Die anlassbezogenen „Drecksfotzen“ des Berliner Landgerichts

Immer schön anlassbezogen.

Und jetzt rufen wir alle erst einmal „Drecksfotze“. Damit würden wir uns laut Berliner Landgericht „haarscharf an der Grenze des…noch Hinnehmbaren“ (Az 27 AR 17/19)bewegen. Ob wir mit „du alte Drechsfotze“ diese Grenze überschreiten würden, ist fraglich. Denn auch „Schlampe“ und „Geisteskranke“ sind juristisch betrachtet zumindest in Berlin zulässige Begriffe. Morddrohungen sollten stets „anlassbezogen“ sein, wenn wir auch damit durchkommen wollen.

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Jagdszenen aus Wilhelmshaven und das Oldenburger Landgericht: Nach diesem Urteil wird ein Orwell-Staat gegründet?

Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß gegenüber Dritten mündlich, in gedruckter Form oder im Internet zu behaupten oder zu verbreiten,

a) die Klägerin habe mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Ehebruch begangen und

b) der Kläger habe wegen Ehebruchs der Klägerin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven diesen krankenhausreif geschlagen.

Urteil des Oldenburger Landgerichtes, hier weiterlesen