Der Bremer „Tatort: Echolot“ oder: Bald zwei Welten?

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Sie jagen eine digitale Mörderin. Foto: ARD

Die digitale Zukunft mit einem virtuellen Double für alle scheint immer näher zu rücken. Was ich mir vor 30 Jahren in einem Kurz-Krimi ausgedacht habe (der Ehemann löscht seine Frau in der digitalen Welt aus und bringt sie so auch real um), wird immer mehr zur Realität. Heute schon gibt es digitale Kopien von Menschen, können Autos ferngesteuert und gehackt werden, existiert die digitale Forensik.

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Der Polizeibeamte aus Wilhelmshaven, der gern Wiegand heißen möchte

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Wenn ich einen Artikel veröffentliche, in dem sein Name steht, lässt er den Bericht sofort verbieten. Nenne ich ihn so, wie er sich bei der Durchsuchung meiner Wilhelmshavener Wohnung am 17. Juni 2013 genannt hat, darf alles stehen bleiben. Deshalb sollte dieser Polizeibeamte aus Wilhelmshaven auch endlich zu dem Namen stehen, den er gern hätte. Der lautet Wiegand. Die Tipps im Bild oben werden ihm sicherlich weiterhelfen.

Die Durchsuchung meiner Wohnung hat übrigens im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes stattgefunden. Diese Behörde steht in diesem Fall zu nichts. Das ist im Namen des Oberbürgermeisters Andreas Wagner so angeordnet worden.

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„Tatort“ Wilhelmshaven: Sonntagabend sitzen Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind in dumpfer TV-Stube

Er hat sich ins Goldene Buch der Stadt Wilhelmshaven eingetragen, der „Tatort“, der am Sonntagabend über die TV-Bildschirme flimmert, wurde dem Publikum und der Presse in vier Kinosälen vorgestellt, Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring soll laut „Neuem Wilhelmshaven“ (früher „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) nach der Filmvorführung gesagt haben, dass ihm in Wilhelmshaven das „Herz aufgehe“, weil keine andere Stadt so aussehe. Was 75 000 Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger bestätigen werden, wenn Oma, Opa, Vater, Mutter und Kind am Sonntagabend in dumpfer Stube beisammen sind.

Dann wird die Enkelin den Opa fragen: „Gab es die Schlaglöcher schon, als du noch jung warst?“ Dann wird der Enkel begeistert in die Hände klatschen: „In dem verfallenen Haus haben Oma und Opa mal gelebt.“ Dann wird Papi ein wenig traurig dreinschauen, wenn die Kamera über den JadeWeserPort schwenkt: „Dort hat man mir vor einigen Jahren Arbeit versprochen.“ Doch irgendwann wird auch dieser Krimi zu Ende sein. Wotan Wilke Möhring will angeblich irgendwann einmal wieder kommen. Aber wohl kaum mit einem Bus voller Fans. Sondern mit einem Archäologen, der mit einem Schweizer Messerli die Siedlungsreste zusammenkratzt. 

Vor der Premiere soll man im Rathaus gescherzt haben. Man witzelte dem Vernehmen nach über Til Schweiger, der zum Glück den TV-Kommissar nicht spiele, denn der hätte – meinten die Witzbolde – möglicherweise Wilhelmshaven in Schutt und Asche gelegt. Dann schlug man sich auf die Schenkel der politischen Fehlentscheidungen, mit denen mehr in Schutt und Asche gelegt worden ist als das dieser Schauspieler jemals schaffen könnte. Solche Scherze zeigen nur, wie krank diese Stadt ist. Man macht sich lustig über sich selbst.  Anschließend lehrt man die Rest-Bürgerinnen und Rest-Bürger, die noch nicht resigniert haben, das Fürchten. Mit den übelsten Methoden, die man sich vorstellen kann. Die man sich ausdenkt im Rathaus, in Parteibüros und in den Redaktionsstuben. 

Gelogen wird sogar noch nach meinem Umzug. Immer noch wollen mir zwei Polizeibeamte an den Kragen, die im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes am 17. Juni 2013 in meine Wohnung eingedrungen sind und sich falsche Namen gaben. Dass ich ausführlich auf http://www.zweisechsdreiachtvier.de und in einer Broschüre darüber berichtet habe, gefällt ihnen nicht. Sie wollen mir diese Berichte verbieten lassen. Belästigt werde ich auch noch vom kommunalen Stromversorger, bei dem ich am 17. Februar 2014 meine Wohnung in Wilhelmshaven abgemeldet habe. Die Abschlussrechnung bekam ich bis heute nicht, dafür aber zwei Mahnungen, weil ich diese Rechnung nicht beglichen hätte. Ich überwies die angebliche Restgebühr, die Mahnkosten aber nicht. Worauf der Stromversorgen inzwischen mit einer weiteren Mahnung reagierte. Für die nicht gezahlten Mahnkosten wurden mir weitere Mahnkosten berechnet.

Nun will die Stadtkasse auch noch 161 Euro von mir haben. Behauptet wird in einer „Ankündigung der Zwangsvollstreckung“, ich hätte auf Mahnungen nicht reagiert. Die ich nie bekommen habe. Dafür aber Ende 2013 einen Zettel, auf dem stand, dass es bei der Umstellung der Buchführung Probleme gegeben habe, die zu Fehlern geführt haben könnten. Ich wurde um Mithilfe bei der Bereinigung meines Kontos gebeten. Wie viele andere Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auch. Ich half sofort. Danach hielt ich die Sache für erledigt, was wohl jeder tun würde, der keine weiteren Schreiben bekommt. Nun häuft die Stadtkasse Mahnkosten auf Mahnkosten und droht mit weiteren Kosten. Bis der Gerichtsvollzieher kommt.

Ich habe schon in vielen Städten gelebt. Nirgendwo erlebte ich, was ich in Wilhelmshaven erlebt habe. Jetzt wohne ich wieder in der Region Hannover und diese sterbende Stadt soll mich endlich in Ruhe lassen. Schließlich stehe ich auch nicht bei der Stadtkasse auf der Matte, weil ich für meinen Hund Steuern bezahlt habe, die noch für einige Wochen reichen…

Vergnügt sind dagegen vermutlich die „Tatort“-Macher. Sie durften einen Hafen als Gespensterkulisse nutzen, sie haben eine grausige Geschichte über Menschenhandel und Verfall der Sitten im Kasten, wofür sie jetzt in Wilhelmshaven auch noch gefeiert worden sind, während es in anderen Städten einen Riesen-Rabatz gegeben hat, wenn solche Themen dort filmisch angesiedelt werden sollten oder angesiedelt worden sind. 

Viele Grüße von http://www.altkreiskurier.de  

 

Wie funktioniert das Gehirn?

Wie funktioniert das Gehirn? Diese Frage aus einer Wiederholung eines Hannover-„Tatortes“ lässt sich bei den meisten Politikerinnen und Politikern leicht beantworten: gar nicht! Die SPD fordert seit 2009 einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro, der möglicherweise 2016 eingeführt wird. Dann sind die 8,50 Euro aus 2009 wegen der Inflation keine 7,50 Euro mehr wert. Berücksichtigt man dann auch noch Steuer- und Gebührenerhöhungen, von denen jeder Haushalt gebeutelt wird, rutscht der Mindestlohn unter die 7-Euro-Grenze. Wenn die SPD mit solch einem Kompromiss eine Große Koalition eingeht, ist ihr nicht mehr zu helfen. 

Weise sind die auch nicht

Rad fahren und in der Sonne sitzen ist sinnvoller als diese Wilhelmshavener Kommunalpolitik

Dennoch wird auch Andreas Wagner behaupten, er erfülle täglich seine Pflicht. Die worin besteht? Wolkenkuckucksheime als Psychopharmaka für die gequälte Stadtseele verkaufen?  Also bitte, Herr Oberbürgermeister! Wenn Sie Mitte September 2013 mit Ihren Kindern gespielt hätten statt an einen Handelsplatz zu glauben, wenn Sie Radtouren gemacht hätten, die auch durch Langewerth führen, statt weiter daran zu glauben, dass Gewerbegebiete schaffen auch Unternehmen anlocken bedeutet, hätten Sie Ihre Zeit wesentlich sinnvoller verbracht.

Es wird weiter gemenzelt

Daskanndochnichtwahrsein in der Spielhalle und beim „Tatort“ aus Wilhelmshaven

DaskanndochnichtwahrseinwiedernichtssoeinScheißschaudirdasmalan und WiedersindvierzigEurowegaberdiekommeneinfachnichtichglaubesnicht sitzen jeden Vormittag in der Spielhalle. Die Scheiben drehen sich für den Spielhallenbesitzer. Nur der gewinnt.

DaskanndochnichtwahrseinausgerechnetdortdasistdochkeineWerbung sitzt nächstes Jahr in seinem Wohnzimmer und zerreißt die Pressemitteilung vom 8. Oktober 2013. Über mehrere Millionen Bildschirme flimmert der „Tatort“, der ab morgen auch in Wilhelmshaven gedreht wird. 

Die Flucht endet vor dem „Schimmel-Haus“

„Tatort“-Dreharbeiten in JetztBicycleCity

Wie immer hoch erfreut kommt Oberbürgermeister Andreas Wagner 2sechs3acht4 entgegen. Die Steine vor dem City-Haus bröseln vor sich hin. Aber Wagner sieht nicht hin. Deswegen landet er ein wenig unsanft.

2sechs3acht4 (mit Sorgenfalten): Sind Sie sanft gelandet?

Andreas Wagner (rappelt sich wieder auf): Auf dem größten Rathausplatz für gebrauchte Fahrräder vor der Sparkassen-Filiale kann das schon einmal geschehen.

2sechs3acht4 (glättet die Sorgenfalten): Habe ich gelesen. Auf den Internet-Seiten der Stadt. Tolle Idee. Gebrauchte Fahrräder Tag und Nacht bündeln, dafür ist dieser Platz bestens geeignet.

Wilhelmshaven zur Prime Time