2012 in review

The WordPress.com stats helper monkeys prepared a 2012 annual report for this blog.

Here’s an excerpt:

4,329 films were submitted to the 2012 Cannes Film Festival. This blog had 14,000 views in 2012. If each view were a film, this blog would power 3 Film Festivals

Click here to see the complete report.

Blick ins neue Jahr: Angela Merkel nimmt Stein-Brückentage

Der Bundeskanzlerin wird alles in den Schoß fallen. Die kann ihre Beine hoch legen. Die Krise kehrt auch ohne sie zurück. Sobald der Bundestagswahlkampf beginnt, kann sie sich auch noch Stein-Brückentage nehmen. Die SPD tritt nämlich versehentlich mit einem dann 66-jährigen Hamburger an, der sich seit seiner Nominierung am 9. Dezember 2012 mit sozialen Themen beschäftigt, die ihn persönlich betreffen. Den Kanzlerjob hat er bereits abgelehnt, weil er dann zu wenig verdienen würde, nächstes Jahr will er sich am eigenen Beispiel der Kinderarmut widmen. Stets habe er von seinen Eltern zu wenig Taschengeld bekommen.

Das bringt uns 2013

Gute Vorsätze für das neue Jahr: Nicht mit der „Apotheken-Umschau“

Eine Psychologin rät in der „Apotheken-Umschau“ von guten Vorsätzen für das Jahr 2013 ab. Die brächten keine Besserung ins zerstreute Wohnen. Zum einen äffe man nur andere nach, die sich jedes Jahr zu Silvester vornehmen, sich etwas vorzunehmen, zum anderen machten sich alle, die sich etwas vor nähmen, nur etwas vor, was bereits jedes Jahr im Februar wieder vergessen sei.

Das wäre besser

14-Jähriger verklagt mit Erfolg das Land Hessen: „Objekt staatlichen Handelns“

Das Land Hessen hat vor dem Landgericht in Darmstadt gegen einen 14-Jährigen aus Groß-Gerau verloren. Die Richter warfen einer Sachbearbeiterin des zuständigen Schulamtes gesetzeswidriges Verhalten, die Verfolgung gesetzesfremder Zwecke und Willkür vor. Auch die Leiterin der Schule, die der Junge besucht hatte, habe nur ein Ziel verfolgt: Druck auf die Eltern ausüben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall Adrian aus Groß-Gerau

Peer Steinbrück kämpft gegen schlechte Schufa-Auskunft von Angela Merkel

Peer Steinbrück, der aussichtsloshalber für die SPD als Kanzlerkandidat antritt, macht sich Sorgen um die finanzielle Zukunft von Angela Merkel, die in armen FDJ-Propaganda-Verhältnissen aufgewachsen ist. „Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in Deutschland zu wenig – gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt“, hat er deswegen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) um eine Artikelserie für die Bundeskanzlerin gebeten, damit die Regierungschefin endlich ihre schlechte Schufa-Auskunft los wird.

So soll das Vorhaben gelingen

Video-Botschaft von Ulf Thiele: Fünf meiner Freunde sollen CDU wählen

Die Niedersachsen-CDU hat mir heute per mail eine Video-Botschaft zukommen lassen. Die ist angeblich nur für mich bestimmt. Deswegen weiß ich gar nicht, ob ich öffentlich machen darf, was mir der CDU-Generalsekretär Ulf Thiele erzählt hat. Die Landtagswahl sei völlig offen, sagte er so ziemlich am Anfang, bevor das dicke Ende kam. Dass die Wahl spannend wird, ist kein Geheimnis. Die Bitte von Thiele, ich möge doch so lange auf fünf Freunde und Bekannte einreden, bis sie CDU wählen, nun auch nicht mehr.

Dafür müsste ich Ulf Thiele aber erst um eine Verschiebung der Landtagswahl in Niedersachsen bitten. Denn wenn ich versuchen würde, auch nur einen meiner Freunde davon zu überzeugen, dass er CDU wählen sollte, wäre ich erst einmal weg. Welchen Freund ich auch fragen würde, jeder würde meinen, dass ich den Verstand verloren habe. Schon säße ich in der Klapse. Dort den Ärzten klar machen, dass ich mir nur einen schlechten Scherz erlaubt habe, dürfte gar nicht so einfach sein. Die hätten sicherlich viele Fragen.

Zum Beispiel diese: Sie wollen also weiter einen Innenminister haben, der eine Familie erst ausweist und dann wieder zurückholt? Oder diese: Sie wollen also weiter einen Ministerpräsidenten haben, der Muslimen erzählt, sie seien in Niedersachsen willkommen, aber doch nicht ganz so gern gesehen wie Protestanten und Katholiken? Sie wollen also weiter einen Bildungsminister, von dem sie nicht einmal den Namen kennen? Sie wollen also weiter einen Regierungschef, der gesagt hat, er gehe davon aus, dass sich niemand mehr an seinen Vorgänger erinnert?

Hoffentlich bekomme ich nicht auch noch eine Videobotschaft von der SPD. Denn fünf meiner Freunde davon überzeugen zu wollen, dass sie Stephan Weil wählen sollten, könnte für mich ähnlich unangenehm enden. Also, verschiebt erst einmal die Wahl. Dann diskutieren wir weiter.

Anjas Erste Property: Heuschrecke verschickt gerichtliche Mahnbescheide

Jetzt will sich die Heuschrecke Anjas Erste Property, der auch in Wilhelmshaven Häuser gehören, die von der Treureal verwaltet, aber nicht in Schuss gehalten werden, scheibchenweise den Spekulantenbauch voll fressen. Mieterinnen und Mieter, die sich längst an Mahnungen und fristlose Kündigungen gewöhnt haben, die sich stets nur als Drohgebärde entpuppen, bekommen jetzt gerichtliche Mahnbescheide. Das Unternehmen, vertreten von Geschäftsführer Andre Haas, hat dafür einen Anwalt aus Leipzig eingeschaltet. Der soll erst einmal angebliche Mietforderungen aus dem Jahre 2009 eintreiben. Dazu sagt ein Mieter: „Dieser Anwalt sollte erst einmal unseren Hausmeister auftreiben, der spurlos verschwunden ist. Bei uns wird nicht einmal mehr das Treppenhaus gereinigt, obwohl wir die Treppenhausreinigung mit den Nebenkosten bezahlen.“

Das nächste Spekulanten-Kapitel

Neue Zeitung für Wilhelmshaven: Lutz Bauermeister kandidiert nicht mehr für die FDP

Dem Jagdterrier Mike Tjaden ist es Heiligabend wie Schuppen aus dem Fell gefallen: Da der Landtagskandidat Lutz Bauermeister für 2013 Getümmel an den Wahlurnen ankündigt, kandidiert er nicht mehr für die FDP, sondern für die alte SPD, die sich mit Getümmel auskennt.

Die elfte Ausgabe/Zweites Thema: Eine Mutter aus Münster bekommt in Wilhelmshaven einen Kulturschock.

2sechs3achtvierNr.11

So manche Hure weiß mehr als ein Wirtschaftsminister

An Meldungen, die wirklich wichtig sind, kommt Otto Normalleser nicht heran. Wirtschaftsbosse und Finanzhaie besorgen sich sowas mit einem schwarzen Koffer in der Hand, Regierungen bezahlen dafür Geheimdienste, so manche käufliche Dame weiß mehr als ein Wirtschaftsminister irgendeines Bundeslandes. Geht was schief, bekommen Politikerinnen und Politker so viele Schraubenschlüssel in die Hand, wie sie für die Reparatur des Konjunkturmotors benötigen, läuft der Motor wieder, müssen sie die Schraubenschlüssel lagern bis zum nächsten Mal. Bis die Werkzeuge nicht mehr greifen. Dann greift das Prinzip: „Unternehmer tragen das Risiko zu ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die schon sehen werden, wie lang die Schlangen vor den Arbeitsämtern werden können.“

Frank-Walter Steinmeier macht Werbung