Weihnachten im Schwimmbad: Knecht Rupprecht krault auf Bahn 8

Liebe Kinder,
die Gedichte, die ihr früher vor dem Weihnachtsbaum aufgesagt habt, könnt ihr alle vergessen. Dieses Jahr gibt es ein neues Gedicht:

Von drauß, vom Eiscafé da komm ich her,
ich muss euch sagen, Schlitten gibt es nicht mehr.
Allüberall neben Kindersitzen
seh ich schwitzend Eltern sitzen.
Und droben aus dem Himmelstor
kommt keine Flocke Schnee hervor.

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Netto-Markt in Burgdorf: Alles muss raus, denn Weihnachten muss rein/Huschen vor der Kasse

Vor den Kassen im Burgdorfer Netto-Markt: Sie huschen hier hin, sie huschen dort hin. Der Mann aus der Zentrale huscht stets vor, das Personal huscht hinterher. Sie huschen für Weihnachten. Weihnachten beginnt im Netto-Markt am 11. September. Dann kommen die Schokoladen-Weihnachtsmänner.

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Weihnachtsgeschichten aus Wilhelmshaven: Der Islam/Der 10-Euro-Schein/Das Paket

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Sure 19, 34. Das ist Jesus, der Sohn der Maria – das Wort der Wahrheit, das sie bezweifeln.

Ich sitze vor dem Computer in einem Internet-Café, stecke mir eine Zigarette in den Mund, ein Mann, der neben mir sitzt, steht auf, sein Gesicht ist sonnengegerbt, deshalb kann ich sein Alter nicht schätzen, er gibt mir Feuer und sagt: „Danke, dass sie uns verteidigt haben. Schön, dass man sie frei gesprochen hat.“ Er meint den Islam-Prozess in Oldenburg, über den ich hier berichte.  Wir wünschen uns gegenseitig das Beste. Fröhlich setze ich meine Radtour mit meinem Jagdterrier Mike fort.

Diese Tour unterbreche ich stets in einer Sparkassen-Filiale. Viele mit Bänken gibt es nicht mehr. Dort lese ich die Samstagsausgabe der „Neuen Presse“ aus Hannover. Eine Frau mit Kind kommt herein, zieht Geld aus dem Automaten. Die Frau drückt mir zehn Euro in die Hand. „Für Sie und Ihren Hund“, sagt sie. Schon ist sie wieder weg. Ihr Junge dreht sich noch einmal um. Schwarze Haare, dunkelbraune Augen. 

Abends klingelt ein junger Mann an meiner Wohnungstür und drückt mir ein großes Paket in die Hand. „Für Sie“, sagt er. „Zu Weihnachten.“ Ich öffne das Paket. Zum Vorschein kommen Schuhe, ein Pullover, Rotwein, eine harte Mettwurst, Kekse, selbstgemachte Marmelade, mehrere Tafeln Schokolade, ein großer Schokoladenweihnachtsmann, ein Bildband über Wilhelmshaven und Hundefutter. Von wem das Paket stammt, weiß ich nicht. Schuhe und Pullover passen wie angegossen. 

Schöne Bescherung! Im Wilhelmshavener Stadttheater gähnt die Langeweile

„Schöne Bescherungen“ von Alan Ayckbourne hat am 17. Dezember 1983 am Schlosstheater von Celle Deutschland-Premiere gefeiert.  Wenn dieses Theater nicht so wunderschön wäre, hätte ich wohl schon nach 10 Minuten den  Ort des öden Geschehens verlassen.  Außerdem besuchte ich die Vorstellung als Redakteur. Da ist man schon ein wenig an seinen Theatersitz gebunden.  Am nächsten Tag schrieb ich mir meinen Frust über die vertane Zeit von der Seele.  Dafür wählte ich die Überschrift:  „Alle Fußballfans gehen in der Halbzeitpause“.  Ich schrieb meine Kritik wie eine Fußballreportage. Danach bekam ich zu jeder Premiere im Schlosstheater von Celle eine Einladung. 

Dann doch lieber ein Film

Meine persönliche Spendenbilanz für das Jahr 2012

Nur Weihnachten spenden, finde ich blöd. Ich spende lieber das ganze Jahr über – und zücke sofort meine Geldbörse, wenn ich erfahre, dass irgendwo Not am Mann ist. Kann auch an der Partei sein. So ließ ich im vorigen Jahr der Wilhelmshavener SPD eine Spende zukommen, weil ich den Eindruck hatte, dass sich die Sozialdemokraten mit ihren Versprechen im Kommunal-Wahlkampf finanziell übernehmen. Das wollte ich verhindern. Denn die Wilhelmshavener SPD ist mir nicht nur lieb, sondern auch teuer, wenn es denn unbedingt sein muss.

Zuwendungen bekamen von mir in diesem Jahr ein katholischer Kindergarten in Münster und das Bayerische Rote Kreuz aus Erding.  Mein jeweiliger Spenden-Grund schien mir einleuchtend zu sein. Ob die von mir mit Spenden bedachten Einrichtungen das genauso gesehen haben, erfuhr ich allerdings bis heute nicht. Vielleicht waren die aus lauter Dankbarkeit einfach sprachlos – und blieben es bis heute.

Der Spendengrund für das Bayerische Rote Kreuz Erding

Der Spendengrund für den katholischen Kindergarten in Münster

Dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ließ ich zwar kein Geld zukommen, dafür aber eine Sachspende. Die bekam ich prompt zurück.

Der Spendengrund für den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

 

Zu Weihnachten: Die schönsten Liebeserklärungen

„Kannst du eigentlich noch mehr als Zeitung lesen?“
Eine Frau in einer Kneipe

„Du musst mir nichts zu Weihnachten schenken. Du musst nur da sein.“
Einer meiner Neffen kurz vor dem Fest

„Ich habe dich seit 3 Wochen, 2 Tagen und 23 Stunden nicht mehr gesehen.“
Ein Sechsjähriger bei einem Fußballspiel

Mittelpunkt des Alls 

ARD-Themenwoche Tod: Margot Käßmann sieht schon wieder etwas doppelt

Das geht und passt auch: Die ARD hat dem Tod eine Themenwoche gewidmet. Denn das Erste ist für viele TV-Zuschauerinnen und TV-Zuschauer schon lange gestorben.

Das geht jedoch nicht: Die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann ist nicht nur betütert durch Hannover gekurvt, nun ist sie auch noch bei Günther Jauch nicht ganz nüchtern gewesen.

Beitrag über die FDP fehlt