In der himmlischen Teestube „Zum frommen Wilhelmshavener“ liest meine Oma morgen die „Bild am Sonntag“

Meine Oma Marie, mein Bruder Detlef, meine Tante Christel und ich 1955 am Südstrand von Wilhelmshaven.

Morgen sitzen meine Oma Marie, mein Vater Lothar und meine Tante Christel in der himmlischen Teestube „Zum frommen Wilhelmshavener“ und lesen die „Bild am Sonntag“ (BamS), die Petrus an irgendeinem irdischen Kiosk besorgt hat. Denn am 21. Juli veröffentlicht die BamS eine „Hommage an unsere Großeltern“, die den Titel „Ferien bei Oma und Opa“ trägt.

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Gute Schokolade aus Wilhelmshaven für Bäume auf Yukatan

Gute Schokolade mit Stadtmotiven.

Ein Algenteppich bedroht die Ferienparadiese auf der mexikanischen Halbinsel Yukatan, der Drogenkrieg hat Cancun und Playa del Carmen erreicht, doch es gibt auch gute Nachrichten: „Plant-for-the-Planet“ hat dort bereits drei Millionen Bäume gepflanzt. Möglich macht das die „Gute Schokolade“, die einen Euro kostet. 20 Cent werden in die Aufforstung gesteckt.

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Wahlamt teilt mit: Wilhelmshaven gibt es in elf Jahren nicht mehr

Das Rathaus steht auch bald leer.

Wahlamt der Stadt Wilhelmshaven teilt nach Oberbürgermeisterwahl mit: Stadt gibt es in elf Jahren nicht mehr.

https://2sechs3acht4.blogspot.com/2019/05/na-denn.html

2sechs3acht4 war eine Wochenzeitung, die 2004 gegründet wurde. Sie wurde mit üblen Methoden wieder vom Markt vertrieben.

Na denn: Anmerkungen zur Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven

12. Mai 19 Uhr. Derzeit sieht es nach einer Stichwahl zwischen dem SPD-Kandidaten Niels Weller und dem parteilosen Kandidaten Carsten Feist, der noch nicht einmal das Jugendamt vernünftig leiten kann, aus. Weller kommt auf gut 27 Prozent der Stimmen, Feist auf gut 25 Prozent. Und noch was: In Hannover heißt das Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ und in Wilhelmshaven „Lügen haben Wahlerfolge“?

12. Mai 19.50 Uhr. Es ist passiert! Niels Weller (28,3 Prozent) und Carsten Feist (26 Prozent) treten am 26. Mai bei der Stichwahl gegeneinander an. Die gute Nachricht: Der AfD-Kandidat muss sich mit 3,8 Prozent begnügen.

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Der Hammer aus Wilhelmshaven: Alt-OB Eberhard Menzel kandidiert wieder

Der Freundeskreis lebt wieder.

Als ich von 2004 bis 2014 in Wilhelmshaven gewohnt habe: Bei einem Gespräch über die Kommunalpolitik entwickeln ein Alteingesessener und ich die Idee für einen Freundeskreis, der die Politik des Oberbürgermeisters Eberhard Menzel so richtig aufs Korn nimmt. Im Netz geben wir vor, stets auf Menzels Seite zu stehen. Der Oberbürgermeister fällt erst einmal darauf herein. Dann durchschaut er das Vorhaben.

Burgwedel, 2. Mai 2019: Jemand greift die Freundeskreis-Idee auf und verschickt eine mail mit folgendem Inhalt an mehrere Medien und an mich:

Eberhard Menzel ist 16. Oberbürgermeisterkandidat

Der Eberhard-Menzel-Freundeskreis bedankt sich sehr herzlich, dass die Gemeindewahlleitung der Stadt Wilhelmshaven den parteilosen Kandidaten Herrn Eberhard Menzel zur Oberbürgermeisterwahl am 12. Mai 2019 gem. § 28 Abs. 6 in Verbindung mit § 45a des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes und § 38 Abs. 2 der Niedersächsischen Kommunalwahlordnung nachträglich als 16. Wahlvorschlag aufgenommen hat.

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Stumpfsinniger Friesland-Krimi mit doofem Kommissar

Süher (Sophie Dal) weiß etwas, was Jens (Florian Lukas) nicht weiß.

Woher nur kennen diese beiden Drehbuchschreiber den Ort, in dem ich geboren bin? Das habe ich mich gestern mehrmals gefragt. Über die Mattscheibe flimmerte eine Wiederholung des Friesland-Krimis „Mörderische Gezeiten“ aus dem Jahre 2014.

Die Handlung war ähnlich stumpfsinnig wie der Kommissar, der aus Wilhelmshaven nach Leer beordert wurde, um zwei Morde aufzuklären. In das Geschehen führte er sich mit der Ablehnung einer Tasse Tee („Diese Ostfriesenplörre trinke ich nicht.“) ein, dann riss er noch dämliche Ostfriesenwitze.

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Pflegefamilien erfinden-Millionen kassieren

Landgericht Trier: Hier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter.

Bitburg-Prüm ist nicht nur in der Eifel. Vor dem Landgericht in Trier wundert sich gerade ein Jugendamtsmitarbeiter darüber, dass er unbehelligt in zwölf Jahren 1,5 Millionen Euro beiseite schaffen konnte. Er erfand Pflegefamilien, die Überweisungen genehmigte sein Vorgesetzter. Auch in Hamburg geschah ähnliches, in Nordrhein-Westfalen ebenfalls. Immer mehr Fälle werden bekannt. Wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand.

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