Fortsetzungskrimi von Heinz-Peter Tjaden: „Die Mörderin, die unschuldig ist“

Cover-Zeichnung „tanzende Bäume“: Monka Schmidt-Rinke.

Zwei Jahre lang habe ich mich mit dieser Krimi-Idee herumgeplagt, weil 1. die Geschichte, die ich erzählen will, nicht so kompliziert sein darf wie die Gefühlswelt der Hauptperson Sabine Becker, und weil 2. mir der erste Satz nie eingefallen ist, der einer Erzählung den nötigen Schubs gibt. Doch vor wenigen Tagen hat es diesen Schubs gegeben, denn auch ein Krimi entsteht erst im Kopf und wird dann zu Papier gebracht, bis sich Gedanken und Text selbstständig machen und den Autor von Episode zu Episode führen.

„Die Mörderin, die unschuldig ist“ handelt von einer 38-Jährigen, die in ihrem Leben schon sehr viel Schlimmes erlebt hat. Sie wird wegen dreifachen Mordes vor Gericht gestellt, der Erzähler ist der wichtigste Zeuge der Staatsanwaltschaft. Doch dieser Zeuge hält Sabine Becker für unschuldig und sorgt mit seinen Aussagen vor Gericht für eine überraschende Wende.

Dieser Krimi erscheint bei Amazon als Print und im Kindle-Shop in Fortsetzungen, die ersten beiden Teile sind nun erhältlich.

Weitere Informationen in einem Werbezettel, der hier ausgedruckt werden kann.

Anonymer Wirrkopf (angeblich aus Wilhelmshaven) schreibt sich wieder einmal Wurstfingerchen kaputt

wurstfinger

Ein anonymer Kommentator schreibt sich wieder einmal die Finger wund, auf http://www.burgdorferkreisblatt.de und hier. Nun behauptet er, er wohne in Wilhelmshaven und habe fünf Verbündete, in meinem Wohnort Burgwedel gebe es bereits einen Spion, der in der gleichen Straße wohne wie ich.

Dass dieser Wirrkopf Verbündete hat, ist mir schon lange bekannt, sie sind nur noch nicht zu fassen. Die Polizei hat es vor Jahren einmal versucht, die Fahndung endete immer im virtuellen Hamburg. Bei einer Staatsanwaltschaft ruht ein Ermittlungsverfahren gegen anonyme blogger, die vor keiner Lüge zurückschrecken.

Ich habe auf http://www.burgdorferkreisblatt.de und hier die Kommentarfunktion geändert. Nun haben es Wirrköpfe schwerer.

Auch hier lesen

Der Bundespräsident, die Staatsanwaltschaft Hannover, das Jobcenter Wilhelmshaven: Allein unter Schwerhörigen

Briefkopf

Jobcenter ohne Mitarbeiternamen

Das Jobcenter von Wilhelmshaven verschickt Schreiben an den Inkassodienst der Bundesagentur für Arbeit ohne Namen und Unterschrift. Aufgelistet werden Bescheide, die der ehemalige Jobcenter-Kunde nie bekommen hat. Zurückzahlen soll er über 4 000 Euro. Der Jobcenter-Kunde hat die angegebene Telefonnummer angerufen und erreichte das Servicecenter der Jobcenter. Die Auskunft: „Wir haben keine Daten über Sie.“

Hier weitergrübeln

Landesverrat in Niedersachsen: Redakteur der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ an einem Abgrund

Wer zu spät schreibt, bekommt in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) den Leitartikel. Deswegen steht Michael B. Berger heute vor einem „Abgrund an Landesverrat“ – allerdings noch mit Fragezeichen. Frank Lüttig, Generalstaatsanwalt in Celle, soll in Sachen Christian Wulff sieben Mal und in Sachen Sebastian Edathy ein Mal fiese Sachen gemacht haben, die Berger bis gestern noch gänzlich unbekannt gewesen sein sollen. Das kann er nun wirklich jedem erzählen – nur nicht uns.

Die Frage nach der Dummheit

Der kleine Wilhelmshavener und das Smarties-Phone

Da sitzt der Kleine in seinem Zimmerchen, die Lego-Steine sind alle kaputt, aus dem Haus kommt er nicht, die Schlaglöcher in Wilhelmshaven sind viel zu tief, Mami ist nicht da und Papi schon lange verschwunden, wie nur sollte der Kleine seine Zeit verbringen, wenn Mami nicht ihr Smarties-Phone vergessen hätte? Die Tasten sind so schön blau, gelb und rot, Farben unterscheiden kann der Kleine, sinnvolle von sinnloser Freizeitgestaltung unterscheiden kann er nicht. Dazu wohnt er schon zu lange in Wilhelmshaven.

Und wer ist prominent in dieser Stadt?

Der Islam-Prozess in Oldenburg: Die Freien Wähler aus Wilhelmshaven, die lächelten

Ist eine Äußerung mehrdeutig, muss sie vom Gericht von allen Seiten beleuchtet werden. Das hat das Oldenburger Landgericht am 31. Oktober 2013 getan. Das Revisionsgericht darf keinesfalls eine eigene Deutung an deren Stelle setzen. Weiter heißt es in dem Urteil des Oberlandesgerichtes von Oldenburg: „Soweit die Strafkammer auch eine Deutung dahingehend für möglich gehalten hat, dass in der Partei ´Freie Wähler´ unter dem Einfluss des Zeugen Walpurgis als ´Neofaschisten´ bezeichnete Personen ihre politische Heimat finden könnten, und auch insoweit eine Strafbarkeit verneint hat, ist dieses jedenfalls im Ergebnis ebenfalls nicht zu beanstanden.“

Revisions-Entscheidung des Oldenburger Oberlandesgerichtes

Beherrschen Juristen die deutsche Sprache nicht mehr?

Auch viele Anwälte leiden unter mangelnder Sprachkenntnis, stellte vor geraumer Zeit ein Wilhelmshavener Amtsrichter fest, der einen Verhandlungstag mit dem Stoßseufzer begann: „Ich möchte endlich einmal ein Schriftstück lesen, das klar und deutlich formuliert ist. Auch heute werde ich alle Anträge ablehnen müssen, weil ich sie gar nicht verstehe.“

Unverständliche Schriftstücke