Amoklauf in München: Polizeisprecher Martins als Fels in der Panik-Brandung

Martins

Ein fantastischer Polizeisprecher.

Vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München fallen Schüsse, Menschen sterben, werden verletzt. Die Polizei sucht fieberhaft nach den Mördern. Es sollen drei sein. Der Mörder ist ein 18-Jähriger, der seit 2009 für den Amoklauf von Winnenden schwärmt. Doch das weiß noch keiner, Journalisten löchern den Polizeisprecher vor laufenden Fernsehkameras mit Fragen.

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Altkreis-Kurier/Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 36: Sekt(e) oder Selters?

Selters ist der deutsche Sitz der einen Sekte, die andere Sekte serviert Sekt statt Selters – und zwar sogar Toten. Den lassen sie sich am 2. November 2014 schmecken.

Mehr darüber in der Ausgabe 36 von Altkreis-Kurier und Burgdorfer Kreisblatt Hier klicken

Im Netz unter http://www.altkreiskurier.com und http://www.burgdorferkreisblatt.de

Ebola-Tote gehen am 2. November in die Neuapostolische Kirche

In Sierra Leone steigt die Zahl der Waisen, Kinder werden von ihren Verwandten nicht mehr versorgt, weil sie Angst vor einer Ansteckung haben. Auf dem Flughafen von Madrid stirbt ein Afrikaner, weil er zu spät ins Krankenhaus gebracht wird. Die Hilfskräfte haben Abstand von ihm gehalten, weil sie sich nicht anstecken wollten. Die Weltgesundheitsorganisation registriert inzwischen fast 10 000 Ebola-Fälle, 5000 Menschen sind bereits tot.

Zur gleichen Zeit verbreitet das Internet-Portal „Glaubenskultur“, das sich nach eigenem Bekunden an „Freunde und Gönner der Neuapostolischen Kirche (NAK)“ wendet, die Mitteilung, der NAK-Chef Jean-Luc Schneider habe in Berlin gesagt: „Wir haben bestimmt schon von der Ebola-Krise gehört, da mussten viele Menschen daran sterben, auch viele Geschwister (gemeint sind NAK-Mitglieder).“ Die bräuchten „im Jenseits Trost und neue Kraft“. Die bekämen sie von der NAK hier auf Erden.

Diese Toten hätten aber auch schon im Diesseits Glück haben können, meint Schneider, denn wenn diese toten Afrikaner „in Deutschland gelebt (hätten) und einen deutschen Pass (hätten) oder einen französischen (der NAK-Chef ist Franzose)“, dann hätte man ihnen helfen können und sie wären nicht gestorben.

So bereitet Schneider die NAK auf den 2. November 2014 vor. An diesem Tag werden Tote in die NAK aufgenommen. Wer bis dahin in Afrika nicht an Ebola gestorben ist, muss sich wohl noch ein wenig gedulden. Kuba allerdings scheint weitere NAK-Mitgliedschaften im Jenseits verhindern zu wollen. Der Kommunist Castro hat Ärzte nach Afrika geschickt. Die Zuckerinsel ist zwar arm, aber wenn Castro christlichen Glaubensgemeinschaften schaden kann, ist dem als Atheist jedes Mittel recht.

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Junge (keine) Talente aus Wilhelmshaven: Das Ende der Fahnenstange bei Beerdigungen mit Gerd Abeldt

Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) ist zwar kein junges Talent, sondern kein Talent, er soll aber trotzdem in dieser Serie gewürdigt werden, weil er gar Wichtiges mitzuteilen hat. Folgen wir ihm also zu den Friedhöfen der Stadt. Will man dort hin, muss man eigentlich Gebühren bezahlen, aber Gerd Abeldt macht eine Ausnahme, denn das, was er uns auf Seite 3 der heutigen NW-Ausgabe zu erzählen hat, kostet uns Sinn und Verstand: „Bei der Anpassung (er meint Erhöhung) der Friedhofsgebühren wurde ein Dilemma offenkundig.“ Das ist: Die Kundigen sterben nicht nur, sie sterben auch aus. Das hat Folgen: „Bei einer sinkenden Zahl von Bestattungen werden die Kosten auf immer weniger Köpfe verteilt.“ Klingt logisch: Weniger Tote bedeuten auch weniger Köpfe, die ins Grab sinken.

Auch der Tod besucht Wilhelmshaven nicht mehr

Rollenspiele in der Neuapostolischen Kirche: Kinder als Tote

Wie man auf so was kommt, ist die eine Frage, wie so was auf Kinder wirkt, ist die andere Frage. Die Neuapostolische Kirche (NAK) verschickt Regieanweisungen für Rollenspiele, bei denen Kinder Tote spielen. Die treffen sich mit anderen Kindern, die noch leben.

Ein Fall für deutsche Jugendämter

Ein Jagdterrier liest die „Wilhelmshavener Zeitung“: Die Stadt braucht mehr Tote

„Die Bewirtschaftung der Friedhöfe wird zum Teil durch Gebühren finanziert. Die Kosten in diesem Bereich werden aber derzeit nur zu 83,69 Prozent gedeckt. Das sagte gestern Martina Hartmann von der Friedhofsverwaltung in der Sitzung des Ausschusses der Technischen Betriebe Wilhelmshaven. Laut Hartmann ist das zwar ein recht gutes Ergebnis. Im Vergleich zu anderen Kommunen liege die Stadt hier
im oberen Drittel. Jedoch sei das Ziel, kostendeckend zu arbeiten. Die Kostendeckung sei jedoch schwer zu prognostizieren, da sie von der Zahl der Sterbefälle in einem Jahr abhängt.“

Habe ich heute beim Leckerli-Frühstück in der „Wilhelmshavener Zeitung“ gelesen. Meine Pudel-Freundin Leni, der ich diese Zeilen inzwischen am Telefon vorgelesen habe, fragte nur: „Was tun?“ Die Antwort fiel mir leicht: „Wilhelmshaven braucht mehr Tote.“ Da mich Leni sofort fragte, ob ich dabei etwa an mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden denke, legte ich auf. Ich wollte mir den Leckerli-Appetit nicht verderben lassen.

Eine Idee ist allerdings nicht so gut

Wenn Tote neben Kindern sitzen

Der Frage, welche psychischen Schäden Kinder davontragen, wenn sie mit diesem  „Entschlafenenwesen“ konfrontiert werden, haben sich dagegen schon viele gewidmet. Denn diese Toten werden nicht etwa im Jenseits in die Neuapostolische Kirche aufgenommen, sondern dreimal im Jahr im Diesseits bei speziellen Veranstaltungen dieser Glaubensgemeinschaft. Sogar der tote Luther soll im 19. Jahrhundert bei einem dieser „Entschlafenengottesdienste“ vorbeigeschaut haben, weil er nicht länger evangelisch sein wollte.

Jugendämter sollten sich das einmal anschauen