Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 35/2016: Taufe als Gefahr für das Wohl von Kindern

In der Weihnachtszeit gehen Familien in Kirchen, sie besuchen festliche Konzerte und feiern die Geburt von Jesus mit Krippenspielen. Doch in Kirchen geschieht auch Gefährliches. Taufen zum Beispiel. Meint zumindest eine Verfahrensbeiständin aus Lüdingshausen, die vor Familiengerichten für das Wohl von Kindern eintritt. Sind Taufen wirklich so gefährlich, wie Martina Große-Feldhaus das meint?

Die Antwort in Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 35

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Amtsgericht Lüdinghausen: Staatsanwaltschaft Münster klagt Lehrer wegen Gotteslästerung an

Auch die Gerichts-Welt ist ungerecht. „Es besteht höchste Gefahr für das Kindeswohl, die Kinder sollen getauft werden“, hat 2011 eine Verfahrensbeiständin aus Lüdinghausen an das Oberlandesgericht Hamm geschrieben. Ihr wahres Ziel war aber nicht die Lästerung des katholischen Glaubens, sondern: Sie wollte ein Wiedersehen von Bruder und Schwester, die sich zuletzt gesehen hatten, als das Mädchen noch ein Säugling war, mit allen ihr möglichen juristischen Mitteln verhindern. Darüber verfasste ich damals im Namen meines Jagdterriers Mike Tjaden einen spöttischen Text, weil mir zu einer ernsthaften Auseinandersetzung nicht mehr zumute war.

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Familienrichter aus Otterndorf weiß nichts über eine Verfahrenspflegerin?

Für so manche Jugendamtsmitarbeiterin und so manchen Jugendamtsmitarbeiter beginnt der Dienst mit einem Gebet, das da lautet:

 Unser täglich Unfähigkeit gib uns heute

Und erlöse uns von den Eltern

Denn sie sind das Übel

Und sozialpädagogisch nicht vorgebildet.

Unser sei das Gesetz und die Begehrlichkeit

Am Schreibtisch und auch draußen.

Verfahrenspfleger grüßen wir auch heute

Denn sie sind bei uns alle Tage.

Bei Gericht und auch sonst ohne Frage

Die ein Richter auch nie stellen würde.

Mutter aus Lüneburg bekommt diese Antwort

Beitrag für Wilhelmshavener Lokalpolitiker: Langsam geschrieben, weil er nicht schnell lesen kann

Immer wieder habe ich das Kinder- und Jugendhilfesystem in Wilhelmshaven gepriesen, vor dem Verwaltungsgericht in Münster riet ich im April 2013 dem Rechtsvertreter der Stadt, Münster möge sich doch daran orientieren statt einem Psychologen-Ehepaar zu glauben, das Pflegeeltern für die besseren Eltern hält. Anfeindungen aus der rechtsradikalen Ecke steckte ich weg, eine negative Veröffentlichung auf Political Incorrectness (PI) nahm ich als Lob (inzwischen beobachtet der Verfassungsschutz PI), als ein Vorsitzender der Jungen Union mir im Internet bestätigte, ich sei so redegewandt wie Gregor Gysi und deshalb gefährlich, huschte ein Lächeln über mein Gesicht, weil ich diese Organisation noch nie erst genommen hatte.

Teil 7 „Polizei mit Taschenlampen“ auf www.zweisechsdreiachtvier.de

Moin, Wagner! Herr Oberbürgermeister, wir kriegen das für diese beiden Kinder hin!

„Über den Verlust von Einwohnern, die nie da waren, brauchen wir uns nicht zu grämen“, sagt Oberbürgermeister Andreas Wagner zu den neuen Daten der Volkszählung, die Ende Mai 2013 veröffentlicht werden. Dann wird die Einwohnerzahl von Wilhelmshaven unter die 80 000-Einwohner-Marke sinken.

 Moin, Wagner, Sie haben Recht. Wichtig sind die Menschen, die in einer Stadt leben. Dazu gehört seit Ende September 2012 eine Mutter, die vorher in Münster gewohnt hat. Der wurden beide Kinder weggenommen, die Geschwister wurden getrennt. Deshalb rief sie mich am 24. September 2010 an. Diese Mutter schickte mir ein Gutachten aus Dezember 2009 und weitere Schriftsätze. Als ich diese Dokumente gelesen hatte, ging nicht mehr in meinem Kopf, was in Münster geschehen war. Ich schlug dieser Mutter ein Gespräch mit dem Jugendamt von Münster vor. Sie bekam einen Termin, ich war dort – und wurde zu dem Gespräch nicht zugelassen. Zwei Mitarbeiter des Jugendamtes von Münster ließen mich auf dem Flur warten.

Taufe ist Kindeswohlgefährdung?

Jagdterrier Mike Tjaden empört: Niemand hört auf Martina, die Fürsorgliche, und auf ihn

Ich bin es. Der leidgeprüfte Jagdterrier Mike Tjaden, der heute nicht die „Wilhelmshavener Zeitung“ liest, sondern mir selbst jeden Wunsch von meinen treuen Augen ab, der immer noch nicht in Erfüllung gegangen ist, obwohl es vor zweieinhalb Jahren danach aussah.

Damals wäre mein Herrchen, dieser Heini Heinz-Peter Tjaden, beinahe in eine katholische Kirche in Münster gegangen, um bei der Taufe von zwei Kindern dabei zu sein. Sogleich riss ich aus und rannte nach Lüdinghausen, wo mir eine Frau begegnete, die ich im richtigen Moment traf. Diese Frau hieß Martina Große-Feldhaus und war Verfahrensbeiständin an Familiengerichten. Der berichtete ich von der drohenden Tauf-Gefahr.

Ich passe auf

Analyse eines Gutachtens: Familiengericht nur verlängerter Arm des Jugendamtes?

Beschäftigen soll sich der Gutachter (ein Diplom-Psychologe) mit diesen Fragen: „Ob und für welchen Zeitraum ein Umgang (der Mutter, der Verf.) eine Gefährdung des Kindeswohls darstellen würde und wenn nicht, ob der Umgang zwischen der Kindesmutter und dem Kind (gemeint ist die Dreijährige, die bei Pflegeeltern lebt, der Verf.) ohne Einschränkung dem Kindeswohl entspricht oder ob die Wahrung des Kindeswohls eine konkrete, gegebenenfalls einschränkende Ausgestaltung des Umgangs erfordere.“

Da weiß doch ein Diplom-Psychologe sofort, welche Antworten von ihm erwartet werden. Mit dem Thema, ob das Mädchen nicht endlich zur Mutter zurückkehren sollte und wie diese Rückkehr zu gestalten wäre, soll er sich nicht beschäftigen. Die Trennung von Mutter und Kind dient also auf jeden Fall dem Kindeswohl.

Eine Analyse-Serie