Armenhaus Bangladesch: Kann man diesem 13-Jährigen helfen?

Katastrophale Arbeitsbedingungen in der Textilfabrik.

Ein 13-Jähriger muss oft ohne Frühstück zur Arbeit, zur Schule gehen kann er nicht, weil seine Familie auf das Geld angewiesen ist, das er in der Textilfabrik verdient. Und das ist ein karger Lohn. Berichtete gestern Abend das „heute“-Journal in einem Beitrag mit dem Titel „Armenhaus Bangladesch“. Kann man diesem Jungen helfen?

Eine mail an das „heute“-Journal

Frigide Soziologin aus Kassel will Sexual-Schrauber ausbilden

„Die meisten Eltern werden glauben, im Sexualkundeunterricht lernen die Schüler, was Befruchtung ist, erfahren, wie beim Sex Krankheiten übertragen werden können, und üben, ein Kondom über eine Banane zu ziehen. Soziologin Prof. Elisabeth Tuider aus Kassel fordert praktische Übungen im Sexualkundeunterricht.“

Was vor fast einem Jahr noch wie ein Alptraum einer frigiden Soziologin geklungen hat, aus dem niemand mehr erwachen soll, ist eigentlich schon lange Ehe-Alltag. Einmal in der Woche schrauben Männer an ihren Frauen herum, während die Begatteten in Gedanken einen Puff gründen, weil dort die Betten lauter quietschen.

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Sexualkunde an Schulen in Basel: Vorschläge für die Abiturprüfung

Die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ hat 30 Koffer in Basel entdeckt. Die werden in diesen Tagen an Kindergärten und Schulen verschickt. In diesen Koffern geht es laut „Blick“ um „ein heikles Thema: Sex“. Warum Sex ein heikles Thema ist, verrät die Boulevardzeitung nicht. Worum geht es also?

Ein neues Pflichtfach

Eigentlich müsste ich eine Villa im Tessin haben

Am Gymnasium haben wir mit unserem Deutsch-Lehrer so manchen Streit geführt, bis wir endlich über Gegenwartsliteratur diskutieren und Medien analysieren durften. Stand alles nicht im Lehrplan. Einige Autoren und Zeitschriften standen sogar auf einer Tabu-Liste, obwohl beispielsweise die Geschichte von Ulrike Meinhof mehr über die Bundesrepublik Deutschland aussagte als vielen lieb war. Irgendwann beendete mein Deutsch-Lehrer eine Diskussion mit der Behauptung: „Peter, du gehörst zu den Linken, die irgendwann eine Villa im Tessin haben.“ Das hätte ich mir schriftlich geben lassen sollen…Im Tessin bin ich zwar später mit meiner Schweizer Freundin gewesen, aber nirgendwo stand eine Villa für uns herum.

Und andere Vorhersagen

Gestatten, ich habe heute Geburtstag

Für die Welt ist es ein großes Ereignis gewesen, für mich ein kleiner Schritt auf diese Erde, auf der ich schon sehr früh das „Karstadt“-Gebäude in Wilhelmshaven eroberte, denn dort verwöhnte mich eine Verkäuferin mit Würstchen, die länger waren als ich. Die schleifte ich regelmäßig durch die Marktstraße. Bis sie so klein waren wie ich. Den Rest ließ ich mir schmecken. Ob Pferdefleisch drin war, ist mir nie verraten worden.

Im Laufe der Zeit wurde es immer enger in der Wohnung meiner Eltern. Die Geschwisterzahl stieg und mein Wunsch, irgendwo einen ruhigeren Ort zu finden. Das war wohl ein wenig zu viel verlangt, so dass man mich in ein Gebäude brachte, auf dem Schule stand. Dort waren noch mehr Kinder als bei uns zuhause, außerdem lungerte immer jemand vorne herum und erzählte Dinge, die auch in den Büchern standen, die vor mir lagen.

Noch mehr aus meinem Leben

Naive Krimi-Autoren – oder: Hat das Jugendamt heute schon mein Kind von der Schule abgeholt?

Science Fiction und Krimis sind in den so genannten „sozialistischen Ländern“ beliebte Literaturgattungen gewesen, weil Schriftstellerinnen und Schriftsteller so ihre Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen verpacken konnten, ohne gleich ins Gefängnis zu müssen. Dass längst nicht alle gedruckten Werke ihre Leserinnen und Leser erreichten, stellte sich später heraus.

Inzwischen stellt sich heraus, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland Krimis als Vehikel für Gesellschaftskritik immer attraktiver werden. Ein Beispiel dafür ist der „Tatort“. In dieser Serie erfährt man gelegentlich mehr über Drogen-, Waffen- und Menschenhandel, über Zwangsprostitution und Korruption als aus der Tageszeitung. Mittlerweile können auch schon viele Krimiautorinnen und Krimiautoren nicht mehr auf das Jugendamt verzichten. Da sind sie aber noch ein bisschen naiv.

Für etwas mehr Realitätsnähe

Bald nun ist Wähler-Zeit in Niedersachsen: Nicht durch Kakao ziehen lassen

So mancher Sechs- oder Siebenjährige legt bis zur Schule schon mehr Kilometer zurück als Mami oder Papi auf dem Weg zur Arbeit. Machen die Politikerinnen und Politiker so weiter, folgt auf die Massentierhaltung die Massenschülerhaltung – und in keinem kleinen Gemeinwesen hört man mehr Kinder, die in der Pause auf einem Schulhof spielen. Alles, was mit Bildung zu tun hat, wird ausgelagert. Hoffentlich haben Politikerinnen und Politiker nicht noch mehr auf Lager.

Der Kästner-Wähler