Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover wie ein unschuldiger Schüler mit Mogel-6/Gütetermin vor Lüneburger Arbeitsgericht

„Was sollen wir machen?“, wird der Richter in einigen Minuten fragen.

Das Wetter ist so trostlos wie das Behördenviertel in Lüneburg, ein roter Kasten neben dem anderen, ein ungepflegter Parkplatz, die Türen zum Arbeitsgericht wie aus einem Science-fiction-Film, dahinter drei, vier Stufen, eine Glastür, die zu einem Warteraum führt, rechts an der Wand steht Ruthard Stachowske mit seiner Anwältin, er flüstert ihr zu „Das ist der Tjaden“, der Gütetermin lockt ein paar Interessierte an, der Lautsprecher schnarrt: „Ruthard Stachowske gegen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg.“

Ein Richter hat Probleme

Ruthard Stachowske und die Step gGmbH Hannover: Schmerzensgeld- und Schadenersatz-Klage

Vor Jahren, als er noch Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch war, hat er jedem, der das gegebenenfalls gar nicht hören wollte, erzählt: „Wenn ich untergehe, reiße ich alle mit.“ Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ging inzwischen unter, dem Vernehmen nach packte Ruthard Stachowske seine Siebensachen und begab sich mit einigen Teammitgliedern zur Evangelischen Hochschule zu Dresden, wo er für Lohn bestimmt keinen Undank ernten wird, denn der Rektor scheint einer nach Stachowskes Geschmack zu sein: „Nichts hören, nichts sehen – und abends immer schön beten.“ Die Geschichte vom Umzug hat man sich heute am Lüneburger Arbeitsgericht erzählt, wird mir berichtet.

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Vergewaltigung erfunden – Lehrerin zu 80 000 Euro Schmerzensgeld verurteilt

Osnabrück. Die 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück hat gegen die 49-jährige Lehrerin Heidi K. aus Bad Rothenfelde, die zum heutigen Termin nicht erschienen ist, ein Versäumnisurteil erlassen und sie zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 80.000,- € verurteilt, Az. 12 O 2885/12.

Das Gericht hat damit der Zivilklage der Tochter und Alleinerbin des im Juni vergangenen Jahres verstorbenen Horst Arnold stattgegeben. Sie forderte Schmerzensgeld für das Leid, welches die Beklagte ihrem Vater zugefügt habe. Die Tochter behauptete, dass Heidi K. die Vergewaltigung erfunden und ihr Vater unschuldig im Gefängnis gesessen habe.

Aufgrund der Aussage der Beklagten hatte das Landgericht Darmstadt am 24. Juni 2002 Horst Arnold wegen einer angeblich am 28. August 2001 begangenen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt, die er vollständig verbüßte. In einem Wiederaufnahmeverfahren hob das Landgericht Kassel im Juli 2011 das Urteil des Landgerichts Darmstadt auf und sprach den Angeklagten wegen erwiesener Unschuld frei.

Die Beklagte hat jetzt die Möglichkeit, binnen zwei Wochen nach Zustellung des schriftlichen Urteils Einspruch einzulegen. Dann müsste die Kammer einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen und über die Klage neu entscheiden. 

Der Junge, der nicht zur Schule durfte, verklagt das Land Hessen

Morgen, 19. 9. 2012, 13:00 Uhr im Landgericht Darmstadt, 1. Termin „Amtshaftungsklage gegen das Land Hessen“ durch A.(heute 14 Jahre) und seine Eltern auf Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen jahrelanger ‚Staatlicher Schulverweigerung‘ durch pflichtwidriges ‚Ruhen der Schulpflicht‘ ab Oktober 2007. Unseres Wissens ist es das erste Mal, das ein Schüler klagt, weil ihm der Staat die Beschulung über Jahre hinweg verweigerte.

Adrians Geschichte hier