Eine Zensur findet nur in Wilhelmshaven statt

In Wilhelmshaven geboren, von 2004 bis 2013 in diese Stadt zurückgekehrt, jetzt wieder in der Region Hannover, die Unterschiede genießend: Als Autor von ironischen Erzählungen und von Sachbüchern habe ich auch die Wilhelmshavener Stadtbücherei stets mit meinen Neuerscheinungen versorgt. Keine einzige wurde in den Bestand aufgenommen.

Als ich mich beim Leiter der Stadtbücherei nach dem Grund erkundigte, reagierte der sofort – und mit einer unglaublichen Arroganz. Er nehme nicht einmal geschenkt, was in anderen Städten sogar gekauft werde, bestätigte er eine Vermutung von mir. Wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn sich Büchereinutzerinnen und Büchereinutzer über merkwürdige Vorgänge in Wilhelmshaven hätten informieren können.

Beispielsweise bei der Oberbürgermeisterwahl 2011. Bei dieser Wahl trat ich als parteiloser Kandidat an. Nach einer gewissen Zeit beschwerte sich eine Wilhelmshavenerin bei der Lokalzeitung darüber, dass meine Vorschläge verschwiegen wurden. Dass dieser Protest nicht veröffentlicht wurde, hätte ich hier beinahe erwähnt – muss aber nicht sein. Diese Wilhelmshavenerin unterstützte auch meine Kandidatur per Unterschrift auf einem Unterstützerformular. Das verschwand im Wahlamt…Erzählt habe ich das in meiner Broschüre „Wahl spezial – Gelebte Demokratie an der Jade“.

In einer weiteren Broschüre beschäftigte ich mich mit dem Demokratieverständnis der Unabhängigen Wählergemeinschaft, die aus den Freien Wählern Wilhelmshaven hervorgegangen war. Titel: „Deutsche Presse nicht platt machen“. Die habe ich kürzlich bei der Stadtbücherei von Burgdorf vorbeigebracht. In Burgdorf war ich bis 2003 Lokalredakteur. Und nun klicken Sie einmal hier

Demnächst werde ich dieser Bücherei auch noch meine Broschüre „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“ geben. Wegen dieser Veröffentlichung bin ich von einem Wilhelmshavener Unternehmer verklagt worden. Dann kann man hier lesen, was in Wilhelmshaven kein Nutzer und keine Nutzerin der Bücherei erfahren soll.

Meine Broschüren sind erschienen bei http://www.lulu.com – einige sind auch bei Amazon erhältlich

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„Frankfurter Rundschau“ geht den Zeitungs-Bach herunter?

Großes Interesse an Presse- und Meinungsfreiheit bestand hier zu Lande nicht, Konrad Adenauer wollte sogar ein Staatsfernsehen gründen. Gestoppt wurde er 1961 vom Bundesverfassungsgericht. Deswegen sind uns Nachrichten wie diese erspart geblieben: „Der Parteivorsitzende der CDU und Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der ehemalige Oberbürgermeister von Köln und entschiedene Gegner der NSDAP, der aufrechte Christdemokrat, der 1956 die KPD verboten hat und den „Spiegel“-Herausgeber Rudolf Augstein in den Kerker warf, hat heute sein Amt in die Hände des Vaters des Wirtschaftswunders gelegt. Ludwig Erhard erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass er Adenauer stets als großes Vorbild ehren und im Sinne seines Vorgängers wirken werde, bis der Tod die Bundesrepublik Deutschland und ihn scheide. Schriftstellern, die nicht erkennen könnten, dass nur die CDU eine weise Regierung stellen könne, bezeichnete er als Pinscher, die ihm aber nicht ans Bein pinkeln könnten, weil das deutsche Volk erkenne, wer es gut mit ihm meine und wer nicht.“

Zeitungssterben bislang nur in anderen Ländern bekannt?

Sozialpädagoge beauftragt erfolglose „Web-Killer“ aus München

Sie versprechen ihren Kundinnen und Kunden, die auch im Internet nichts Negatives über sich lesen wollen, eine Menge: die Web-Killer aus München. Angeblich lassen sie gegen Bezahlung Beiträge löschen und bei google verschwinden. Darauf hat sich im Mai 2012 auch ein Sozialpädagoge aus Lüneburg verlassen. Deshalb baten mich die Web-Killer schriftlich in seinem Auftrag um Löschung/Entfernung der Beiträge auf www.wagniskinder.de/11.html Ich jagte zwei Löcher in dieses Schreiben.

Erfolglos auf ganzer Linie