Das neue Facebook ist wirklich neu

Auch neu.

Wenn in Anzeigen behauptet wird, dass es ein neues Facebook gibt, dann kann ich dem nur zustimmen. Bevor ich etwas in dieses Buch schreiben kann, leide ich an visueller Erschöpfung. Täglich wird mir mitgeteilt, mit wem ich wie lange befreundet bin. Dazu liefert mir Facebook auch noch ein Video, das ich teilen kann. Dann werde ich zu Glückwünschen aufgefordert. Bis ich die geschrieben habe, ist Mittag.

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Wir schützen uns – Gott schützt den Grashüpfer

Grashüpfer

Bald muss der Junge wieder abreisen, seine Mutter packt die Koffer. Ein letztes Mal nimmt er mich bei der Hand, wir gehen zu den Feldern in Kleinburgwedel, auf denen wir oft gesessen haben. Ein Hase rennt an uns vorbei. Der Junge fängt einen Grashüpfer, hält ihn gefangen zwischen seinen kleinen Händen.

„Da hast du aber Glück gehabt. Wer einen Grashüpfer fängt, hat immer Glück“, sage ich.

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Gedanken zu einem Vortragsabend in Großburgwedel: „Zappelphilip“ oder Ritalin-Roboter

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Wir kennen ihn alle: den Zappelphilip aus dem „Struwwelpeter“. Er wackelt so lange mit dem Stuhl, bis er umfällt, Halt suchend greift er nach der Tischdecke und reißt Suppenschüssel, Teller und Wein mit sich.

Der „Struwwelpeter“ ist inzwischen 170 Jahre alt, wurde erfunden von dem Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann. Psychiater sind laut Ernst Jünger die Letzten, die etwas von Menschen verstehen. Dieses Dichterwort hat dieser Berufsstand aber bis heute nicht verstanden, wohl auch deshalb erfand er in den USA die Krankheit ADHS und Novartis 1954 ein Medikament, das viele von uns als Ritalin kennen.

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