Die sprachlose ehemalige Jugendamtsmitarbeiterin und mein Krimi „Die Mörderin, die unschuldig ist“

Abends ein beliebter Treffpunkt in Hostel auf Madeira. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Ich wohne zum zweiten Mal in einem Hostel in Funchal auf Madeira. Das erste Mal im Dezember, nun bis zum 21. Februar. Besonders abends kommt es zu interessanten Begegnungen und Gesprächen im Innenhof des Hostels. Manche schweigen aber auch. Habe ich gestern erfahren.

Im Dezember verfolgte eine ältere Dame schweigend die Gespräche, die ich mit einem Mann aus Düsseldorf führte. Dabei ging es auch um Jugendämter, denn mein Krimi „Die Mörderin, die unschuldig ist“ hatte die Aufmerksamkeit einiger Gäste geweckt. Diese Broschüre stiftete ich der Bibliothek des Hostels.

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Erfindung des Wilhelmshavener Jugendamtes: Kontakloses Stalken /Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 23

Caren Marks kandidiert in Teilen der Region Hannover.

Das ist natürlich schwer zu glauben: Das Wilhelmshavener Jugendamt hat mich des Stalkings einer Mitarbeiterin beschuldigt. Behauptet wurde das vor Gericht. Schriftlich. Begründet wurde so das Aussageverbot für diese Mitarbeiterin. Mit diesem Aussageverbot machte das Jugendamt den Weg frei für Lügen von zwei Polizeibeamten vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven. Ob gewollt oder nicht, ist inzwischen unerheblich. Diese Behörde lachte mich entweder aus oder reagierte überhaupt nicht auf meine Fragen zu diesem Skandal.

Das ist natürlich ebenfalls schwer zu glauben: Mit der Jugendamtsmitarbeiterin, die ich gestalkt haben soll, habe ich bis heute kein einziges Wort gesprochen. Nirgendwo.

Und was sagt die SPD-Bundestagskandidatin Caren Marks dazu? Das frage ich sie öffentlich in der Ausgabe 23 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“. Geschildert werden auch andere Jugendamts-Merkwürdigkeiten.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/altkreiskurier

Die Wilhelmshavener Jugendamtsgeschichte lesen Sie unter http://www.szenewilhelmshaven.de

Wilhelmshavener Jugendamts- und Polizeiskandal: Oldenburger Staatsanwalt stellt Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister ein

Der Oldenburger Staatsanwalt von Wrangel hat das Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister Andreas Wagner wegen Strafvereitelung im Amt eingestellt. Er verwies mich auf den Weg eines Verwaltungsverfahrens, „da gegen die Versagung einer Aussagegenehmigung der Verwaltungsrechtsweg gegeben ist“. Gegen seinen Bescheid kann ich zudem Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft einlegen.

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Im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven: Verleumdung als Stalker nach illegaler Jugendamtsaktion

„Was haben Sie denn dieser Frau getan?“ Diese an mich gerichtete Frage der Richterin hat sekundenlang im Gerichtssaal 47 des Wilhelmshavener Amtsgerichtes gestanden. Ich musste mich erst wieder von dem erholen, was ich gerade gehört hatte. In einem im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters verfassten Schreiben wurde mir Stalking vorgeworfen, behauptet wurde, dass ich einer Jugendamtsmitarbeiterin nachstelle und so die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahmlege. Meiner Bitte, mir dieses Schreiben sofort zu kopieren, kam die Richterin nicht nach, damit müsse ich meinen Anwalt beauftragen. Das werde ich tun und dann Strafantrag gegen den Oberbürgermeister wegen Verleumdung stellen.

Mit dieser Verleumdung ist auch die Aussageverweigerung für die Jugendamtsmitarbeiterin begründet worden, die schweigend vor meiner Tür stand, als sich am 17. Juni 2013 zwei Wilhelmshavener Polizeibeamte in meiner Wohnung falsche Namen gaben und mir den Grund für die Durchsuchung erst nannten, als sie bereits in meiner Wohnung waren, was diese Beamten während der Verhandlung bestritten. Die Staatsanwältin stufte die Polizei-Aussagen als „fast identisch“ ein. Eine interessante Einschätzung, denn jeder weiß, dass es „fast identische Darstellungen“ eines Ereignisses, das über ein Jahr zurück liegt, nur gibt, wenn man sich miteinander abgesprochen hat.

In einer Sitzungspause hatte mir die Richterin in Abstimmung mit der Staatsanwältin eine Einstellung des Verfahrens angeboten, die ich ablehnte, weil ich wissen wollte, ob die Polizeibeamten tatsächlich auch das Gericht belügen würden. So kam es.

Verurteilt wurde ich nicht wegen Verleumdung, sondern wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 900 Euro. Noch im Gerichtssaal kündigte ich Berufung an. Kommentar der Richterin: „Das war mir klar.“ Die Staatsanwältin warf mir „Unbelehrbarkeit“ vor. Mein Kommentar: „Was wahr ist, muss wahr bleiben.“

Freundlicherweise haben die Polizeibeamten im Gerichtssaal Werbung für meine Broschüre „Lügen haben Jugendamts-Beine“ gemacht, in der ich die Ereignisse seit dem 17. Juni 2013 schildere. Sie ist – wie diese beiden Beamten richtig aussagten – bei Amazon erschienen.

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Hier klicken