JadeWeserPort setzt sich ins Bild/Minister Lies wünscht sich weniger Streit

Wilhelmshaven/Hannover – 19. September 2013 (tj). Wirtschaftsminister Olaf Lies ist weiter vom Erfolg des JadeWeserPorts überzeugt. Nächsten Monat komme eines der größten Containerschiffe der Welt nach Wilhelmshaven. Das könne Signalwirkung haben.

Ein Jahr nach Eröffnung des Containerhafens zog Lies Bilanz: „Der JadeWeserPort ist selbstverständlich nicht so gestartet, wie man sich das vorgestellt hat. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass der Hafen unter anderen Voraussetzungen geplant wurde -als von Wirtschaftskrise noch keine Rede war und sich die Frachtraten im Containerumschlag jährlich selbst übertroffen haben. So konnten wir aber im vergangenen Jahr nur 134 Schiffsanläufe verzeichnen, umgeschlagen wurden 63.414 TEU. Diese im ersten Betriebsjahr umgeschlagenen Mengen machen nur 10 Prozent des erwarteten Gesamtumschlags aus.“

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So manche Hure weiß mehr als ein Wirtschaftsminister

An Meldungen, die wirklich wichtig sind, kommt Otto Normalleser nicht heran. Wirtschaftsbosse und Finanzhaie besorgen sich sowas mit einem schwarzen Koffer in der Hand, Regierungen bezahlen dafür Geheimdienste, so manche käufliche Dame weiß mehr als ein Wirtschaftsminister irgendeines Bundeslandes. Geht was schief, bekommen Politikerinnen und Politker so viele Schraubenschlüssel in die Hand, wie sie für die Reparatur des Konjunkturmotors benötigen, läuft der Motor wieder, müssen sie die Schraubenschlüssel lagern bis zum nächsten Mal. Bis die Werkzeuge nicht mehr greifen. Dann greift das Prinzip: „Unternehmer tragen das Risiko zu ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die schon sehen werden, wie lang die Schlangen vor den Arbeitsämtern werden können.“

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