Neue Presse Hannover und Step gGmbH Hannover weiterhin an Leidensgeschichten nicht interessiert

Neue Presse Hannover, 29. Mai 2019

Die Experten für Sucht, die ich im Netz finde, sind Psychologen, Psychiater oder Neurologen. Die Expertin, die am Mittwoch von der „Neuen Presse“ interviewt worden ist, ist Sozialpädagogin und heißt Claudia Weber. Sie arbeitet für die Step gGmbH Hannover, die sich in Niedersachsen immer weiter ausbreitet. Geschäftsführer ist Serdar Saris, der auf Kritik locker reagiert. Nämlich gar nicht. Das Interview hat mich zu einem Leserbrief veranlasst, der garantiert nicht veröffentlicht wird.

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Nach Charlie-Hebdo-Morden geht der „Spiegel“ der Wahrheit auf den Grund?

Terroristen können dem „Spiegel“ angeblich keine Angst vor der Wahrheit machen. Versichert das Magazin nach den „Charlie Hebdo“-Morden in Paris. Manchmal ist der „Spiegel“ der Wahrheit aber auch nicht auf den Grund gegangen. In der Ausgabe 15 des Jahres 2007 berichteten Matthias Bartsch und Michael Fröhlingsdorf über „Kinder der Sucht“.

Wie dieses Magazin hereingelegt worden ist

Therapiekette Niedersachsen: Hilfsangebote aus dem Tal der Ahnungslosen

Glücklicherweise gehören dieser Paritätische Wohlfahrtsverband und die Therapiekette Niedersachsen nicht auch noch zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, denn sonst wären Mitteilungen zu befürchten, in denen Philipp Rösler als aktueller Bundesgesundheitsminister auftaucht. Der ist bekanntermaßen seit Mai 2011 nicht mehr in diesem Amt.

Auf ins Tal der Ahnungslosen

Der Sozialpädagoge Stachowske hält Vortrag: Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder

Irgendwo in Deutschland, wahrscheinlich in der Volkshochschule Bremen, hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske am 6. Juli 2012 einen Vortrag über „Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder“ gehalten. Das Muster ist immer das Gleiche, erst werden die Kinder aufgezählt, die in Familien auf gewaltsame oder fahrlässige Weise ums Leben gekommen sind, obwohl die Väter, Mütter oder Eltern als Drogenkranke von Jugendämtern und anderen sozialen Einrichtungen betreut worden sind, dann folgt Tabelle auf Tabelle mit Gewalttaten, Störungen und Krankheiten, denen Suchtstoffe zugeordnet werden, abschließend wird eine neue Drogenpolitik gefordert, wobei Stachowske angeblich auf Schuldzuweisungen verzichtet, obwohl sein Referate als Anklage aufgefasst werden können.

Ist das wissenschaftlich?