Corona-Krise: „Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70“ an Altenheime verschenkt

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Ratgeber im Fahrradkorb. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Kein Besuch mehr, die Angst vor der Krankheit und vor dem Tod, täglich neue Meldungen über das Corona-Virus: Wenn ich durch den Altkreis radele, sehe ich keine alten Leute mehr, die mit ihrem Rollator Spaziergänge machen, niemand schiebt mehr Oma oder Opa, die im Rollstuhl sitzen, in die Sonne. Alles bleibt jetzt an den Pflegekräften hängen.

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Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 8/2017: Zu früh verstorben

Kein einziger Naturlyriker: Der „Dachluke“-Vorsitzende Frank Mehnert, Heinz-Peter Tjaden und der Garbsener CDU-Ratsherr Otto-Georg Hoffmann. Foto: Anita Kreutzer-Tjaden

Alles Naturlyriker. Hat die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ vor 30 Jahren über den Literaturverein „Dachluke“ aus Hannover geschrieben, obwohl es in unserem Verein keinen einzigen Naturlyriker gab. Das kam für uns so überraschend wie für ein Mitglied der Tod seiner Hauptperson in seinem Krimi. Auf Seite 64 endete deshalb seine Geschichte. Doch es ist auch möglich, dass Hauptpersonen nicht zu früh sterben, berichtet die internette Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ in der Ausgabe 8 des Jahres 2017, die Sie

hier ausdrucken können.

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Am Telefon Schreie einer Sterbenden aus dem Vinzenz-Krankenhaus Hannover

Schreie einer Sterbenden aus dem Vinzenzkrankenhaus in Hannover. „Dagmar!“ Dann „Lothar“. Dagmar L. hört diese Schreie am Telefon. Die 61-Jährige ist in Zweibrücken angerufen worden. Eine Frauenstimme teilt ihr mit, dass ihre Mutter soeben gestorben sei. Am 15. Januar 2015, kurz vor 7 Uhr morgens. Die Anruferin verhaspelt sich. Dagmar L.´s Mutter sei bereits kalt. Sie atme nicht mehr. Die Frauenstimme sagt aber auch: „Sie liegt im Sterben.“

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Die Ausgabe 11: Das „Burgdorfer Kreisblatt“ über die langsame „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und den Tod aus der Deo-Dose

Wie lange es dauern kann, bis sich Printmedien einem wichtigen Thema widmen, haben Leserinnen und Leser der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) wieder einmal erfahren. Gestern wurde fast die gesamte HAZ-Seite 3 mit einem Artikel über Deo-Schnuppern gefüllt, weil sich eine 13-Jährige zu Tode schnüffelte. Tote und Verletzte gab es aber auch schon vorher. Deshalb startete ich bereits vor fünf Jahren auf http://kinderunwohl.blogspot.de eine Serie über die Gefahren, die in jedem Badezimmer lauern.

Mehr in der Ausgabe 11 Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Der Altkreis-Kurier und misch mir die Karten des Todes

Bei einem Kartenspiel die technischen Daten von Fahrzeugen miteinander vergleichen und so möglichst viele Karten sammeln, ist lange Zeit ein beliebtes Spiel bei Kindern gewesen. Drei Senioren vertreiben sich vor einem Supermarkt in Großburgwedel die Zeit mit einem anderen Spiel: „Wer aus dem Bekanntenkreis ist schon länger tot?“ Weitere Themen: eine Umfrage zum Veranstaltungszentrum in Burgdorf, ein Verleumder aus der gleichen Stadt, Tipps und Termine.

Altkreis-Kurier Ausgabe 24 Hier herunterladen

Im Netz unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de

Mehr gewinnt vor Supermarkt in Großburgwedel: Tod schlägt Krankheit

Ständer runter, Fahrrad steht und gibt ihm Halt. Er wetteifert mit einem Ehepaar in ähnlichem Senioren-Alter.

„Der Herbert“, sagt er, „ist schon lange tot.“

Mit „lange tot“ geht die erste Runde wohl an ihn, das Ehepaar jedoch gibt sich nicht geschlagen.„Wie lange denn?“, fragt der Ehemann. „Die Luise jedenfalls ist schon seit über drei Jahren tot“, fügt die Ehefrau hinzu.

Eines Tages ist mein Neffe mit einem Kartenspiel angekommen, die Bilder zeigten Automobile, darunter standen die technischen Daten. „Du musst eine Karte ziehen. Dann musst du dich für eine Angabe entscheiden.“ Ich entschied mich für die PS-Zahl. „175 PS.“ Meine Neffe zog ebenfalls eine Karte. „240 PS.“ Ich hatte verloren. Er legte meine und seine Karte vor sich auf den Tisch. „Wer nachher die meisten Karten hat, hat gewonnen.“ Ich zog die nächste Karte…

Ehepaar gewinnt wohl alle Karten

Junge (keine) Talente aus Wilhelmshaven: Das Ende der Fahnenstange bei Beerdigungen mit Gerd Abeldt

Gerd Abeldt, Chefredakteur des „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) ist zwar kein junges Talent, sondern kein Talent, er soll aber trotzdem in dieser Serie gewürdigt werden, weil er gar Wichtiges mitzuteilen hat. Folgen wir ihm also zu den Friedhöfen der Stadt. Will man dort hin, muss man eigentlich Gebühren bezahlen, aber Gerd Abeldt macht eine Ausnahme, denn das, was er uns auf Seite 3 der heutigen NW-Ausgabe zu erzählen hat, kostet uns Sinn und Verstand: „Bei der Anpassung (er meint Erhöhung) der Friedhofsgebühren wurde ein Dilemma offenkundig.“ Das ist: Die Kundigen sterben nicht nur, sie sterben auch aus. Das hat Folgen: „Bei einer sinkenden Zahl von Bestattungen werden die Kosten auf immer weniger Köpfe verteilt.“ Klingt logisch: Weniger Tote bedeuten auch weniger Köpfe, die ins Grab sinken.

Auch der Tod besucht Wilhelmshaven nicht mehr