Burgdorfer Kreisblatt 5/2019: Wieder macht sich jemand Sorgen

Immer wieder macht sich jemand aus Burgdorf bei Hannover Sorgen um mein Befinden. Besonders um mein finanzielles. Da sich in der Kleinstadt inzwischen herumgesprochen hat, dass ich im Dezember Ferien auf Madeira gemacht habe, wachsen die Sorgen verständlicherweise. Ein gewisser Jochen Mollenhauer fragt sich bei Facebook, was ich in der Tasche habe. Er meint: wenig bis gar nichts. „Der Sorgenvolle heißt gar nicht Jochen Mollenhauer“, meinen nun einige Burgdorferinnen und Burgdorfer. Darüber werde ich bestimmt nicht nachdenken, wenn ich vom 5. bis 21. Februar wieder auf Madeira bin. Deshalb hat Jochen Mollenhauer jetzt schon eine Antwort bekommen.

In der Ausgabe 5 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

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Ist die AfD historisch betrachtet doch nicht so einmalig wie behauptet?

Bundeskanzler Kiesinger bei einer öffentlichen Kundgebung in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen

Kurt-Georg Kiesinger: ein ehemaliges NSDAP-Mitglied wird Bundeskanzler.

Die „Bild“-Zeitung lobe ich eigentlich nicht. Jetzt mache ich das.

„´Erstmals seit 1945´ ist nichts, was die AfD tut-das historische Ausmaß der Kritik an ihr ist fehl am Platz“, schreibt Filipp Piatov auf Seite 4 der gestrigen Ausgabe. Der Autor ist 27 Jahre alt, stammt aus Russland, lebt in Berlin und ist Jude.

In seinem Beitrag nennt er Beispiele für den schändlichen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit: Konrad Adenauer setzt als Bundeskanzler mit Hans Globke einen Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetz als Berater ein, das ehemalige NSDAP-Mitglied Kurt-Georg Kiesinger wird CDU-Chef und Bundeskanzler, der jüdische Staatsanwalt Fritz Bauer muss sich mit Kollegen herumschlagen, die Nazi-Verbrecher schützen, Erich Mende (FDP, ehemals Vizekanzler) bestreitet 1996 vor dem Deutschen Bundestag Antisemitismus in der Wehrmacht, der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele bleibt trotz unfassbarer Morde unbehelligt.

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Pflegefamilien erfinden-Millionen kassieren

Landgericht Trier: Hier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter.

Bitburg-Prüm ist nicht nur in der Eifel. Vor dem Landgericht in Trier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter darüber, dass er unbehelligt in zwölf Jahren 1,5 Millionen Euro beiseite schaffen konnte. Er erfand Pflegefamilien, die Überweisungen genehmigte sein Vorgesetzter. Auch in Hamburg geschah ähnliches, in Nordrhein-Westfalen ebenfalls. Immer mehr Fälle werden bekannt. Wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand.

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Burgdorfer Kreisblatt 3/2019: Der rote Vogel, der von nichts weiß

In der Erzählung „Immer Ärger mit Red“ werden schwere Vorwürfe erhoben. Red soll in Duisburg einen Busunfall verursacht und auf Madeira eine Kirche in Brand gesetzt haben. Das „Burgdorfer Kreisblatt“ hat den scheuen Vogel in Mexiko gefunden. Das liebreizende Wesen gab ein Interview.

Das Interview. Die Wahrheit. In der Ausgabe 3/2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Burgdorfer Kreisblatt 2/2019: Was tun bei Nieselregen?

Bevor es richtig hell wird, wird es schon wieder dunkel. Nachts wird aus dem täglichen Nebel Nieselregen. Bis Freitag. Dann ist sogar mit Schnee(einzel)fall zu rechnen. Bis Samstag. Aber auch bei Nebel und Nieselregen kann man etwas tun. Lachen. Lesen. Pflegen.

Mehr in der zweiten Ausgabe/2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“

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Yes, we fake news! Donald Trump lockt „Spiegel“ ins Weiße Haus

Nun ist die 13. Ausgabe der „Trump-Bibel“ auf dem Markt. Die spricht dafür, dass Donald Trump immer noch Präsident der USA ist. Wer hätte das gedacht? In der jüngsten Ausgabe geht es auch um eine Mediensensation. Der bestmögliche Präsident hat die „Spiegel“-Redaktion nach Washington gelockt. Die Redaktionsleitung übernimmt Claas Relotius. Dazu Trump: „Der Mann ist ein Genie. Er erfindet Meldungen und bekommt dafür auch noch Auszeichnungen.“

Der Klick zur 13. Ausgabe

Was Trump sonst noch treibt

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Die schönste Insel Europas: #madeiranowordsneeded

Christiano Ronaldo bei Foto von Heinz-Peter Tjaden getunnelt.

#madeiranowordsneeded ist kein gefälschter Spruch der Tourismuswerbung. Deshalb schweigt der auf der Insel geborene CR 7 vor dem ihm gewidmeten Museum, wenn deutsche Touristinnen und Touristen, die möglicherweise noch den „Spiegel“ lesen, ihre Hand für Erinnerungsfotos in seine Statuen-Hand legen. Für die auf der Insel erscheinende Sportzeitung „A Bola“ sind die „Fake News“ über den Weltstar seit dem 20. Dezember 2018 rufschädigend, nicht für Ronaldo, sondern für den „journalista despedido“ Claas Relotius.

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