Entscheidend ist, wer hinter dem Sarg geht

Da passt die SPD rein.

Muss man mit der SPD nach der Thüringen-Wahl Mitleid haben? Keinesfalls. Wäre Zeitverschwendung. Denn die Partei wird am 5. Dezember von dem Spitzenduo Olaf Scholz/Klara Geywitz zu Grabe getragen. „Sie kann nichts dafür“, soll auf dem Grabstein stehen.

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Kaiser verehrt? Mit Hitler zusammengearbeitet? Die DDR gut gefunden? Interessiert die „Wilhelmshavener Zeitung“ nicht…

Seit Monaten druckt das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) Werbeartikel für die Neuapostolische Kirche ab, die angeblich 150 Jahre alt geworden ist. In einem Leserbrief wies ich auf die Zusammenarbeit dieser Glaubensgemeinschaft mit Kaiser, Hitler und SED hin. NW-Chefredakteur Gerd Abeldt hat heute die Veröffentlichung schriftlich abgelehnt. Ohne Begründung.

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Der peinliche Gauck: Ex-NSDAP-Mitglieder über Gebühr belastet?

Die Redakteurin der „Bild am Sonntag“ (BamS) heißt Angelika Hellemann. Ihr Vorspann ist allerdings nicht sehr helle, Mann! Sie schreibt: „Bild am Sonntag bat 20 teilweise prominente Bürger, eine Frage an den Bundespräsidenten zu stellen. In seinem Ostseeurlaub nahm sich Gauck ausführlich Zeit, Antworten zu geben. Lesen Sie die unbequemen Wahrheiten des Staatsoberhauptes zu Rente, Glaube, Migration und SED-Altlasten.“ Angelika Hennemann hat die Antworten von Gauck offenbar nicht gelesen, denn in keiner Antwort steckt eine unbequeme Wahrheit.

Beispiel: Der Dirigent Daniel Barenboim, der schon häufiger angeeckt ist, weil er sogar im israelischen Parlament provokative Fragen stellte, will wissen, wie gerecht „der Umgang mit Ex-SEDlern nach der Wiedervereinigung im Vergleich mit dem Umgang mit ehemaligen Mitgliedern der NSDAP  in Deutschland nach 1945“ gewesen sei. Dazu ist den Redenschreibern von Gauck eine Antwort eingefallen, die mit dem Satz endet: „Die ehemaligen Systemträger sind nicht über Gebühr belastet worden.“  Da es in Daniel Barenboims Frage um einen Vergleich geht, wäre die logische Schlussfolgerung: Ehemalige NSDAP-Mitglieder sind über Gebühr belastet worden.

Vorgefertigtes Gesäusel

Dem „Neuen Wilhelmshaven“ zur Kenntnis: Jesus ist nicht mit einem Moped gen Himmel gefahren

Was ist das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ)
eigentlich für eine Zeitung? Warum druckt die mit dem Kürzel LR alles ab, was
auf die Redaktionsschreibtische flattert? Wie heute einen PR-Artikel für die
Neuapostolische Kirche, die dem NW zufolge 1863 gegründet worden ist. Könnte man
dieser Zeitung auch unterjubeln, dass Jesus nach seiner Auferstehung mit einem
Moped gen Himmel gefahren ist?

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Für Toleranz: König und Priester organisiert „Bunten Herbst“ in Wilhelmshaven

Einer dieser zukünftigen Könige und Priester organisiert derzeit den „Bunten Herbst“ in Wilhelmshaven. Beantwortet soll in dieser Veranstaltungsreihe gegen Extremismus auch die Frage, welche Wurzeln der Antisemitismus hat. In der Glaubensgemeinschaft des Organisators fand man schon vor Jahrzehnten darauf diese Antwort: „Die Juden haben Jesus ans Kreuz genagelt.“ 1933 schrieb ein hoher Funktionär dieser Glaubensgemeinschaft an Hitler und versicherte ihm, dass man die NSDAP schon während der Weimarer Republik stärker unterstützt habe als alle anderen, deshalb habe Hitler keinen Grund, an dieser Glaubensgemeinschaft und ihrer Treue zum Faschismus zu zweifeln.

Warum der Kaiser den Ersten Weltkrieg nicht gewonnen hat