Mein Tagebuch als Zeitung: Gedanken eines Kindes

Der „stern“ interviewt Walter Ulbricht.

Tritt vor das Schienbein.

Mit 13 habe ich angefangen, Tagebuch zu führen. Ich gestaltete die Seiten wie eine Zeitung. Ich berichtete aus der Familie, aus dem Stadtteil, aus der Stadt und manchmal auch über die so genannte „große Politik“. Zwei Beispiele aus dem Jahre 1964 veröffentliche ich hier. Walter Ulbricht hat damals angeblich die Wiedervereinigung noch für möglich gehalten, Meckerfritzen aus der Nachbarschaft bekamen einen Tritt vors Schienbein.

Weitere Informationen

Werbeanzeigen

Für Amazon sind Bücher wie diese Hose von Heinz-Peter Tjaden

Szene 1

Sie kommen am Schaufenster eines Bekleidungsgeschäftes vorbei und finden eine Hose toll. An der Hose baumelt ein Etikett, darauf steht „Das ist die letzte Hose, die wir haben“. Also kaufen Sie die Hose.

Szene 2

Sie kommen am nächsten Tag wieder an dem Schaufenster vorbei und tragen die gestern gekaufte Hose. Auch im Schaufenster gibt es sie erneut. An der Hose baumelt ein Etikett, darauf steht „Die letzte Hose, die wir haben“.

Szene 3

Nach 30 Tagen gehen Sie durch die Stadt, Sie begegnen 29 Männern mit der Hose aus dem Schaufenster, Ihre ist noch in der Waschmaschine. Was erleben Sie gerade? Die Antwort: Amazon real.

Im virtuellen Schaufenster meines Amazon-Buchgeschäftes gibt es derzeit 16 Angebote, neun Broschüren sind angeblich vergriffen. Vorigen Monat waren es zwei angeblich vergriffene Bücher und 23 Angebote. Deshalb bin ich heute durch die Stadt gelaufen, aber jemand mit einem meiner Bücher unter dem Arm ist mir nicht begegnet. Das war also anders als bei der Hose. Gut, könnten Sie nun sagen, die Hose in Ihrem Beispiel wurde anders getragen – auf jeden Fall nicht unterm Arm.

Da inzwischen neun meiner Bücher angeblich vergriffen sind, müssten sie gekauft worden sein. Das würde sich auf den Verkaufsrang bei Amazon positiv auswirken. Ist aber nicht so. Außerdem müsste ich Honorar für die verkauften Bücher bekommen haben. Ist auch nicht so.

Szene 4

Sie kommen am Schaufenster des Bekleidungsgeschäftes vorbei. Im Schaufenster hängt der Hinweis „Wir haben alles – außer Hosen“. Dann hat Amazon den Laden übernommen…

Werfen Sie doch einmal einen Blick in mein Amazon-Schaufenster. Dort gibt es auch Broschüren zu Mondpreisen, obwohl wir noch gar nicht wieder Vollmond haben. Hier klicken

An Zentrale Dienste der Stadt Wilhelmshaven: Heißt der Oberbürgermeister wirklich Wagner?

Image
 
Cover meiner Broschüre über das Jugendamt von Wilhelmshaven, erschienen bei http://www.lulu.com
 
Sehr geehrter Herr Kamin,
 
wegen meiner Dienstaufsichtsbeschwerde haben Sie mir am 26. Juli 2013 mitgeteilt, dass eine Mitarbeiterin des Jugendamtes die Polizei bei der Durchsuchung meiner Wohnung “unterstützt” habe. Ihre Ausführungen fußten sicherlich auf Angaben der Behörde, die Sie wahrscheinlich belogen hat. Denn inzwischen teilte mir die Staatsanwaltschaft von Oldenburg mit, das Jugendamt habe die Aktion “befürwortet”, was rechtlich nichts anderes bedeutet als:  Ohne Zustimmung des Jugendamtes wäre die Wohnungsdurchsuchung gar nicht möglich gewesen.
 
Mitgeteilt hat mir die Staatsanwaltschaft von Oldenburg auch die tatsächlichen Namen der beiden Polizeibeamten, die sich bei der Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes Wiegand und Schweiger nannten.  Eine Behörde, die so etwas “befürwortet”, ist hoffentlich in Deutschland noch nicht die Regel. Die Wohnungsdurchsuchung wurde veranlasst von der Jugendamtsmitarbeiterin Printzen, die mir nicht erklärt hat, warum sie mit zwei Polizeibeamten, die sich falsche Namen gaben, bei mir auftauchte. Sie sagte als Organisatorin kein einziges Wort, sie blieb schweigend vor meiner Wohnung, was hoffentlich bei Jugendamts-Aktionen in Deutschland ebenfalls nicht die Regel wird.
 
Ich habe gestern das Jugendamt um die ladungsfähige Adresse von Frau Printzen gebeten, die ich für eine Zivilklage benötige. Darauf bekam ich keine Antwort. Deshalb werde ich die Adresse von Oberbürgermeister Wagner für die Zustellung der Schriftstücke angeben. Teilen Sie mir jetzt bitte nicht mit, dass es sich bei Andreas Wagner auch nur um ein Pseudonym handelt.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Heinz-Peter Tjaden (tatsächlicher Name)
Krumme Straße 1 (tatsächliche Straße)
26384 Wilhelmshaven (tatsächlicher Wohnort mit tatsächlicher Postleitzahl)