Der Redakteur, der vor drei Jahren umzog, um das Fürchten zu verlernen

Heute vor drei Jahren habe ich die ersten Möbel in meine neue Bleibe in Kleinburgwedel gestellt. Mein Umzug wurde in Wilhelmshaven, wo ich von 2004 bis 2014 ein zweites und garantiert letztes Mal gelebt habe, genauestens beobachtet. Das beweist diese Geschichte, die ich heute vor drei Jahren veröffentlicht habe:

Im November 2013 verliere ich bei Nieselregen meine Geldbörse auf dem Weg zu einem Kiosk in Wilhelmshaven, wo ich zu der Zeit noch wohne. Meine Wohnung befindet sich in der Krummen Straße 1, der Kiosk in der Heppenser Straße. Der kürzeste Weg dort hin führt über die Margaretenstraße. Er ist rund 300 Meter lang.

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Der Jugendämter Weihnachtslied: „Stille Nacht, wir haben noch ein paar Kinder ins Heim gebracht“

Vor Weihnachten landen viele Kinder in Heimen. Darüber berichtet jetzt eine Lokalzeitung aus dem Landkreis Diepholz. Die Redaktion hat „Die kleinen Strolche“ in Asendorf besucht. Der Bericht beginnt mit einem entsetzlichen Fall. Doch zwischendurch wird es auch komisch.

So soll der Leiter des Heimes darauf hingewiesen haben, dass die große Zahl auch damit zu erklären sei, dass Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter im Dezember noch einmal ihre Akten studieren. Wie soll ich das denn verstehen? Von Januar bis November wird dieser Behörde nicht klar, dass Kinder in Familien gequält, geschlagen und missbraucht werden und kurz vor Weihnachten fällt es ihr wie Schuppen von den Augen?

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Verwaltungsgericht Hannover beschäftigt sich mit 100 Gramm Jagdterrier

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Wenn sogar Hunde weinen

Und es begab sich zu einer Zeit, als es noch keine Veganer gab: Männer und Frauen mit lustigen Hütchen wogen auf Klarsichtfolie Wurst und Fleisch ab, sie schwangen Hacke-Beilchen und wetzten Messer, warfen einen kritischen Blick auf den Zeiger der Waage und schauten uns an: „Dürfen es 20 Gramm mehr sein?“ Wir standen vor der Fleischertheke, es roch so herrlich nach Tier-Produkten. Zum Abschied bekamen wir eine Scheibe Wurst auf die Hand. Deshalb kamen wir immer wieder, ohne Angst vor Veganern, die heutzutage jeden Gedanken an Fleischeslust mit virtuellen Spießrutenläufen verhindern wollen. Diese Zeugen des gewürzten Gänseblümchens als Hauptspeise machten uns auch noch kein schlechtes Gewissen, wenn wir nicht Tag und Nacht Kühe auf der Weide bewachten, um sie vor dem Schlachthof zu schützen.

Heutzutage beschäftigen sich Gerichte sogar schon mit 100 Gramm Hund, wenn es um den Schutz von Tieren geht. Im vorigen Jahr hat das Veterinäramt der Region Hannover meinen Jagdterrier beschlagnahmt, weil er angeblich abgemagert war. Die Behörde zierte sich lange, bis sie mir mitteilte, wie viel mein Hund am Tag der Beschlagnahme wog. Die Antwort lautete: 7,9 Kilogramm. Gut eine Woche nach der Beschlagnahme hatte ich meinen Jagdterrier mit Genehmigung des Veterinäramtes aus dem Tierheim wieder abgeholt. Er wog – 8 Kilogramm.

Diese Geschichte beschäftigt nun das Verwaltungsgericht von Hannover, weil ich geklagt habe. Der erste Termin ist heute vom Gericht aufgehoben worden, weil erst einmal über meinen Prozesskostenhilfeantrag entschieden werden soll.

Weitere Informationen

Dies und mehr lesen Sie auch in der Ausgabe 28 vom „Burgdorfer Kreisblatt“

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Weitere Informationen in Ausgabe 32 vom „Burgdorfer Kreisblatt“

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„Burgdorfer Kreisblatt“: Hoffentlich ist beim lieben Gott alles in Ordnung

Eine Geldbörse, die ich im November 2013 verliere – und die am 9. Februar 2014 in meinem Briefkasten liegt, Briefe aus der Margaretenstraße 29 vor einer Gerichtsverhandlung am 1. Dezember 2015 in Wilhelmshaven. Mehr darüber im „Burgdorfer Kreisblatt“. Ausgabe 39 zum Ausdrucken. Mit Nachruf auf Helga Bindseil: Hoffentlich ist im Himmel alles in Ordnung.

Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 39

2sechs3acht4 ist dabei gewesen als der OB von Wilhelmshaven mehrmals klopfte

Ein natürlich völlig frei erfundener Oberbürgermeister klopft zu nächtlicher Stunde bei seinen Nachbarn. Tagsüber klopft er seinen Schreibtisch ab. Aber nicht erfunden ist die Geschichte von einem verlorenen Portmonee.

Mehr in der Nummer 7 der internetten Zeitung 2sechs3acht4

Im Netz unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de

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Verlorenes Portmonee im Briefkasten – S-Card vor Wilhelmshavener Tierheim weggeworfen

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Die Kirche in Großburgwedel. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Bei strahlendem Sonnenschein setze ich mich in mein Auto, wenn ich nach 300 Metern abbiegen würde, wäre ich an einem See, links führt die Straße nach Großburgwedel, ich nehme den Weg nach Hannover und fahre an den Gleisen der S-Bahn entlang. Ich habe eine neue Wohnung gefunden. In der Eilenriede genießen mein Hund und ich die Wärme der Sonnenstrahlen, dann fahren wir noch zur Landesbibliothek. Ich stecke ein Pflichtexemplar meiner Broschüre „Lügen haben Jugendamts-Beine“ über eine vom Wilhelmshavener Jugendamt organisierte Wohnungsdurchsuchung, bei der sich zwei Polizeibeamte falsche Namen gegeben haben, in den Briefkasten. Die Bibliothek wird gerade renoviert. Auch am Steinhuder Meer scheint die Sonne. Erst bei Bremen ziehen dunkle Regenwolken auf. So bleibt es bis Wilhelmshaven. Es regnet. Da wirkt die Stadt noch grauer als sie schon ist. Wer um 13 Uhr durch die List in Hannover gefahren ist und drei Stunden später die Bismarckstraße erreicht, muss einen Schock bekommen.

Seltsames nach Rückkehr aus Hannover

Orakel-Terrier Mike Tjaden rätselt: Ist bei Hannover 96 alles Tierheim?

Und was macht Martin Kind vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt? Der wäre bereits mit einem Unentschieden zufrieden, sagt er. Ein Sieg wäre für ihn eine Überraschung – wie meine Übernachtungen im Tierheim für mein Herrchen. „Die Mannschaft wird alles geben“, behauptet derweil Trainer Mirko Slomka. Ganz nebenbei rechnet er während des Spiels mit „nervenden Kleinigkeiten“. Meint der damit die Bälle, die von den Roten nicht einmal mehr bei kurzen Pässen richtig getroffen werden? Ist denn bei den Roten inzwischen alles Tierheim? 

Martin Kind und Mirko Slomka labern