Das Gebüsch-Gerücht: Jeder 10. deutsche Anwalt hat eines meiner Bücher gelesen

Wegen dieser Broschüre haben mich die Scientologen nicht verklagt, was mich überraschte, denn eigentlich müsste jede meiner Veröffentlichungen in der „Neuen Juristischen Wochenschrift“ (NJW) vorangekündigt werden. Dort gehörten die Vorberichte hin, die von keinem einzigen Anwalt missverstanden werden könnten, denn irgendeiner bekäme bestimmt das Mandat für Abmahnungen, Einstweilige Verfügungen und Klagen. Deswegen hat inzwischen jeder 10. deutsche Anwalt eines meiner Bücher gelesen. Jüngst waren das „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“, die bei Amazon gerade aus dem Verkaufs-Kraut schießen, und „Ein Mann namens Paul Rohde“, der als CDU-Ratsherr nie weiter gekommen ist als bis zur nächsten Kloake.

Hier weiterschmunzeln

Werbeanzeigen

„After Earth“ ist nicht Preclear: Hat Will Smith nicht alle Thetan-Latten am Clear-Zaun?

Meinen Freunden, den Scientologen, ist gestern vor Lachen die Mouse vom Schreibtisch gefallen, als sie online im „Spiegel“ dies lasen: „Was Will Smith gefallen könnte: Sein neuester Film „After Earth“, ein postapokalyptisches Action-Spektakel, ist in den USA in aller Munde. Was ihm nicht gefallen dürfte: Es sind vor allem seine Verbindungen zu Scientology, die aktuell für Gesprächsstoff sorgen. Das „New York Magazine“ nennt den Film „Will Smiths Liebesbrief an Scientology“, im Branchenblatt „Hollywood Reporter“ zeigt ein ehemaliges Scientology-Mitglied auf, wie „After Earth“ Symbolik und Botschaft von L. Ron Hubbards umstrittener Dianetik-Lehre transportieren soll.“ Fröhlich, wie die dianetischen Mädels und Jungs stets sind, stimmten sie sogleich ein Lied an: „Es gibt nur einen L. Ron Hubbard, es gibt nur einen L. Ron Hubbard.“ Das taten sie natürlich auf Englisch, was hier aber nichts zur Sache tut. Denn: „After Earth“ ist noch lange nicht Preclear.

Hier weiterlesen