Burgdorfer Kreisblatt 43/2018: Kinder als Versuchskaninchen

„Sicher ist, dass alle Versuche der Aufklärung von Missbräuchen einem Flickenteppich gleichen, dem ein Flicken nach dem anderen erst dann hinzugefügt wird, wenn erneute Fakten auf dem Tisch liegen und nicht mehr strittig sind.“

Heißt es in einer Stellungnahme des Vereins ehemaliger Heimkinder (V.e.H.) zu der von der katholischen Kirche veröffentlichten Studie über Missbrauch in Kinderheimen. Zu diesem Flickenteppich gehören diesem Verein zufolge aber auch Medikamentenversuche. 

Diesem Thema will sich die Bundestagsfraktion der Linken am 14. Dezember in Berlin widmen. Das Motto des Fachgespräches, das um 11.30 Uhr in den Räumen des Bundestages beginnt, lautet „Arzneimittel- und Menschenversuche an Heimkindern in den 1950er- bis 1970er-Jahren: Endlich Transparenz und Entschädigungen schaffen“. Bereits um 10 Uhr findet im Paul-Löbe-Haus eine Pressekonferenz statt. 

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Das hält die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ für Kritik?

Dieses Transparent ist eine Schande, keine Kritik.

Gibt es bei der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) auch schon Journalisten, die nicht mehr nachdenken? Den Verdacht muss man haben. Auf Seite 13 veröffentlicht diese Lokalzeitung ein vierspaltiges Foto vom DFB-Pokalspiel Borussia Dortmund gegen Union Berlin. Zu sehen sind auf diesem Bild zwei „Eiserne“, ein paar 100 Pyro-Idioten, die ein Transparent hochhalten. Auf dem steht: „Dann kommt, ihr Hunde!“ Darüber fliegt der Ball. Die Bildunterschrift lautet „Pyroärger in Dortmund: BVB-Fans zeigten im Pokalspiel gegen Union auch kritische, an die Polizei gerichtete, Plakate.“

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Burgdorfer Kreisblatt 42/2018: Bettina und Christian Wulff wieder getrennt in Großburgwedel

Großburgwedel weint. Denn wieder trennen sich Bettina und Christian Wulff. Und „Bild“ hat endlich wieder eine wichtige Schlagzeile. Die davor fand in den Supermärkten kaum Beachtung. Für Merkels Trennung vom CDU-Vorstand interessierten sich nur wenige.

Mehr erfahren Sie in der Ausgabe 42 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“, die Sie hier ausdrucken können.

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Mord ist gar nicht so einfach-umbringen reicht nicht

„Der Angeklagte soll aus dem Gefühl der Verzweiflung und Ausweglosigkeit gehandelt haben. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung kein niedriger Beweggrund.“ Sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge der „Bild“-Redaktion aus Hannover, die sich in der heutigen Ausgabe mit der Frage beschäftigt „Warum ist das nur Totschlag?“ Wir lernen also: Mord ist gar nicht so einfach (zu begehen).

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Es geht ein Gespenst um bei Facebook: der Islam

Es geht ein Gespenst um bei Facebook. Der Islam. Viele fischen im Trüben der AfD und posten täglich ihre Abneigung gegenüber einer Weltreligion, die sie für gefährlich halten. Zurzeit diskutieren sie über Polygamie, denn bei Wikipedia werden für Mohammed zehn Frauen aufgelistet. Während die Sunniten meinen, dass der Prophet zwei Lieblingsfrauen gehabt hat, sind sich alle, die vor dem Islam Angst haben, einig, dass schon eine zweite Frau eine zu viel ist.

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Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 40/2018: Zeit für ein neues Adjektiv-grottenschön

Fußballreporter haben Grotten in Verruf gebracht. In ihren Berichten spielt eine Mannschaft nicht schlecht, es muss grottenschlecht gewesen sein. Doch bei meiner heutigen Radtour habe ich ein neues Adjektiv gelernt – und zwar in Burgdorf, Vor dem Celler Tor 4: grottenschön.

Weiterlesen in der Ausgabe 40 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“

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Heimleiterin als „Teufelin“-Kindermord auf dem Greitberg?

Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald, Zuchthaus und bis 1972 ein Kinderheim: Auf dem Greitberg in Holzen bei Holzminden hat Grausamkeit Geschichte. Auch heute noch erscheinen im Internet Suchanzeigen von ehemaligen Heimkindern, die im evangelischen Kinderheim „Rübezahl“ viel Leid erlitten haben. Soldaten sollen so genannte gefallene Mädchen missbraucht haben, Demütigungen waren an der Tagesordnung, die Erzieherinnen sollen grausam gewesen sein, eine Heimleiterin bekam den Spitznamen „Die Teufelin“. Ich habe mich vor Ort umgehört, ich führte viele Gespräche, sogar von einem Mord war die Rede.

Meine Recherchen in Holzen weckten auch die Aufmerksamkeit eines ehemaligen Heimkindes aus Burgwedel. Auch er ist in der Neuauflage zu Wort gekommen.

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