Stefan Raab gewinnt Duelle gegen Merkel und Steinbrück

Langeweile verbreiten ist ein Markenzeichen von Angela Merkel. Zu jedem Thema sagt sie: „Wir kennen das Problem.“ „Wir denken darüber nach.“ „Wir sprechen darüber.“ „Es ist auch schon ein bisschen besser geworden.“ „Wir dürfen nicht alles so schwarz malen.“ Doch dann ist gestern Abend beim so genannten Duell Stefan Raab gekommen. Und zwar in Fahrt. Mehrfach zerschmetterte er das Boot, auf dem Merkel durch die Sendung dümpeln wollte.

Raab versenkt Kandidatenschiffe

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Heute Abend das Monell: Sah der Raab ein Weiblein stehn

Vier Sender – ein Monell. Schlägt Raab die Kanzlerin? Er sei ein emotionaler Typ, sagt der Pro-7-Entertainer. Ihm könnten schon einmal die Pferde durchgehen. Darauf gerichtet werden heute Abend 160 Scheinwerfer mit 50 000 Watt. Was ihr Volt, ist also nicht das Thema. Zu dem Monell zwischen Raab und Merkel ist auch Peer Steinbrück eingeladen worden. Einen Sozialdemokraten, der Zeit hat, fand die SPD leider nicht so schnell.

Nach Sendeschluss wird gekloeppelt

Links gewinnt bei Stefan Raab: Champagner für alle Nicht-Wähler

Nach Gregor Gysi hat auch Klaus Ernst nach Auffassung der Zuschauerinnen und Zuschauer die besten Argumente gehabt. Links gewinnt also? Weil die SPD mit der Agenda 2010 und mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat nicht mehr aus der eigenen Hälfte herauskommt? Weil man bei Cornelia Ottos Sponsoren-Vorschlag sofort denkt, dass diese neue Spitzenkandidatin der Piraten nicht die Logos ihrer Sponsoren auf dem Hemd tragen sollte, sondern alle Internetveröffentlichungen, in denen nun auch an ihrem Stuhl gesägt wird? Endet deshalb jetzt auch schon der „Tatort“ mit einem Zitat von Karl Marx? Und zwar mit diesem: „Freiheit ist, oh Weib, wo du nicht bist.“

Zu allem fähig