Die schönste Insel Europas: #madeiranowordsneeded

Christiano Ronaldo bei Foto von Heinz-Peter Tjaden getunnelt.

#madeiranowordsneeded ist kein gefälschter Spruch der Tourismuswerbung. Deshalb schweigt der auf der Insel geborene CR 7 vor dem ihm gewidmeten Museum, wenn deutsche Touristinnen und Touristen, die möglicherweise noch den „Spiegel“ lesen, ihre Hand für Erinnerungsfotos in seine Statuen-Hand legen. Für die auf der Insel erscheinende Sportzeitung „A Bola“ sind die „Fake News“ über den Weltstar seit dem 20. Dezember 2018 rufschädigend, nicht für Ronaldo, sondern für den „journalista despedido“ Claas Relotius.

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Auf Mutti hören, damit Deutschland Deutschland bleibt

Da kann kommen, wer da wolle. „Deutschland wird Deutschland bleiben“, sagt die Bundeskanzlerin. „Persil“ ist schließlich auch immer „Persil“ geblieben. Wird aber auch schon seit langer Zeit in anderer Verpackung nicht als „Persil“ verkauft. Und so manche deutsche Familie ist sicher: „Das ist eben nicht Persil.“ Wird aber trotzdem immer „Persil“ bleiben.

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Julia Klöckner – oder: Deutschland nur ein Selbstbedienungsladen für die Parteien?

Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen, aus dem Kuchen dürfen sich Flüchtlinge nicht nur die Rosinen herauspicken. Sagt heute die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS). Hier klicken Und nächste Woche führt die BamS ein Gespräch mit einem Bankräuber, der Ladendiebe zu mehr Ehrlichkeit ermahnt?

Für Parteien ist der Staat ein Selbstbedienungsladen. Als Flick die Union, die FDP und die SPD mit Spenden unterstützte, sollten die Gesetze ausgehebelt werden, dieser Steuerbetrug zugunsten der Parteien sollte ohne juristische Folgen bleiben. Die Verabschiedung des Amnestiegesetzes wurde vom „Spiegel“ verhindert, der Druck auf die Redaktion war groß. Die Berichte sollten mit allen Mitteln verhindert werden. Helmut Schmidt goss Hohn und Spott über dieses Magazin aus, als die Wahrheit doch ans Licht gekommen war. Er verglich die Flick-Enthüllungen des „Spiegel“ mit der Blamage des „stern“, der auf gefälschte Hitler-Tagebücher hereingefallen war.

Wenn die Parteien mit dem Geld nicht mehr auskommen, das sie für jede Wählerstimme von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern kassieren, erhöhen sie die Pauschale. Voriges Jahr von 70 auf 83 Cent. Die Wahlbeteiligung ist also nicht nur kostenpflichtig, sie wird auch immer teurer. Die Abgeordneten auch. Wenn es um ihre Diäten geht, verlässt auch kaum jemand das Plenum, weil sie oder er angeblich etwas Wichtigeres zu tun hat.

Auch für Unternehmen kann der Staat zum Selbstbedienungsladen werden. Da vergammelt ein Haus – und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanzieren Übernachtungen in Pensionen für Mieterinnen und Mieter, die es zuhause nicht mehr aushalten können. Ein Beispiel dafür ist Anjas Erste Property, die Gewinne auf die Isle of man umleitet – die Verluste bleiben im Selbstbedienungsladen Deutschland…

Pressemitteilung zu einem Fernsehbericht

Mein jüngster Brief an das Amtsgericht Burgwedel0

Das Herbstmärchen des DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach

An ein Sommermärchen im Jahre 2006 erinnere er sich erst wieder seit kurzem, aber leider nur vage. Das hat heute Mittag DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor der Presse erklärt. Bis Juni sei ihm das Märchen völlig entfallen, doch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kam – so Niersbach – die Erinnerung bruchstückweise wieder. Sicher sei er sich jedoch, dass keinesfalls von einem „zerstörten Sommermärchen“ gesprochen, geschweige denn geschrieben werden könne. In diesem Punkt lasse er nicht mit sich scherzen, deshalb habe er sich auch den berüchtigten Medienanwalt Schertz genommen, um dem Sportjournalisten Jens Weinreich zu zeigen, dass man sich irgendwann Wein nicht mehr leisten kann, weil man nicht mehr reich ist.

Weiteres aus dem Niersbach

Der „Spiegel“-Kulturchef Hellmuth Karasek und ein verschworener Haufen an der Hamburger Akademie für Publizistik

„Hellmuth Karasek hat bei vielen Menschen die Kenntnis und die Liebe zur Literatur, zum Theater und zum Film entscheidend erweitert und vertieft.“ Schreibt Bundespräsident Joachim Gauck an die Witwe des ehemaligen „Spiegel“-Kulturchefs, der mit dem „Literarischen Quartett“ eine gewisse Fernseh-Berühmtheit erlangt hat. Mit diesem Satz bildete Gauck die Medienwirklichkeit ab.

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Meine Erzählung „Tödliche Wolke“ und eine Wette mit dem „Spiegel“

Tödliche Wolke

So was liest man natürlich gern: „Sie müssen eine gute Beobachtungsgabe haben, wenn Sie eine derart ironische und witzige Erzählung schreiben können.“ Meint Sarah aus Euskirchen heute in einer mail über meine Geschichte „Tödliche Wolke“, die 1986 in der ersten Auflage erschienen ist und damals einen Kulturredakteur der „Neuen Presse“ Hannover zu einem Telefonanruf veranlasste, bei dem er sagte: „Ich wusste gar nicht, dass es in Hannover Leute gibt, die so gut schreiben können.“ Inzwischen ist meine Erzählung in der 3. Auflage erschienen und bei Amazon erhältlich. Veröffentlicht habe ich „Tödliche Wolke“ bei Lulu.

1986 bot ich dem „Spiegel“ eine Wette an, da jeder weiß, dass die Bestsellerliste dieses Magazins vieles widerspiegelt, aber keinesfalls den tatsächlichen Verkaufserfolg von Büchern. Diese Liste ist ein Marketinginstrument von großen Buchhandlungen und der Verlage. Also wettete ich: „Wenn meine Erzählung in der Bestsellerliste des ´Spiegel´ auftauchen würde, bliebe sie dort mindestens drei Monate lang. Behalte ich nicht Recht, bekommen Sie von mir 1 000 Mark. Behalte ich Recht, verzichte ich auf den Wetteinsatz.“ Auf diesen Versuch ließ es das Magazin nicht ankommen.

Machen Sie doch einmal die Lese-Probe aufs Bestseller-Exempel.

Die Flüchtlingssprache der deutschen Medien

Ich höre dir zu, wenn du sprichst, und ich sage dir, wer du bist. In vielen Medien beginnen die Nachrichten derzeit mit „das Flüchtlingsproblem“, „Verschärfung“, heute heizt der Deutsche Städtetag angeblich die „Flüchtlingsdiskussion“ an, weil der Geschäftsführer Stephan Articus sagt, dass Deutschland „noch mehr Flüchtlinge“ aufnehmen könne, ein Nachrichtensprecher schaut sorgenvoll in die Kamera und sagt: „Das Flüchtlingsthema hat uns auch an diesem Wochenende nicht losgelassen.“

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