Märchenhafte Tage ohne Tageszeitungen

Erfolgreicher Start einer Zeitungsgenossenschaft in der Schweiz. Foto: Rhein-Neckar-Zeitung.

Seit Wochen lese ich keine Zeitungen mehr. Den Tipp hat mir ein Schweizer gegeben. Auf die Schweiz komme ich gleich noch einmal zurück. „Du fühlst dich dann besser. Lies Bücher“, sagte der Tippgeber. Da ich meine eigenen Bücher bereits kenne, bediene ich mich in Burgdorf. Dort gibt es einen öffentlichen Bücherschrank. Dort entdeckte ich „Die schönsten Märchen“ von Rafik Schami und vergaß die Tageszeitungen.

Dieser preisgekrönte Autor aus Damaskus verzauberte mich mit seinen Weisheiten, mit seinem leisen Spott für religiösen Humbug und für alle, die andere oder sich selbst ins Bockshorn jagen wollen. Dass jeder, der meint, er verdiene zu Recht im Jahr eine zweistellige Millionensumme, bescheuert sein muss, wusste ich zwar schon, dass man über diese Bescheuerten lachen sollte, kann man aber gar nicht oft genug lesen.

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Einschneidende Veränderungen bei den Zeugen Jehovas treten sofort in Kraft

Erwachet

Diese Titel der Zeugen Jehovas gibt es nicht mehr.

Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas hat heute einschneidende Änderungen verkündet. Für die Organisation wird nicht mehr der Begriff „treuer und verständiger Sklave“ verwendet, sie nennt sich ab sofort „freuende und humorvolle Gemeinschaft“. Die Anhänger sind auch nicht mehr „in der Wahrheit“, sondern „in der lachenden Klarheit“. Über den Weltuntergang darf ab sofort geschmunzelt werden.

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