Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 24/2017: Die lieben, die wunderbaren und die heimatlosen Neger

Für den zweiten deutschen Bundespräsidenten Heinrich Lübke sind die Neger lieb gewesen, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hält zumindest einen Neger für wunderbar, der US-Präsident macht Neger nun heimatlos. Schlechte Witze erzählt sonst eigentlich nur der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann. Ist der auf den Arsch gefallen – oder auf den Kopf? Diese Frage stammt aber eigentlich aus dem Jahre 1972 und von Christian Günther, legendärer Moderator bei Radio Bremen und Stadionsprecher von Werder Bremen.

Mehr dazu in der Ausgabe 24 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“

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Mit der Tabellenführung kommen die Leiden von Hannover 96

Martin Kind versteht die Fußball-Welt nicht mehr.

15. September 2017, 22.22 Uhr: Schlusspfiff in Hannover. 96 ist Spitzenreiter. Die Mannschaft startet nach dem 2 : 0-Sieg gegen den Hamburger SV eine Ehrenrunde. Die „Ultras“, die angeblich mehr vom Bundesliga-Geschäft verstehen als 96-Chef Martin Kind, verlassen fluchtartig das Stadion. In der niedersächsischen Landeshaupt freuen sich eben nicht alle über historische Momente. Auch nicht nach 48 Jahren.

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Burgdorfer Kreisblatt: Ich mag Dorffußball/Fußball-Sonntag in Wettmar

Ich mag Dorffußball. Manchmal komme ich aber im falschen Augenblick. Wie heute zum Kreisliga-Spiel TSV Wettmar gegen die Zweite vom FC Lehrte, wo gerade die Tore schief stehen, weil der Vorstand meint, dass es so nicht weitergeht.

Aber derlei hört man oft auch von Hannover 96 – wie ebenfalls heute. Horst Heldt ist neuer Sportdirektor, er soll Martin Bader und Christian Möckel ersetzen, Daniel Stendel darf erst einmal Trainer bleiben. Dazu hat sich das halbe Dutzend Fußballfans, das direkt neben mir steht und zusammen über 400 Lebensjahre zählt, am Kreisliga-Spielfeldrand schon eine Meinung gebildet: „Der wird sich wohl fühlen. Bei Schalke 04 hat man doch nur Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag seine Ruhe.“ Bei 96 immerhin auch Silvester.

Das meine ich aber nicht mit dem falschen Augenblick. Ich komme zu dem Spiel, als die Zweite aus Lehrte den 1 : 1-Ausgleich schießt. Zweifellos ein schönes Tor, sauber herausgespielt. Was nicht schwer ist, weil der Gastgeber ohne Abwehr spielt. Das bleibt auch so. Das halbe Fan-Dutzend direkt neben mir unterhält sich derweil über Autos, Konfirmations-Ehen und kalte Hände ohne Handschuhe – und das bei 14 Grad und Sonnenschein.

Fortsetzung, Burgdorfer Kreisblatt, 5. März 2017
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Neue Broschüre: Mein Esel ist auf Draht

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Titelfoto von Heinz-Peter Tjaden, aufgenommen in Wettmar (Stadt Burgwedel, Region Hannover)

Ich bin ein begeisterter blogger und ein begeisterter Radfahrer. Täglich lege ich mit meinem Rad mindestens 30 Kilometer zurück und werde oft darauf angesprochen.

Kürzlich bin ich zweimal an einem Tag in meinem Lieblings-Supermarkt gewesen. Die Kassiererin sah mich erstaunt an, fragte mich: „Sie haben sich bei der Kälte noch einmal nach draußen gewagt?“ Als sie begriff, dass ich nicht um die Ecke wohne, war sie noch verblüffter.

Solche Gespräche an einer Supermarkt-Kasse hat Amazon wohl nicht so gern. In Seattle ist am Nikolaus-Tag der erste Supermarkt ohne Kassen eröffnet worden. Nennt sich „Amazon go“. Die Kunden melden sich auf einer App auf dem Handy an, wenn sie den Laden betreten. Mit Sensoren werden die Käufe registriert, Amazon bucht den Kaufpreis vom Amazon-Konto ab.

Das wäre auch aus einem anderen Grund nichts für mich: Meistens vergesse ich mein Handy, wenn ich zu einer Radtour starte. Ich könnte bei „Amazon go“ also nur einkaufen, wenn es auch „Amazon free“-Abteilungen geben würde. Umsonst nehme ich alles. Auf Sensoren darf verzichtet werden.

Vorwort zu meiner Broschüre „Mein Esel ist auf Draht“ Hier bestellen

In meiner Broschüre geht es um kleine Luder, um einen durchgeknallten Freien Wähler, um Mutti, um zerstreuten Sex im Alter, um einen „Bild“-Kolumnisten, um Krisen, um die AfD, um Frühlingsgefühle, um ein schlechtes Gedicht über Erdogan, um Talkshows, um einen widerspenstigen Automaten, um die Eier von Joachim Löw und um Urlaub in einem anderen Land, das Ostfriesland heißt.

„Bild“-Redakteur: Mathematik, Physik und Chemie sind nun wirklich nicht so wichtig für Schüler

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Deswegen hat er euch heute auch in der „Bild“-Zeitung einen Brief geschrieben. Der beginnt so: „Es ist keine Hilfe für zehnjährige Kinder, in Mathe getestet zu werden, auch nicht für Bildungspolitiker. Warum sollte sich ein Zehnjähriger für Mathe interessieren? Vor acht Jahren hat er gerade sprechen gelernt. Mit Freude hat er die Worte nachgeplappert, die seine Mutter gesagt hat. Gibt es demnächst einen Baby-Plappertest?“

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„Bild“ erfindet „Giganten-Pakt“ von Bayern München und Borussia Dortmund gegen RB Leipzig

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RB Leipzig ist spitze – „Bild“ nicht.

Die Logos von Bayern München und Borussia Dortmund auf Seite 1, darunter die Zeilen „Pakt gegen Leipzig“, Fortsetzung im Sport. Ohne Abo von „Bild Hannover“ wäre mir das erspart geblieben, wie sich diese Boulevardzeitung diese Fortsetzung besser erspart hätte.

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Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 25: Und täglich grüßt der „Bild“-Redakteur Lars Beike

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Unter „Bild“-Beschuss.

Der hannoversche „Bild“-Sportreporter Lars Beike hat täglich ein Problem mit dem 96-Spieler Salif Sané. Vermutlich, weil der 26-jährige Senegalese dem Redakteur eine Exklusiv-Meldung über einen Wechsel zum VfL Wolfsburg vermasselt hat. Der Spieler ist geblieben – da bleiben Beike nur noch Gift und Galle?

Mehr zu diesem Problemfall in der Ausgabe 25 des „Burgdorfer Kreisblattes“

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