Noch mehr von Kommissar Internet über das Jugendamt in Wilhelmshaven

Der nächste Fall für Kommissar Internet: In Wilhelmshaven hat das Jugendamt ein Behörden-Auge auf eine kleine Familie geworfen. Die Mutter stellte 2016 mehrere Strafanträge gegen den Vater des gemeinsamen Kindes, das nach der Trennung bei der Mutter lebt. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg kündigte eine harte Bestrafung des Vaters an, stellte das Ermittlungsverfahren aber ein. Der Mutter wurde am 2. Mai 2018 das Recht auf „Stellung eines Strafantrages“ abgesprochen.

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Gerichts-Notizen aus Großburgwedel: Der Wilhelmshavener Ratsherr Frank Uwe Walpurgis im Strafanzeigen-Rausch

Großburgwedel-14. April 2016 (tj). „Da täuschen Sie sich“, sagt der Burgwedeler Richter und Amtsgerichtsdirektor Dr. Siebrecht. Es gehe in der heutigen Verhandlung nicht um ein bereits eingestelltes Ermittlungsverfahren der Oldenburger Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Beleidigung des Wilhelmshavener Ratsherrn Frank Uwe Walpurgis (UWG, Unabhängige Wählermeinschaft) am 1. Juli 2015, 12.30 Uhr, auf meinen Facebook-Seiten, sondern um eine zweite Sache.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Dieser Bericht zum Ausdrucken: Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 8

In eigener Sache: Neue Facebook-Seite mit Lesestoff von mir

Mein Roman über Wilhelmshaven mit dem Titel „Streichelnde Worte“ ist in Hannover mit einem Rezensionsverbot belegt worden, gegen meine Bücher über klassische Sekten gab es unzählige Strafanträge, die alle erfolglos blieben, weil die Staatsanwälte mir gute Recherchen bescheinigten, meine Erzählungen sind meistens ironisch, die erfolgreichste ist bis heute „Tödliche Wolke“, die Geschichte einer irren Flucht nach einer Atomkatastrophe.  Meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ ist verfilmt worden, an den Produktionskosten beteiligte sich auch der Bestsellerautor Johannes Mario Simmel. 

Mehr dazu auf meinen neuen Facebook-Seiten

Offene Worte für vergeblich verfolgende Verfolger aus Wilhelmshaven

Und ich übergab mich zu einer Zeit, als in Wilhelmshaven wieder einmal einige Leute anderen Leuten sagten: „Was der Tjaden schreibt, verfolgen wir ganz genau. Den kriegen wir auch noch.“ Die Kunde drang schon oft an mein Ohr, doch mich kriegen, kam nur selten vor. Also verfolgt nicht, was ich schreibe, lest es einfach. Oder eben nicht. 

So wird Wilhelmshaven ein schöneres Dorf

Betr. Neuapostolische Kirche: Westdeutscher Rundfunk ertrinkt in Kommentarflut

Westdeutscher Rundfunk
Betr. „Transparenz gehört bei uns dazu“, 150 Jahre Neuapostolische Kirche
 
Guten Tag,
 
mit dieser Kommentarflut hat der WDR nach dem Bericht über die Neuapostolische Kirche sicherlich nicht gerechnet. Und dann verrechnet sich auch noch eine Religionswissenschaftlerin als angebliche Expertin, denn 1863 ist keinesfalls das Gründungsjahr dieser Glaubensgemeinschaft. Richtiger liegt da schon Wikipedia, die von 1878 ausgeht, als der ersten Abspaltung von einer “Erweckungsbewegung” in Großbritannien der nächste Krach in Hamburg folgte, der 1896 mit der Einführung eines neuen Spitzenamtes (“Stammapostel”) beendet werden sollte, in Wirklichkeit aber erst richtig entfacht wurde. Deshalb hat es bis heute mehr als 100 Abspaltungen von der Neuapostolischen Kirche gegeben.
 
Als ich zur Welt kam, waren meine Eltern noch evangelisch. Ich wurde evangelisch getauft, was ich erst als Erwachsener erfuhr. Als ich ein Jahr alt war, wurden meine Eltern neuapostolisch. Da damals die evangelische Taufe von der Neuapostolischen Kirche noch nicht anerkannt wurde, wurde ich ein zweites Mal getauft. Möglicherweise bin ich also ein Doppel-Christ, der als Kind einen Kirchenführer erlebte, der von sich behauptete, er werde nicht mehr sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Erst gab er diese Behauptung als “persönliche Überzeugung” aus, später wurde daraus eine “göttliche Offenbarung”, mit der interne Kritiker offenbar kalt gestellt werden sollten. Kurz vor seiner Pensionierung hat der “Stammapostel” Wilhelm Leber in einer Stellungnahme erklärt, dass man nicht mehr von einer “göttlichen Offenbarung” ausgehe.  Das geschah kurz vor Pfingsten 2013.
 
Im November 1988 stellte der Evangelische Kirchenfunk meine Sektenerzählung “Insel des Zweifels” vor, ausgestrahlt wurde auch ein Kurzinterview mit mir. Ich wies damals auf die Nazi-Vergangenheit der Neuapostolischen Kirche hin und fügte hinzu, dass man immer noch keine “mündigen Gläubigen” wolle. Darauf reagierte die Neuapostolische Kirche Niedersachsen mit einem Strafantrag. Die Staatsanwaltschaft von Hannover stellte das Verfahren jedoch ein, da ich sorgfältig recherchiert hätte. Dieser Strafantrag führte zu Anrufen von ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Im Laufe der Jahre beriet ich ungefähr 2000 Menschen, die sich mit Selbstmordgedanken herumplagten, die sich eingeengt und unwohl fühlten. Das so Mitgeteilte schrieb ich in mehreren Broschüren auf, aus Kanada drohte man mir deshalb mit “der ganzen Wucht der deutschen Justiz”, es gab weitere Strafanträge. Nichts führte zu dem von der Neuapostolischen Kirche gewünschten Erfolg. Also wurde Druck auf meine Verlegerin ausgeübt, die mich entlassen sollte, wurde behauptet, ich sei tot, versicherte man mir, dass man mich fertig machen werde…etc, etc…
 
Der Neuapostolischen Kirche hatte ich bereits als Jugendlicher wieder den Rücken gekehrt, doch meine Kenntnisse als Insider halfen vielen weiter. Auch spätere Veröffentlichungen wurden von vielen als hilfreich empfunden (siehe http://zeugenjehovas.blogspot.com). Bis heute bin ich für keine Diktatur – ob nun religiöser oder politischer Art – mehr empfänglich. Und das finde ich gut so.