Das Jahr 2015 kann kommen/Wilhelmshaven weggeräumt

Das Neue Jahr lugt bereits um die Ecke, 2014 verabschiedet sich – wie ich mich von den blogs, die ich zwischen 2004 und 2014 über Wilhelmshaven veröffentlicht habe. Übrig bleibt nur noch ein Rest-Wilhelmshaven mit Abschlussberichten über eine illegale Jugendamts-Aktion und über einen Unternehmer, der mir Behauptungen unter die Weste jubeln will, die ich nie aufgestellt habe. Dafür zieht er allerdings vor das falsche Gericht. Was mein Anwalt und ich ihm noch schonend beibringen werden.

Mein blog über Rest-Wilhelmshaven im Netz unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de und http://www.szenewilhelmshaven.de

Bei dieser Stadt hält allerdings nicht einmal doppelt.

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Ich habe den Verdacht, dass ich wegen eines Wilhelmshavener Gerüchtes einen Verdacht haben müsste

treibjagd in whv

Erschienen bei Lulu, erhältlich auch bei Amazon

Also lautet der Beschluss, dass der Tjaden stundenlang grübeln muss? Das Oldenburger Landgericht hat in dem Rechtsstreit Karin und Tom Nietiedt gegen Heinz-Peter Tjaden meinen Prozesskostenhilfeantrag per Beschluss vom 4. Dezember 2014 abgelehnt, weil meine „beabsichtigte Verteidigung nach dem bisherigen Vorbringen der Parteien keine Aussicht auf Erfolg“ bietet. Zwei Richter und eine Richterin haben vor dieser Entscheidung ihre Köpfe zusammengesteckt. Sie studierten höchstrichterliche Urteile, das älteste stammt aus dem Jahre 1987, das jüngste aus dem Jahre 2013.

Hier weitergrübeln

Wilhelmshaven: Oberbürgermeister Andreas Wagner verklagt Bürgerportal und Autor einer Glosse/Aufforderung zu Straftaten

Die Geschichte über das Wilhelmshavener „Gebüsch-Gerücht“ habe ich ausführlich in meiner Broschüre „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“ geschildert. Die geht so: Der Oberbürgermeister schläft mit der Frau des Unternehmers Tom Nietiedt, Nietiedt schlägt den Nebenbuhler nieder. Hier klicken Besonders im Internet hat sich das Gerücht schnell verbreitet. Ich kam zu dem Ergebnis, dass die Geschichte frei erfunden ist – und wurde trotzdem von dem Unternehmer Tom Nietiedt und von seiner Frau verklagt, weil ich a) nicht behaupten soll, Wagner habe mit der Frau von Nietiedt geschlafen und b) nicht behaupten soll, Wagner sei deswegen von Nietiedt verprügelt worden. Was ich wie gesagt nie behauptet habe. Ich muss also annehmen, dass Nietiedt die Widerlegung des Gerüchtes missfällt – oder was?

Dass es ein Gerücht über „Personen des öffentlichen Lebens“ gibt, hat die „Wilhelmshavener Zeitung“ am 16. August 2014 gemeldet. Der Lokalchef Maik Michalski verurteilte derlei und forderte härtere Strafen für Verleumdungen im Internet. Die Namen der Verleumdungsopfer verriet er nicht. Wilhelm Schönborn aus Wilhelmshaven verfasste eine Glosse, die am 18. August 2014 vom Bürgerportal http://www.buerger-whv.de veröffentlicht wurde. Der Autor nahm Maik Michalskis Veröffentlichung auf die Schippe. Die Namen der Verleumdungsopfer nannte er ebenfalls nicht. Zu Recht wies Schönborn darauf hin, dass der Lokalchef nun die Neugierde noch nicht Informierter geweckt haben dürfte. Diese Glosse missfiel dem Oberbürgermeister, der nun das Bürgerportal und Schönborn verklagte. Ich muss annehmen, dass Wagner die Kritik an Gerücht und Verbreiter missfällt – oder was? Wagners Frau hat übrigens nicht geklagt. Die Klageschrift liegt mir vor.

Wenn es nach dem Anwalt von Wagner ginge, müssten Bürgerportal und Schönborn auch die Namen von Informanten verraten. Informanten-Verrat fordern regelmäßig Leute, die etwas gegen die Presse- und Meinungsfreiheit haben. Möglicherweise erfüllt diese Forderung mehrere Straftatbestände, wie z. B. Nötigung, Aufforderung zu Straftaten. Die Folge wäre eine Hexenjagd. Mit dieser Forderung beschädigt sich der Oberbürgermeister schwer.

Ein Beitrag für http://blogdirdeinemeinung.blogspot.com

Neues aus Wilhelmshaven: Ein Unternehmer klagt, weil der Oberbürgermeister nicht die Ehe brach

In 14 Tagen muss mein Anwalt dem Oldenburger Landgericht angezeigt haben, dass ich mich verteidigen werde, anschließend haben wir drei Wochen Zeit für die Entgegnung: Der Wilhelmshavener Unternehmer Tom Nietiedt und seine Ehefrau Karin klagen auf Unterlassung.

Unterlassen soll ich die folgenden Behauptungen: „a)…die Klägerin habe mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Ehebruch begangen, b) der Kläger habe wegen des Ehebruchs der Klägerin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven diesen krankenhausreif geschlagen“.

Hier weiterstaunen

Nun Bild ich mir meine Meinung: Keine Post von Wagner (Oberbürgermeister von Wilhelmshaven)

treibjagd in whv

Erschienen bei http://www.lulu.com

„Post von Wagner“ ist ein in jeder Ausgabe der „Bild“-Zeitung erscheinendes unsägliches Geschreibsel eines Kolumnisten, der sich ungefragt an Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wendet, von denen wahrscheinlich bis heute keine verstanden hat, was Franz Josef Wagner ihnen eigentlich mitteilen will. Das scheint nun auch für eine Mitteilung des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner zu gelten, die am 23. August 2014 im „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) veröffentlicht worden ist. Gemeinsam mit dem Unternehmer Tom Nietiedt diktierte er dem NW-Lokalchef Maik Michalski Ankündigungen in den Notizblock, die sich eigentlich nur gegen mich gerichtet haben? Denn nur ich bekam bislang Post von einem Anwalt. Der vertrat aber nicht etwa Wagner und Nietiedt, der vertrat nur den Unternehmer. Von Wagners Anwalt habe ich keine Post bekommen.

Nietiedt ging am 20. August 2014 mit seiner Frau zu einem Anwalt aus Wilhelmshaven. Die Frist für die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung habe ich verstreichen lassen. Werde nun auch nur ich verklagt und mit einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft behelligt? Oder haben Wagner und Nietiedt inzwischen eingesehen, dass sie einen großen Fehler machten, als sie per NW Jagdszenen ankündigten und nebenbei die Existenz eines Gerüchtes bestätigten?

Wilhelmshaven in der Gerüchteküche – Köche sollen vertrieben werden

treibjagd in whv

In Wilhelmshaven kursieren Gerüchte über den Oberbürgermeister und einen Unternehmer. Die beiden schalten nach eigenen Angaben Anwälte ein, die sich auf die Suche nach den Rufmördern machen sollen. Die Lokalzeitung begnügt sich mit Andeutungen über das Geschehen, das sich vornehmlich im Internet abspielen soll. Ich bekomme eine Unterlassungserklärung, die ich nicht unterschreiben. In Wilhelmshaven kursieren neue Gerüchte.

Heinz-Peter Tjaden, Jagdszenen aus Wilhelmshaven, http://www.lulu.com, 32 Seiten, 5,95 Euro, ISBN 978-1-291-99733-0
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