Mein Tagebuch als Zeitung: Gedanken eines Kindes

Der „stern“ interviewt Walter Ulbricht.

Tritt vor das Schienbein.

Mit 13 habe ich angefangen, Tagebuch zu führen. Ich gestaltete die Seiten wie eine Zeitung. Ich berichtete aus der Familie, aus dem Stadtteil, aus der Stadt und manchmal auch über die so genannte „große Politik“. Zwei Beispiele aus dem Jahre 1964 veröffentliche ich hier. Walter Ulbricht hat damals angeblich die Wiedervereinigung noch für möglich gehalten, Meckerfritzen aus der Nachbarschaft bekamen einen Tritt vors Schienbein.

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SPD mit Herausforderer: Schulz-Schock für Angela Merkel

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Ein Stern, der seinen Namen trägt.

Das hat nicht einmal „Bild“ vorher gewusst: Mit der Magenverkleinerung werden auch die Ansprüche von SPD-Chef Sigmar Gabriel kleiner. Heute hat er sich eine Kanzlerkandidaten-Diät verschrieben.

Für die Verbreitung politischer Langeweile ist in nächster Zeit nur noch die „Zeit“ zuständig. Die vertickt ab sofort vierwöchige kostenlose Wochenzeitungs-Zusendungen.

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Julia Klöckner – oder: Deutschland nur ein Selbstbedienungsladen für die Parteien?

Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen, aus dem Kuchen dürfen sich Flüchtlinge nicht nur die Rosinen herauspicken. Sagt heute die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS). Hier klicken Und nächste Woche führt die BamS ein Gespräch mit einem Bankräuber, der Ladendiebe zu mehr Ehrlichkeit ermahnt?

Für Parteien ist der Staat ein Selbstbedienungsladen. Als Flick die Union, die FDP und die SPD mit Spenden unterstützte, sollten die Gesetze ausgehebelt werden, dieser Steuerbetrug zugunsten der Parteien sollte ohne juristische Folgen bleiben. Die Verabschiedung des Amnestiegesetzes wurde vom „Spiegel“ verhindert, der Druck auf die Redaktion war groß. Die Berichte sollten mit allen Mitteln verhindert werden. Helmut Schmidt goss Hohn und Spott über dieses Magazin aus, als die Wahrheit doch ans Licht gekommen war. Er verglich die Flick-Enthüllungen des „Spiegel“ mit der Blamage des „stern“, der auf gefälschte Hitler-Tagebücher hereingefallen war.

Wenn die Parteien mit dem Geld nicht mehr auskommen, das sie für jede Wählerstimme von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern kassieren, erhöhen sie die Pauschale. Voriges Jahr von 70 auf 83 Cent. Die Wahlbeteiligung ist also nicht nur kostenpflichtig, sie wird auch immer teurer. Die Abgeordneten auch. Wenn es um ihre Diäten geht, verlässt auch kaum jemand das Plenum, weil sie oder er angeblich etwas Wichtigeres zu tun hat.

Auch für Unternehmen kann der Staat zum Selbstbedienungsladen werden. Da vergammelt ein Haus – und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanzieren Übernachtungen in Pensionen für Mieterinnen und Mieter, die es zuhause nicht mehr aushalten können. Ein Beispiel dafür ist Anjas Erste Property, die Gewinne auf die Isle of man umleitet – die Verluste bleiben im Selbstbedienungsladen Deutschland…

Pressemitteilung zu einem Fernsehbericht

Mein jüngster Brief an das Amtsgericht Burgwedel0

Mit Rainer Brüderle an der Hotelbar: Lieber leicht bekleidet als schwer bewaffnet?

Vor dem Enkel-Trick warnt immer wieder die Polizei, vor dem Enkel-Tick des FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle warnt jetzt der „stern“. Der soll sich vor einem Jahr einer 28-jährigen Redakteurin genähert haben, bis er von einer Aufpasserin ins Bett geschickt wurde. Dort weinte er so lange in sein Kissen, bis der Wein aus seinem Körper wieder raus war.

Ein bisschen schuld an dieser peinlichen Geschichte ist aber auch der „stern“. Gesteht das Magazin. Das schickt nach eigenem Bekunden schon einmal eine Redakteurin leicht geschürzt an eine Hotelbar, weil Leichtbekleidete von Politikern mehr erfahren als Schwerbewaffnete.

Brüderlelendchen

Der „stern“ sinkt: So lief die Umfrage über die Arbeit von David McAllister

Vor Wahlen werfen nicht nur Parteien, Fernseh- und Rundfunksender, sondern auch Magazine wie der „stern“, der schon immer einmal die deutsche Geschichte umschreiben wollte (und sei es mit gefälschten Hitler-Tagebüchern), Geld für Umfragen aus dem Fenster. Dieses Mal für eine über die Arbeit des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister.

Die Telefongespräche

Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen in Burgdorf noch „Röschen“ hieß

Das erfahren die Leserinnen und Leser selten oder gar nicht: Was geschieht hinter den Kulissen der Medien? Nun erfahren sie es aber doch: Aus der bei Lulu erschienenen Broschüre „Ich hörte sein Keuchen hinter meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, mit ihrem Rad das elterliche Anwesen in Burgdorf bei Hannover verließ und sich ein 14-Jähriger im August 1980 an ihre Reiterstiefel heftete, sollte das unbedingt in der Lokalzeitung stehen, während Polizei und Staatsanwaltschaft jede Auskunft verweigerten, um ein Kind zu schützen.

Später stand ein Betrunkener am Schreibtisch von Heinz-Peter Tjaden, der war mit einer Axt auf Wohnungssuche, stand Gerhard Schröder nicht Rede und Antwort und behauptete, eine „stern“-Titelstory nicht zu kennen, stand der aus dem „Tatort“ bekannte Schauspieler Richie Müller auf dem Schlauch, weil er in einem Film mit unlogischer Handlung mitgespielt hatte, stand der Regisseur Peter Sehr plötzlich in der Tür, weil Heike Makatsch sonst die Kinopremiere ihres Filmes „Obsession“ verpasst hätte, standen „Bild“-Redakteure kurz vor der Entlassung, weil sie nicht lügen wollten, standen Autodiebe auf der Straße, wurden aber nicht gefasst, weil die Polizei unglaubliche Fehler machte, stand in der „Bild“-Zeitung eine uralte Geschichte über den Bestsellerautor Johannes Mario Simmel…

„Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, ist die zweite Medien-Erzählung von Heinz-Peter Tjaden. Bei der ersten kam der Verlag mit dem Druck nicht nach, so groß war die Nachfrage.

Die Broschüre

Das e-Book 

Paparazzi beobachten Scientologen bei der Beobachtung von Katie Holmes?

Tom Cruise hat sich in dem Psychoverein Scientology auf Platz 3 hoch geauditingt. Hängt man an diese 3 eine zweite 3, kommt man mühelos auf das Alter, in dem sich Frauen von ihm trennen. Mit 33. Was für 3 Frauen gilt. Die dritte ist Katie Holmes, die seit der Trennung von Tom Cruise von 3 Männern beschattet wird. Zwei sind angeblich Scientologen, der dritte ein Paparazzi, der amerikanischen Sensationsreportern versichert: „Journalisten sind die anderen beiden nicht.“

Und dann ist da noch eine Hamburgerin