Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 16: Nichts ist so alt wie das Internet?

Wer für seine Internet-Seiten wirbt, sollte sie auch pflegen. Macht eine Wochenzeitung aber nicht. Spitzenmeldungen sind alt, sogar Tipps für Silvester werden noch veröffentlicht. Werden auch deswegen die Seiten der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ immer beliebter?

Immer beliebter werden auch drei Broschüren von „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden, die bei Amazon und im Kindle-Shop erschienen sind: „Wenn Zahlen Streit bekommen“, „Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70“ und „Die Mörderin, die unschuldig ist“.

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Burgdorfer Kreisblatt: Ich mag Dorffußball/Fußball-Sonntag in Wettmar

Ich mag Dorffußball. Manchmal komme ich aber im falschen Augenblick. Wie heute zum Kreisliga-Spiel TSV Wettmar gegen die Zweite vom FC Lehrte, wo gerade die Tore schief stehen, weil der Vorstand meint, dass es so nicht weitergeht.

Aber derlei hört man oft auch von Hannover 96 – wie ebenfalls heute. Horst Heldt ist neuer Sportdirektor, er soll Martin Bader und Christian Möckel ersetzen, Daniel Stendel darf erst einmal Trainer bleiben. Dazu hat sich das halbe Dutzend Fußballfans, das direkt neben mir steht und zusammen über 400 Lebensjahre zählt, am Kreisliga-Spielfeldrand schon eine Meinung gebildet: „Der wird sich wohl fühlen. Bei Schalke 04 hat man doch nur Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag seine Ruhe.“ Bei 96 immerhin auch Silvester.

Das meine ich aber nicht mit dem falschen Augenblick. Ich komme zu dem Spiel, als die Zweite aus Lehrte den 1 : 1-Ausgleich schießt. Zweifellos ein schönes Tor, sauber herausgespielt. Was nicht schwer ist, weil der Gastgeber ohne Abwehr spielt. Das bleibt auch so. Das halbe Fan-Dutzend direkt neben mir unterhält sich derweil über Autos, Konfirmations-Ehen und kalte Hände ohne Handschuhe – und das bei 14 Grad und Sonnenschein.

Fortsetzung, Burgdorfer Kreisblatt, 5. März 2017
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Wie in Arad (Rumänien): Silvester ohne Böller und Raketen

Arad

An der Silvester-Knallerei beteilige ich mich nicht. Warum ich Euro-Scheine in die Luft jagen soll, könnte mir auch niemand erklären. Das Neue Jahr begrüßen, geht auch anders.

1973 ist das Jahr der ersten Ölkrise gewesen. Weihnachten besuchte ich meine Eltern in Wilhelmshaven, ich studierte damals in Mainz. Den 2. Feiertag und den 27. Dezember verbrachte ich in Zügen. Die ersten brachten mich zurück nach Mainz. In meiner Studentenbude packte ich meine Koffer, Abfahrt des Zuges nach Wien und Budapest war kurz vor 23 Uhr. In meinem Abteil hatte ich immer neue Gesprächspartner, die Fahrgäste kamen und gingen. Unterwegs machte ich kein Auge zu. In Budapest stieg ich um. Als ich nach 36 Stunden in Arad ankam, taumelte ich schlaftrunken aus dem Zug. Elly (Foto) schleppte mich mit zu einem Nahverkehrszug, hinfallen konnten wir nicht, so voll waren die Abteile.

Warum Euro-Scheine in die Luft jagen?