Verhandlung beendet war.“

Frank Uwe Walpurgis ist als Anzeigenerstatter kein Unbekannter. Ende 2011 hat er die Wilhelmshavener Polizei mit Anzeigen dermaßen genervt, dass ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven zu mir sagte: „Das gefällt uns gar nicht.“ Damals wohnte ich noch in Wilhelmshaven und hatte über eine turbulente Mitgliederversammlung eines Vereins berichtet, bei der Walpurgis wieder Vorsitzender werden wollte und den Vorsitzenden nicht in den Versammlungsraum ließ. Dabei fielen auch rechtsradikale Sprüche. Kurz darauf musste Walpurgis diesen Verein verlassen. Das Oldenburger Landgericht sprach mich frei, weil meine Berichte der Wahrheit entsprachen. Ausführlich darüber berichtet habe ich im Internet und in meiner Broschüre „Deutsche Presse nicht platt machen“, die bei Lulu erschienen ist.

Kommentar des Hundehalters: „Dieser Ratsherr scheint ein Problem zu haben.“ Mein Kommentar: mit der Wahrheit und mit Kritik an seinem Verhalten.

Wie lange ließ Wilhelmshavener Ratsherr Hund bei Mittagshitze in Auto schmoren?

Frage_Walpurgis

Dazu kann ich auf den Facebook-Seiten des Wilhelmshavener UWG-Ratsherrn Frank
Uwe Walpurgis nichts meinen, weil er mich schon vor Jahren gesperrt hat. Ich habe nur ein paar Fragen: Woher weiß Walpurgis, dass der Hund an die 90 Minuten in diesem Auto gesessen hat – und zwar bei Mittagshitze? Warum hat er niemanden alarmiert? Will er mit den auf Facebook veröffentlichten Fotos beweisen, wie gleichgültig ihm das Leid eines Tieres ist?

Wie gleichgültig ist der denn?