Das „Burgdorfer Kreisblatt“ erzählt: So entsteht ein Buch/Der Jagdterrier und die anonymen blogger

2011 taucht im Netz ein anonymer blog auf, in dem Ex-Klientinnen und Ex-Klienten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch verleumdet werden. Die Lüneburger Polizei lässt diesen blog verbieten, er zieht nach Ungarn um. Dort kann er nicht verboten werden. Ich reagiere darauf mit einem blog, dem ich eine fast identische Adresse gebe. Mein Jagdterrier Mike Tjaden schildert seine „schlimmen Erfahrungen“ mit mir. So vertreibe ich den anonymen blog bei google auf hintere Ränge.

Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch wird 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt. Der Geschäftsführer Serdar Saris (ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover) kümmert sich nicht um den anonymen blog. Mein Jagdterrier schreibt weiter. Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch wird 2014 geschlossen. Serdar Saris kehrt alle Skandale unter den Teppich.

Einige Eintragungen meines Jagdterriers habe ich jetzt in einer Broschüre mit dem Titel „Tagebuch eines verrückten Hundes“ veröffentlicht. Mehr dazu in der Ausgabe 16 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

„Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 15/2017: Ein gefährlicher Räuber und ein talentierter Jagdterrier

Ein Pfiffikus jagt in den Sommerferien einen Räuber mit einem Funk-Gerät ganz aus Plaste und mit einem Foto. Er hält jeden Spaziergänger und Radfahrer an.

Ein hochtalentierter Jagdterrier, der jetzt sein Tagebuch veröffentlicht hat.

Das sind die Themen in der Ausgabe 15 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

2sechs3acht4-Lesetipps: „Giftcocktail Körperpflege“ und Erzählung über die Medienwirklichkeit

Aus einem Pffftt unter die Achseln ist ein Buch geworden, das sich liest wie ein Krimi und wie ein Tagebuch über eine Abenteuerreise durch eine Welt der Gaukler und Betrüger. Diese Reise beginnt im Badezimmer von Marion Schimmelpfennig, die sich eines Morgens Deo unter die Arme sprüht und anschließend unter Atemnot leidet, zu der sich schon bald eine Allergie gesellt. Die Frage, was an diesem Morgen mit ihr passiert ist, lässt sie nicht mehr los, die Antworten stehen in ihrem Buch „Giftcocktail Körperpflege“. Die Autorin deckt einen Skandal nach dem anderen auf, dabei helfen ihr Experten, manche von ihnen wollen nicht namentlich genannt werden. Heute weiß Marion Schimmelpfennig: Ihr Badezimmer ist eine Sondermülldeponie gewesen. Der Traum von ewig straffer Haut und stets makellos weißen Zähnen ist ein Alptraum.

„Giftcocktail Körperpflege“ ist schon wenige Tage nach dem Erscheinen bei Amazon fast vergriffen, dieses Buch scheint ein Bestseller zu werden. 

Die Medienwirklichkeit hat nur selten etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Was aber geschieht hinter den Kulissen der Zeitungsverlage? Die Frage beantwortet Heinz-Peter Tjaden in seiner Erzählung „Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken“. Mal ernst, mal heiter erzählt der Autor, wie die „Bild“-Zeitung eine eher harmlose Geschichte reißerisch verpackt, wie die heutige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen 14-Jährigen an die Medien-Wand nagelt, wie er bei einem Interview mit Heike Makatsch die Zeit vergessen hat, wie sauer Richie Müller werden kann und was ein Bundesliga-Trainer von Sportredakteuren hält. Und dann fällt auch noch eine Ampel um…

Dieses Buch wird von den Medien verschwiegen. In der einzigen Rezension heißt es: „…raffiniert montiert, spannend erzählt.“

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