Burgdorfer Kreisblatt 40/2019: Die Angst vor der eigenen Meinung

Man achte auf den Zeitungsständer. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Zwei Drittel der Deutschen halten lieber mit ihrer Mei-nung hinter dem Berg. Ha-be ich an einem Kiosk er-fahren, weil es auf der Titelseite der „Zeit“ stand. Wahrscheinlich haben diese Leute Angst, weil nicht Schneewittchen und die sie-ben Zwerge hinter dem Berg wohnen, sondern sie selbst. Wer isst schon gern mit einem Angsthasen von einem Tellerchen, wenn der Blick in den Spiegel beweist: Man sitzt allein am Tisch?

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Wahlamt teilt mit: Wilhelmshaven gibt es in elf Jahren nicht mehr

Das Rathaus steht auch bald leer.

Wahlamt der Stadt Wilhelmshaven teilt nach Oberbürgermeisterwahl mit: Stadt gibt es in elf Jahren nicht mehr.

https://2sechs3acht4.blogspot.com/2019/05/na-denn.html

2sechs3acht4 war eine Wochenzeitung, die 2004 gegründet wurde. Sie wurde mit üblen Methoden wieder vom Markt vertrieben.

Ein Jugendamt schafft es bis ins „Zeit“-Magazin Verbrechen

Herausgeberin Sabine Rückert.

„Eines Tages kommt die achtjährige Lena nicht mehr nach Hause. Das Jugendamt hat sie in eine Pflegefamilie gesteckt. Für die Eltern beginnt ein aussichtsloser Kampf.“

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Zu diesem Artikel gibt es bereits ein gutes Dutzend Online-Kommentare, die für Jugendämter keinesfalls schmeichelhaft sind.

Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 16: Nichts ist so alt wie das Internet?

Wer für seine Internet-Seiten wirbt, sollte sie auch pflegen. Macht eine Wochenzeitung aber nicht. Spitzenmeldungen sind alt, sogar Tipps für Silvester werden noch veröffentlicht. Werden auch deswegen die Seiten der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ immer beliebter?

Immer beliebter werden auch drei Broschüren von „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden, die bei Amazon und im Kindle-Shop erschienen sind: „Wenn Zahlen Streit bekommen“, „Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70“ und „Die Mörderin, die unschuldig ist“.

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Das „Burgdorfer Kreisblatt“ erzählt die Burgdorfer Legende von Paul und Juliane

Auch eine schöne Liebesgeschichte

Paula, allein erziehende Mutter zweier Kinder, lernt in einem Ostberliner Musiklokal den Staatsbeamten Paul kennen. Paul ist verheiratet, wird aber von seiner Frau betrogen. Die beiden verlieben sich ineinander. Während Paula bereit ist, für das gemeinsame Glück mit allen bürgerlichen Konventionen zu brechen, zögert Paul zunächst. Bis auch er erkennt, dass er in Paula seine große Liebe gefunden hat.

Diese „Legende von Paul und Paula“ ist 1972 in den Defa-Studios gedreht worden, kein DDR-Spielfilm aus Potsdam-Babelsberg war erfolgreicher. Ob auch eine Verfilmung der „Legende von Paul und Juliane“ derart erfolgreich wäre, müsste getestet werden. Dieses Pärchen lebt in Burgdorf bei Hannover und hat vor 30 Jahren eine Wochenzeitung gegründet. Nur: Wenn Juliane über die Gründung berichtet, verschweigt sie Paul, wenn Paul über die Gründung berichtet, verschweigt er Juliane. Sie brechen also ebenfalls alle bürgerlichen Konventionen.

Das „Burgdorfer Kreisblatt“ veröffentlicht bereits vor dem ersten Drehtag eine Film-Kritik.

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Als Vorlage für das Drehbuch könnte auch diese Broschüre dienen

Der Redakteur, der vor drei Jahren umzog, um das Fürchten zu verlernen

Heute vor drei Jahren habe ich die ersten Möbel in meine neue Bleibe in Kleinburgwedel gestellt. Mein Umzug wurde in Wilhelmshaven, wo ich von 2004 bis 2014 ein zweites und garantiert letztes Mal gelebt habe, genauestens beobachtet. Das beweist diese Geschichte, die ich heute vor drei Jahren veröffentlicht habe:

Im November 2013 verliere ich bei Nieselregen meine Geldbörse auf dem Weg zu einem Kiosk in Wilhelmshaven, wo ich zu der Zeit noch wohne. Meine Wohnung befindet sich in der Krummen Straße 1, der Kiosk in der Heppenser Straße. Der kürzeste Weg dort hin führt über die Margaretenstraße. Er ist rund 300 Meter lang.

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„Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 24/2016: Die Esoterik und die Wochenzeitung

Wir alle haben eine Herkunftsfamilie. Esoteriker haben sogar unsichtbare. Die können aber sichtbar gemacht werden. Allerdings nur von Esoterikern. Besonders esoterisch ist der Psycho-Guru Bert Hellinger. Fast genauso esoterisch ist eine systemische Familienaufstellerin, die ihre Theorien in einer Burgdorfer Wochenzeitung aufstellen darf. Der Redakteur malt brav auf, was ihm die Heilpraktikerin der Psychotherapie vorzeichnet.

Mehr über dieses esoterische Teamwork im „Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 24

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„Burgdorfer Kreisblatt“, Ausgabe 13: Zwei tierische Geschichten

In Burgdorf fliegen Pferde herum, berichtet Achim Reichel, der seit Montag für eine Wochenzeitung arbeitet, ein Igel fällt in einen Schacht, ein 7-Jähriger startet eine Rettungsaktion.

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„Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ und andere 2sechs3acht4-Geschichten

Über 150 000 Mal sind in diesem Jahr meine Internet-Seiten über Wilhelmshaven und Friesland aufgerufen worden, jede Woche verteile ich ein 2sechs3acht4-Flugblatt in der Stadt, das von vielen Leserinnen und Lesern bereits für Freunde und Bekannte kopiert wird, doch die Frage, ob ich einen zweiten Versuch starten wolle, in Wilhelmshaven eine Wochenzeitung herauszugeben, habe ich  jüngst verneint. Was ich beim ersten Versuch erlebt habe, reicht mir.

Frühjahr 2004: Die Wochenzeitung 2sechs3acht4 befindet sich in der Gründungsphase. Aus dem Bundesgebiet bekommen wir Anrufe, berichtet wird uns, dass überall Erkundigungen über uns eingezogen werden. Die Konkurrenz sei wohl sehr neugierig. Eine Woche vor dem Erscheinen der ersten 2sechs3acht4-Ausgabe macht sich der Brune-Mettcker-Verlag auf die Suche nach einem Redakteur für eine neue Wochenzeitung, die „Szene Wilhelmshaven“ heißen soll. Mit der wird später der Anzeigenmarkt abgegrast, Inserate werden zu Schleuderpreisen angeboten oder sogar verschenkt.

Die erste Ausgabe verteilen wir im Stadtgebiet fast ohne fremde Hilfe. In einem Verteilungsgebiet verschwindet 2sechs3acht4 gleich wieder aus den Briefkästen. Mit meiner Schwester und ihren beiden Kindern bin ich an jedem Freitagnachmittag in Rüstersiel unterwegs. Schon bald kreuzen sich unsere Wege mit Zustellern von „Szene Wilhelmshaven“. Auch diese Wochenzeitung wird nun freitags verteilt. Einige Ideen von uns werden abgekupfert, einmal wird sogar ein Artikel von mir wortwörtlich übernommen. Dafür bekommt der Brune-Mettcker-Verlag eine Rechnung von mir, die nie beglichen wird.

Auch im August 2004 gibt es 2sechs3acht4 immer noch. Wir stellen jede Ausgabe ins Netz und haben eine eigene Internet-Seite, die täglich aktualisiert wird. Ich biete jedem die Möglichkeit zu Verlinkungen interessanter Veröffentlichungen im Netz an. Ein bis heute Unbekannter fügt am 29. August 2004 den Link „Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ hinzu. Meine Anwältin schaltet sofort die Staatsanwaltschaft ein, die aber nicht einmal ein Ermittlungsverfahren einleitet. Glücklicherweise rotten sich keine Verrückten vor meiner Wohnung zusammen, die mich zur Flucht aus Wilhelmshaven auffordern.

Die letzte Ausgabe von 2sechs3acht4 erscheint kurz vor Weihnachten. Wir geben auf. In einem Kommentar auf den Seiten von Radio Jade werde ich anonym verleumdet. Ich komme privat für Restforderungen von Zustellerinnen und Zustellern auf, obwohl ich nur Redakteur der Wochenzeitung gewesen bin. Die Bezahlung regele ich in einigen Fällen vor dem Arbeitsgericht, damit mich die Raten nicht finanziell auffressen. Trotzdem zieht ein Wilhelmshavener Magazin-Macher („Scout“) über mich her. Das von ihm Verzapfte  veröffentlicht später auch ein Verleumder aus der Region Hannover.

Vor einem der Arbeitsgerichtstermine im Februar 2005 stehen zwei Männer und eine Frau im Gerichtsflur. Die Frau soll entlassen werden, weil sie ehrenamtlich für einen Eishockeyverein gearbeitet hat, obwohl sie krank geschrieben war. Bei den beiden Männern handelt es sich um Anwälte. Einer der beiden behauptet: „Der Tjaden soll vorbestraft sein. Deswegen musste er auch aus Hannover weg.“ Ich stelle diesen Anwalt, der mich nicht erkannt hat, sofort zur Rede. Er vertritt als Jurist auch die „Wilhelmshavener Zeitung“. Der Anwalt wird blass um die Nase.

Nach dem Gerichtstermin wende ich mich schriftlich an den Verleger der „Wilhelmshavener Zeitung“ und an diesen Anwalt. Beide reagieren nicht. Das Amtsgericht von Wilhelmshaven will mir die Namen des zweiten Anwaltes und der Frau nicht verraten: „In persönliche Angelegenheiten mischen wir uns nicht ein.“ Ich verzichte auf weitere Schritte, weil sie mir sinnlos erscheinen.

Seit 2005 mache ich im Internet weiter. Auf Klageandrohungen des Brune-Mettcker-Verlages habe ich stets gelassen reagiert. Gelassen möchte ich bleiben.

Siehe auch

„Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ Hier klicken 

Meine Wilhelmshaven-Seiten im Netz

htp://2sechs3acht4.blogspot.de

http://www.szenewilhelmshaven.de