Für die Oberbürgermeisterin von Hannover soll das Wahlrecht geändert werden

Für Rosamunde Schostok soll das Wahlrecht geändert werden. Denn im niedersächsischen Landtag sitzen nach Meinung des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil zu wenige Frauen. Außerdem ist Weil mit der Arbeit seiner Nachfolgerin nicht zufrieden. „Wir müssen sie dringend aus dem Neuen Rathaus weg loben“, sagte Weil am Rande einer Klausurtagung seiner Partei in Springe.

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Rosamunde Schostoks Meisterwerk „Das Lob als Methode der Herabsetzung des Gelobten“

Das wissen natürlich auch alle: Rosamunde Schostok, die sich als Oberbürgermeisterin von Hannover ein Zubrot verdient, hat nicht nur in jeder Hinsicht ausgezeichnete Romane geschrieben, sie verfasste auch vorzügliche philosophische Standardwerke wie „Das Lob als Methode der Herabsetzung des Gelobten“, das seit 1996 noch kein einziges Mal von der Bestsellerliste abgesetzt worden ist. So sehr wurde es immer wieder gelobt.

Weitere Einsichten

Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Zur Wahl drängt, an der Wahl hängt doch alles…

Zurzeit fahren alle, die sich für Spitzenpolitiker halten, nach Hannover. Heute ist der SPD-Fraktionsvorsitzende dort. Der Kanzlerkandidat auch. Der Parteichef ebenfalls. Sie wollen von Stephan Weil wissen, wie er seine Chancen bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 einschätzt. Das Ergebnis: noch besser als vor Weihnachten. Für diese Auskunft ist Steinmeier dreimal zu einem Geldautomaten auf der Lister Meile, auf der Georgstraße und am Aegi geeilt. Denn Weil lässt sich neuerdings von der SPD pro Wort bezahlen, für angefangene Sätze nimmt er eine Pauschale, für vollständige steht er noch in bislang unvollständigen Verhandlungen mit Steinbrück.

Derweil beginnt in Niedersachsen die heiße Wahlkampfphase. Die SPD hat für den Endspurt Plakate mit dem Motto „Geld stinkt nicht“ drucken lassen, die CDU Plakate mit „Schotten lassen anschreiben“, die Grünen Plakate mit dem Motto „Du hast deine Vortragshonorare nur von deinen Kindern geliehen“ und die FDP Plakate mit dem Motto „Rösler ist sein Geld noch wert“.  Die Linke schwankt  zwischen „Jeder Arbeiter muss so gut bezahlt werden wie Steinbrück“ und „Wir schicken den Kapitalismus in den nicht bezahlten Resturlaub“.  Die Piraten denken über „Ist das Geld erst virtuell, vergeht jede Krise schnell“ nach – aber nicht laut, sonst gibt es wieder Zoff in den eigenen Reihen.

Die Beteiligung rechnet inzwischen mit vielen Wählerinnen und Wählern. Ob aber auch alle hingehen, weiß bislang niemand. Das wird sich erst kurz vor der Wahl ändern. Dann hält Steinbrück einen gut bezahlten Vortrag, der von allen Nichtwählerinnen und Nichtwählern finanziert werden soll. Da sich die meisten Wahlmuffel das aber nicht leisten können, werden sie zu Wählerinnen und Wählern. Not gedrungen.

Wer dennoch seinen Spaß haben will, liest auch meinen nächsten Beitrag. Wie das zwei andere auch schon tun.

Neue Zeitung für Wilhelmshaven: Gut Ding will Weile haben – nicht Weil

Die Weltpresse ist begeistert, weil die „Wilhelmshavener Zeitung“ eine wundervolle Weihnachtsserie gestartet hat – und der niedersächsische SPD-Kandidat Stephan Weil erklärt Bildungspolitik zu einem wichtigen politischen Ziel. Denn am 20. Januar 2013 lautet das Motto „Gut Ding will Weile haben – nicht Weil“.

Mehr in der 9. Ausgabe von 2sechs3acht4

2sechs3achtvierNr.9

Hannover: 2014 tanzen im Sprengel Museum die Räume

Hannover – 13. August 2012 – „Mit dem Erweiterungsbau wird es dem Sprengel Museum möglich sein, sein hohes Ansehen als herausragendes Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Deutschland und darüber hinaus zu stärken und auszubauen. Die Besucher können sich auf noch mehr Schätze aus den großartigen Sammlungsbeständen des Hauses freuen, die dann in den neuen Ausstellungsräumen präsentiert werden“, sagt Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka.

„Der Zuwendungsbescheid ist ein Meilenstein für die Realisierung des Erweiterungsbaus Sprengel Museum. Wir sind mit allen vorbereitenden Maßnahmen zum Beginn der Bauarbeiten noch in diesem Jahr voll im Plan“, sagt Oberbürgermeister Stephan Weil.

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