Der Missbrauch des Missbrauchsgipfels

Der Papst, der kniff. Foto: Domradio

Die Opferverbände sind entsetzt, Kirchenrechtler sprachlos: Der Missbrauchsgipfel im Vatikan endete ohne konkretes Ergebnis. Der deutsche Kardinal Reinhard Marx verteidigte die Abschlussrede des Papstes trotzdem: „Ich kann nicht erkennen, dass das nur qualmiges, nebulöses Gerede war.“

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Aufregung im Vatikan: Ostern ein April-Scherz

Große Aufregung im Vatikan: Zu nächtlicher Stunde huschen Männer in Frauenkleidern über den Petersplatz, sie eilen zu Beratungen in abhörsicheren Räumen. Denn dieses Jahr ist Ostern ein April-Scherz. Die Behauptung, dass islamistische Kreise dahinter stecken, macht die Runde. Der Papst weiß zuverlässigen Quellen zufolge noch nicht, wie er es dieses Jahr mit dem Ostersegen halten soll. „Der darf nicht für einen Scherz gehalten werden“, sagt ein Vatikansprecher, der nicht namentlich genannt werden will.

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Petition nach Papst-Äußerung über Schläge für Kinder: Katholische Kinderheime schließen

Deswegen habe ich eine Petition gestartet. „Kann man Kinder mit Würde schlagen?“, fragt heute die „Bild“-Zeitung auf der Titelseite und auf Seite 8. Angeblich diskutiert Deutschland über diese Begebenheit in der Audienz-Halle des Vatikan. Papst Franziskus berichtet über einen Vater, der seine Kinder schlägt, „aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen“. Kommentar des Papstes: „Wie schön! Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.“

Diese Sätze darf man sich nicht auf der Zunge zergehen lassen, der Brechreiz setzt schon vorher ein. Das Oberhaupt einer Kirche, die viele Jahre „Schläge im Namen des Herrn“ in ihren Kinderheimen gut gefunden hat, scheint aus dieser Vergangenheit nichts gelernt zu haben und ermutigt alle, die sich um Kinder kümmern, hin und wieder zuzulangen. Aber bitte nicht das Gesicht treffen. Das wäre nicht schön.

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Protz-Bischof kann nach Rücktritt fast alles werden – nur nicht Regierender Bürgermeister von Berlin

Er hat Vorschriften missachtet, die Kosten klein geredet, die Kirchenverwaltung hat nicht so genau gewusst, was in Limburg eigentlich hingestellt werden sollte, deswegen kann der heute zurückgetretene Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst auf das Versprechen des Vatikans, man werde für ihn eine andere Aufgabe finden, getrost verzichten. Der Mann kann fast alles werden, die katholische Kirche braucht er dafür nicht. Außerdem wäre eine andere Aufgabe als Protzen für diesen Mann sicherlich nicht sehr reizvoll. Einen Posten bekommt er allerdings nicht, den des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Auch Klaus Wowereit kennt nur einen Herrn – sich selbst.

Bezug zu Arbeitgebern verloren

Die Wilhelmshavener Kunsthalle und die UW-Geh mir mit diesem Kulturbegriff vom Acker

Mit diesem Anruf aus dem katholischen Kirchenstaat habe ich nicht gerechnet. Der Moral-Minister des Papstes bot mir einen Job als Zölibat-Überwachungsminister an. Dieses Ministerium sei direkt der NSA unterstellt und habe die Aufgabe, jegliches Liebes- und Sexualleben katholischer Geistlicher zu verhindern. Die Überwachung sei noch nicht ganz lückenlos, deswegen brauche man dringend meine Unterstützung. Die Enthaltsamkeit katholischer Geistlicher sei ein Alleinstellungsmerkmal und mache den katholischen Kirchenstaat zunehmend für Touristen attraktiv, die nicht glauben wollen, dass ein Gemeinwesen ohne Frauen funktionieren könne. Die Zahl der Touristen, die sich noch einreden ließen, man müsse den Vatikan besuchen, weil dort der Stellvertreter Gottes wohne, sinke dagegen. Protzbischöfe, Kinderschänder und Geldwäscher hätten den Ruf des katholischen Kirchenstaates nachhaltig beschädigt.

Wer zu spät kommt, den bestraft der Kulturbeauftragte

Euro 2012: Italiener noch am Wettschalter – Trappatoni schickt Vatikan-Elf auf den Rasen

Noch stehen die Spieler Italiens am Wettschalter, wollen aber trotzdem pünktlich auf dem Rasen in Danzig sein. Cassano und Balotelli sollen gegen Spanien stürmen – aber nicht immer in den Strafraum, denn für ein Unentschieden gibt es von der Wettmafia die höchsten Quoten. Je höher, desto reicher. Ein 2 : 2 bringt mehr als ein 1 : 1. Deswegen könnte das Spiel 3 : 3 ausgehen, wenn auch die Spanier wetten. Doch die spielen wahrscheinlich  lieber Fußball. Auch ohne Puyol und Villa. Deswegen rechnet Orakel-Hund Mike Tjaden mit einem weniger lukrativen Unentschieden.

Im zweiten Spiel dieses Sonntages soll „Flasche leer“ für die Iren erst gegen Mitternacht gelten. Auch Giovanni Trappatoni bietet zwei Stürmer auf, damit seine Mannschaft nach einigen Sieger-Posen glücklich wie die Kühe auf der grünen Insel den Platz verlässt. Sollte sich „Trap“ jedoch in der Halbzeitpause fragen müssen, „was erlauben sich Given?“, schickt er in den zweiten 45 Minuten die Mannschaft des Vatikan auf den Rasen. Die betreut Trappatoni nebenbei – und nebenbei ist besser als bei einer Schlappe dabei. Orakel-Hund Mike Tjaden sagt nicht nur weniger rote Karten als Tore voraus, sondern auch, dass dieses Spiel so ausgeht, wie es endet. Aber keinesfalls torlos.

Die weiteren Tipps:

Montag gewinnen die Franzosen und die Ukrainer, Dienstag macht Russland das Viertelfinale klar.

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