Verbrechensstudie aus Köln: Nur bei Einbrüchen muss in Wilhelmshaven noch geübt werden

Wenn das Jugendamt Polizeibeamten bei Einbrüchen hilft, kann in Wilhelmshaven ein Flur so aussehen wie meiner am 17. Juni 2013. Siehe http://www.szenewilhelmshaven.de

Wilhelmshaven hat ein großes Potenzial. Sagt der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Niels Weller aus Jever. Bestätigt wird er vom Kölner Sozialwissenschaftler und Regionalforscher Wolfgang Steinle in einer bundesweiten Verbrechensstudie, über die der „Focus“ in seiner jüngsten Ausgabe berichtet.

Nur bei Einbrüchen schwächelt Wilhelmshaven noch ein wenig.

Hier weiterlesen

Werbeanzeigen

Karl Dall hat einen Knall

„Falls diese Frau Herrn Dall tatsächlich nachgestellt hat, die beiden also wirklich Kontakt hatten, dann spricht das eigentlich eher für ihre Version der Geschichte“, kommentiert heute Marion Horn, Chefredakteurin der „Bild am Sonntag“, den Fall „Knall-Komiker“. Der „Blick“ reichert die Geschichte derweil mit weiteren Vermutungen an. Karl Dall soll sich schon vor der Talkshow „Aeschbacher“ mit der freien Journalistin getroffen haben, die ihn nun der Vergewaltigung bezichtigt.

Armseligkeit als Kitt

Vergewaltigung erfunden? Lehrerin legt Einspruch ein

Osnabrück. Die 49-jährige Lehrerin Heidi K. aus Bad Rothenfelde hat gestern gegen das Versäumnisurteil des Landgerichts Osnabrück vom 11. 10. 2013 fristgemäß Einspruch eingelegt. Die 12. Zivilkammer muss daher einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen und über die Schmerzensgeldforderung neu entscheiden. Die Zivilkammer hatte die im Termin nicht anwesende Heidi K. durch ein Versäumnisurteil zur Zahlung eines Schmerzensgeldes i. H. v. 80.000,- € verurteilt, Az. 12 O 2885/12. Das Versäumnisurteil ist wegen des Einspruchs nicht rechtskräftig.

Siehe auch

Vergewaltigung erfunden – Lehrerin zu 80 000 Euro Schmerzensgeld verurteilt

Osnabrück. Die 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück hat gegen die 49-jährige Lehrerin Heidi K. aus Bad Rothenfelde, die zum heutigen Termin nicht erschienen ist, ein Versäumnisurteil erlassen und sie zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 80.000,- € verurteilt, Az. 12 O 2885/12.

Das Gericht hat damit der Zivilklage der Tochter und Alleinerbin des im Juni vergangenen Jahres verstorbenen Horst Arnold stattgegeben. Sie forderte Schmerzensgeld für das Leid, welches die Beklagte ihrem Vater zugefügt habe. Die Tochter behauptete, dass Heidi K. die Vergewaltigung erfunden und ihr Vater unschuldig im Gefängnis gesessen habe.

Aufgrund der Aussage der Beklagten hatte das Landgericht Darmstadt am 24. Juni 2002 Horst Arnold wegen einer angeblich am 28. August 2001 begangenen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt, die er vollständig verbüßte. In einem Wiederaufnahmeverfahren hob das Landgericht Kassel im Juli 2011 das Urteil des Landgerichts Darmstadt auf und sprach den Angeklagten wegen erwiesener Unschuld frei.

Die Beklagte hat jetzt die Möglichkeit, binnen zwei Wochen nach Zustellung des schriftlichen Urteils Einspruch einzulegen. Dann müsste die Kammer einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen und über die Klage neu entscheiden. 

Ein Fall wie Kachelmann: Wenn Staatsanwälte etwas durchstechen

Im Studio zu Gast waren der ehemalige TV-Wetterfrosch Jörg Kachelmann und seine Frau. Zunder bekam der Wetterfrosch von „Bild“-Mann Tiedje, dass Kachelmann so viele Frauen belogen habe, sei schlimm. Darum ging es in der Sendung aber eigentlich gar nicht, sondern um eine von einer Staatsanwaltschaft forcierte Vorverurteilung in den Medien. Da kannte sich Tiedje aus, es sei eben so, dass Staatsanwälte gern etwas so lange durchstechen, bis die ersten Berichte veröffentlicht werden. Gerhart Baum fielen in diesem Zusammenhang Christian Wulff und die Staatsanwaltschaft Hannover ein. Was da geschehe, sei skandalös und müsse per Staatshaftung verhindert werden. Recht hat der Mann.

Ist die Vorverurteilung nahe