Zoologen fragen Menschen nach ihrer Sexualität

Das könnte Ihr Anrufer sein.

Vor 70 Jahren hat Alfred Charles Kinsey in den USA Furore gemacht. Als Zoologe untersuchte er das Sexualverhalten der menschlichen Rasse. Die wichtigsten Erkenntnisse: 50 Prozent sind männlich, der Rest ist homosexuell und macht die wichtigsten Erfahrungen auf bisexuellem Gebiet. Das reichte für zwei Bücher. Und in Deutschland? Gibt es zwar Zoologen, aber keine Bücher über Sexualität. Das soll sich nun ändern.

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Wird Verfassungsschutzpräsident schon wieder befördert?

Wenn dies ein exzellenter Beamter ist – wie kürzlich noch von vielen behauptet -, dann möchte man die unfähigen gar nicht mehr kennenlernen. Außerdem müssen wir den Begriff „Beförderung“ falsch verstanden haben, denn der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen befördert rechtes Gedankengut, weil er von Horst Seehofer befördert worden ist. Nicht trotzdem.

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Alles in Maaßen? SPD baut die Demokratie ab

Doch heute beschleicht mich wieder einmal das Gefühl, dass auch die SPD den Bürgerinnen und Bürgern jede Lust an der Demokratie nehmen will. Da fordern die Sozialdemokraten wegen seiner Äußerungen zu Chemnitz die Entlassung des Verfassungsschutzpräsidenten. Und was kommt bei einem Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer und der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles heraus?
Frisch aus Merkels Garten Doch heute beschleicht mich wieder einmal das Gefühl, dass auch die SPD den Bürgerinnen und Bürgern jede Lust an der Demokratie nehmen will. Da fordern die Sozialdemokraten wegen seiner Äußerungen zu Chemnitz die Entlassung des Verfassungsschutzpräsidenten. Und was kommt bei einem Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer und der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles heraus? Hier weiterlesen

Der DDR-Spion, dessen Hund ohne Impfausweis über die Grenze kam

Broschüre über die Wendezeit. Das Coverfoto zeigt den Wunschbrunnen in der Altstadt von Hannover.

Nach dem zweiten Weltkrieg verlieren sich Bruder und Schwester an der Werra aus den Augen. Sie gründen Familien in Kiel und in Dittersdorf bei Karl-Marx-Stadt, finden sich über den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes nach vielen Jahren wieder. Ich heirate die Kieler Tochter des Hauses, besuche mit ihr seit 1986 häufiger die Familie in Dittersdorf. Vom Verfassungsschutz werde ich deswegen wahrscheinlich vorsorglich beobachtet, man hat den Verdacht: „Der ist DDR-Spion.“

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Gehet hin und lehret alle Volker

Mein Freund Volker wohnt in einer Reihenhaussiedlung. Freie Parkplätze gibt es in seiner Straße nicht mehr, denn sie wollen alle zu ihm.

Einer Italien-Reise wegen hat Volker den Gotthard-Tunnel googeln wollen. Doch er ist nur bis „Gott“ gekommen. Sein Telefon klingelte, das Gespräch dauerte, während sich ein Datensauger bei der Suchmaschine andockte und jedem mitteilte, der das wissen wollte: „Volker interessiert sich für Gott.“

Wie eine Straße bevölkert wird

Das Gauck-Syndrom: Ich säusel also bin ich

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat sich dieser Tage kritisch mit dem Bundesverfassungsgericht beschäftigt, weil sich die Verfassungshüter nach seiner Auffassung zu sehr in die Politik einmischen und so ihre Rolle falsch deuten. Wie die Rolle des höchsten deutschen Gerichtes zu deuten ist, wird allerdings nicht deutlich. Dazu müsste man schon in das Grundgesetz schauen. Dieses Werk ist schon immer den meisten unbekannt gewesen. Was ein Innenminister einmal so ausgedrückt hat: „Die Beamten können doch nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen.“ (Hermann Höcherl vor 50 Jahren zu einem Abhör-Skandal des Verfassungsschutzes). Das ist so geblieben und hat wohl auch schon immer für den Bundesnachrichtendienst (BND) gegolten, dem jetzt nachgesagt wird, ebenfalls mit amerikanischen Datenschnüfflern unter einer Decke zu stecken. Einen Vergleich mit Stasi-Methoden hat sich „Bild am Sonntag“ jedoch heute verbeten. Schließlich seien die USA ein Rechtsstaat, die DDR dagegen sei das nie gewesen. Als könne etwas Illegales auf seltsame Weise weniger illegal werden. Wenn sich Systeme der gleichen Methoden bedienen, stehen die Unterschiede nur noch auf dem Papier. 

Wie geduldig Papier sein kann, beweist es auch, wenn Bundespräsident Joachim Gauck seine Reden schreibt. Als sich dieser Mann zum ersten Mal um dieses Amt beworben hat, hatte ich noch den Eindruck, dass dieser ehemalige Pastor eine Bereicherung sein könnte. Das war beim gegenwärtigen Zustand der Politik kein allzu hoher Anspruch. Die Klagen über ein „Jahrhundert der Mittelmäßigkeit“ sind längst nur noch ein mäßiges Mittel zur Beschreibung der Wirklichkeit. Ein Bundespräsident, der den Anrufbeantworter eines „Bild“-Chefredakteurs mit Drohungen und Gejammer vollquatscht, hätte eigentlich der Tiefpunkt sein müssen. Doch in Merkelpotanien geht es immer noch tiefer. Zur Chefinsache macht die erst etwas, wenn sich andere die Finger verbrannt haben und die Asche weggeschaufelt werden muss. Merkel bestimmt nicht die Richtlinien der Politik, sie bestimmt den Zeitpunkt des Endes der Diskussionen und erklärt das Ergebnis für „alternativlos“. Im Zweifelsfall wäscht sie ihre Hände in Unschuld.

Das wäre eigentlich die Stunde eines Bundespräsidenten, der Tacheles redet, Bürgerrechte verteidigt und allen in die Parade fährt, die jedes Mittel für jeden Zweck rechtfertigen. Doch was ist mit Gauck? Der säuselt nur und versucht es mit gesund beten. Das hat schon fast esoterische Züge. Motto: Wenn ich mir etwas nicht vorstellen will, dann geschieht es auch nicht.

Deshalb scheinen ihm Bürgerinnen und Bürger, die nicht auf einer Kirchenbank vor sich hin dämmern wollen, lästig zu sein. Und was macht man mit Lasten? Man schüttelt sie ab. 

Lesetipp: Meine Erfahrungen mit Gauck

 

 

 

Neue Kategorie bei Echo-Verleihung: FDP-Songs

Obwohl eigentlich nur Prominente zur Echo-Verleihung eingeladen werden, hat gestern Abend auch Philipp Rösler im Saal gesessen. Den teilte er sich mit einem Altkommunisten, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde: Hannes Wader. Da dem Verfassungsschutz in der linken Regel bereits ein Anfangsverdacht reicht, während in der rechten Regel erst zehn Menschen ermordet werden müssen, bevor diese Behörde Akten vernichtet, dürfte Rösler in nächster Zeit unter Beobachtung stehen.

Immer die Nase vorn