Zurück in die Zukunft: Gänsehaut bei Sekten und Jugendämtern

Irgendwie fühle ich mich wie vor 30 Jahren: Damals habe ich meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ geschrieben, die Geschichte eines Mädchens, das von einer strengen Glaubensgemeinschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Die ersten drei Auflagen waren immer gleich wieder vergriffen, „Insel des Zweifels“ wurde in Zeitungen und im Rundfunk besprochen, kündigte ich eine Neuauflage an, ging diese Ankündigung rund. Ich bekam Briefe von Betroffenen.

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Nun bin ich auch noch Regisseur? Über ein Filmprojekt in der Region Hannover

Für 249 Euro soll ich noch berühmter werden. Schließe ich aus einem Brief, den ich heute aus Berlin bekommen habe. Absender ist „Who´s Who in Germany“. Im englischen Original sind Eintragungen noch kostenlos gewesen.

„Vor(her)gesehen hat der Verlag für mich eine Biographie, die so beginnt: „Tjaden, Heinz-Peter, B: Red., Schriftst., Regisseur…“ Dann folgen ein paar Buch-, aber keine Filmtitel, die es geben müsste, wenn ich tatsächlich Regisseur wäre.

Diese Berufsbezeichnung hat der Verlag für mich wohl vor(her)gesehen, weil Hobby-Filmemacher aus Burgdorf bei Hannover mit Hobby-Darstellerinnen und Hobby-Darstellern aus der Region Hannover 1997 meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ in Szene gesetzt haben. Gefördert wurde das Projekt von der Stadt Burgdorf, von einigen Lokalpolitikern und Geschäftsleuten, außerdem von Johannes Mario Simmel. Ich schrieb das Drehbuch und war bei den Dreharbeiten dabei.

Mit Hund ist man schon berühmt genug

Filmszene