Bürgermeisterwahl in Burgdorf: Der Marc macht es nicht

Wer wird Bürgermeister von Burgdorf? Foto: Heinz-Peter Tjaden

Dem Marc Müller von der 2004 gegründeten Partei „DIE PARTEI“ nimmt die Initiative „Bündnis 13/Die Kühnen“ das nicht krumm: Bei der am 4. April gestarteten Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf haben auch Hannoveranerinnen und Hannoveraner abgestimmt, die am Sonntag in der Aue-Stadt gar nicht wahlberechtigt sind, und dem Parteigründer Martin Sonneborn wünscht die Initiative eine erfolgreiche Wiederwahl bei den Europawahlen. Marc Müller wird also nicht Bürgermeister.

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Siehe auch „Burgdorfer Kreisblatt“ Ausgabe 18/2019 Hier ausdrucken

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Na denn: Anmerkungen zur Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven

12. Mai 19 Uhr. Derzeit sieht es nach einer Stichwahl zwischen dem SPD-Kandidaten Niels Weller und dem parteilosen Kandidaten Carsten Feist, der noch nicht einmal das Jugendamt vernünftig leiten kann, aus. Weller kommt auf gut 27 Prozent der Stimmen, Feist auf gut 25 Prozent. Und noch was: In Hannover heißt das Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ und in Wilhelmshaven „Lügen haben Wahlerfolge“?

12. Mai 19.50 Uhr. Es ist passiert! Niels Weller (28,3 Prozent) und Carsten Feist (26 Prozent) treten am 26. Mai bei der Stichwahl gegeneinander an. Die gute Nachricht: Der AfD-Kandidat muss sich mit 3,8 Prozent begnügen.

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Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Oberbürgermeisterwahl: Stefan Schostok (SPD) bleibt für Hannover-Connection auf dem Posten

Stell dir vor, es sind Wahlen…

…und es geht sogar noch jemand hin. Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 werden es wohl unter 70 Prozent sein. Was für eine Klatsche für die Parteien! Bei Landtagswahlen lässt die Beteiligung schon lange zu wünschen übrig. Bei Kommunalwahlen ist sie katastrophal.

Diese Katastrophe trägt die Namen der Parteien. Die von diesen Parteien aufgestellten Kandidaten haben auf kommunaler Ebene inzwischen die Strahlkraft einer Sonnenfinsternis. Doch es soll so finster bleiben. Hat jetzt das Verwaltungsgericht von Hannover vor der Oberbürgermeisterwahl entschieden. Für Einzelbewerber werden deswegen weiterhin Hürden aufgestellt. Sie müssen Unterschriften sammeln. Wie viele das sind, hängt vom Wohnort ab. In Erfurt werden mehr Unterschriften verlangt als in Hannover. Aber das ist in Ordnung, sagt das Verwaltungsgericht von Hannover.

Wähler schleppen sich zur Stichwahl