Horst Seehofer wählt für alle-aber nicht für mich

Unmittelbar vor dem Krisengipfel zwischen CDU und CSU im Kanzleramt zeigt sich Bundesinnenminister Horst Seehofer tief verletzt und kampfeslustig. „Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist“, sagte er am Montagnachmittag der Süddeutschen Zeitung. Damit spielt er auf die im Vergleich zur CDU deutlich besseren Wahlergebnisse der CSU in Bayern an, aber auch auf die langwierigen Koalitionsgespräche, zunächst mit FDP und Grünen und schließlich mit der SPD, die er gemeinsam mit Merkel durchgestanden habe.

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Auf Mutti hören, damit Deutschland Deutschland bleibt

Da kann kommen, wer da wolle. „Deutschland wird Deutschland bleiben“, sagt die Bundeskanzlerin. „Persil“ ist schließlich auch immer „Persil“ geblieben. Wird aber auch schon seit langer Zeit in anderer Verpackung nicht als „Persil“ verkauft. Und so manche deutsche Familie ist sicher: „Das ist eben nicht Persil.“ Wird aber trotzdem immer „Persil“ bleiben.

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Bei Maybrit Illner hat sich Christian Wulff selbst geschrumpft

Schon nach wenigen Minuten schrumpfte Christian Wulff die Bühne, die ihm vom ZDF geboten wurde. Die Behauptung, dass er immer noch der richtige Bundespräsident wäre, wollte er nicht wiederholen. Dieser Satz sei ein Fehler gewesen. Was Antje Vollmers als ehemalige Grünen-Politikerin allerdings nicht fand, die Gelegenheit, dem ehemaligen Bundespräsidenten einen mitzugeben, fand sie allerdings günstig: „Gerhard Schröder war ein ganz anderes Alpha-Tier. Dem haben die vielen Frauen nicht geschadet.“

Über die Staatsanwaltschaft von Hannover wüsste ich gern noch mehr

Krankenhaus-Fusion in Wilhelmshaven mit Andrea Aulkemeyer/Ermittlungen wegen Mobbing und Betrug

„Angst. Dieses Wort fällt sofort auf in den Vernehmungsprotokollen. Immer wieder ist von Angst die Rede, die viele Beschäftigte gehabt hätten. Angst, sich zu wehren und zu verlangen, was einem zustünde. Angst, gemobbt zu werden. Angst, hinausgeworfen zu werden. Angst – zu Aktenvermerken geronnen in Unterlagen des Zolls, der gegen Schwarzarbeit und ähnliche Missstände vorgeht. Die Fahnder haben untersucht, wie Putzfrauen in den Privat-Kliniken des Rhön-Konzerns behandelt wurden.“

Meldet heute die „Süddeutsche Zeitung“.

Andrea Aulkemeyer ist seit dem 1. Juni 2012 Chefin des Reinhard-Nieter-Krankenhauses. 

Was war in den Rhön-Kliniken los?

Ermittlungsverfahren gegen Wulff endet mit Debakel – merkt die Staatsanwaltschaft Hannover aber gar nicht

Den letzten Dreck zusammenkratzen müssen, soll für die Staatsanwaltschaft mit einem Debakel im Ermittlungsverfahren gegen Christian Wulff enden? Da kennt die „Süddeutsche“ aber das „Haus der Staatsanwälte“ in Hannover nicht. Der Bau ist seinerzeit so schnell hochgezogen worden, dass sich die ersten Risse durch Wände und Decken zogen, als die Büros noch leer standen. Ich war dort 1989 zu einem persönlichen Gespräch mit einem Staatsanwalt und sprach leise, damit sich von der Decke keine Betonbrocken lösten und mich erschlugen. Davon hat sich das „Haus der Staatsanwälte“ nie erholt…

Business as usual

Meine Erfahrungen mit der Staatsanwaltschaft Hannover in vier Flugblättern

Tjadenn

TjadennII

TjadennIII

TjadennIV

Bald neue Enthüllungen über Bettina Wulff?

Der von „Bild“ zum Starreporter der „Süddeutschen Zeitung“ ernannte Hans Leyendecker hat das Sendungsbewusstsein gewisser blogger beklagt, die Bettina Wulff in Rotlicht getaucht hätten. Er selbst sei als Angestellter eines Printmediums eher an Verendungsfrustsein erkrankt, da inzwischen jede Zeitung in Deutschland an Auflagenschwund leide. Mittlerweile kenne er jede Leserin und jeden Leser seiner Artikel persönlich.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Bettina la Douce: Wie oft sind Diekmann („Bild“) und Leyendecker („SZ“) demnächst im Bordell Artemis?

Sicherlich treiben es die Medien demnächst nicht noch wilder und erzählen uns, dass sich Christian Wulff (leider nicht mehr besetzbar mit Jack Lemmon) seine niedersächsischen Ministerpräsidenten-Hacken abgelaufen habe, um seine Bettina (nicht mehr besetzbar mit Shirley MacLaine) aus dem Rotlicht-Milieu des Berliner Bordells „Artemis“ zu befreien. Eine Bettina la Douce werden sie aus der Frau des Ex-Bundespräsidenten nicht auch noch machen wollen. Außerdem sind „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann und Hans Leyendecker, laut „Bild“ von heute „Starreporter“ der „Süddeutschen Zeitung“, längst nicht so brillant wie Billy Wilder.

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