Die witzige Geschichte eines Freudeskreises für Wilhelmshavener Oberbürgermeister

Broschüre Wagner

In Wilhelmshaven können sie nicht einmal die einzige nennenswerte Einkaufsstraße richtig pflastern. Als Begründung für schnelle Schäden hat das Rathaus folgendes Märchen verbreiten lassen: Die Kehrmaschinen wirbeln unter den sprunghaften Steinen Sand auf, das ist schädlich für die Steine. Da sollte zumindest Oberbürgermeister Eberhard Menzel nicht mehr schädlich sein. Also fassten die wackeren Wilhelmshavener Hans-Günter Osterkamp und Heinz-Peter Tjaden den Beschluss: Wir gründen einen Freundeskreis zur Abwehr von Kritik am Oberbürgermeister. Das war ein derart offensichtlicher Scherz, dass Menzel sofort darauf hereinfiel. Bei einer offiziellen Veranstaltung gab er seiner Freude über die Gründung dieses Freundeskreises begeisterten Ausdruck. Als Menzel wieder gegangen war, lachte sich das Publikum schief.

Dann war Menzel in Pension gegangen, die Nachfolge trat Andreas Wagner an, der sich im Wahlkampf als Wirtschaftsfachmann verkaufte – und nun Wilhelmshaven verkauft. Die Schulden der Stadt kann niemand mehr begleichen, das ist aber gleich. Wie Sie gleich die zweite Broschüre mit Beiträgen des Freundeskreises bei Lulu bestellen werden.

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Demnächst gibt es dieses lächerliche Werk auch bei Amazon. Wenn Sie so lange warten wollen…

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Der liebe Gott hat das Sandmännchen nach Burgdorf gesandt

Über diesen Mann müsste man einen Film drehen – über diese Stadt auch. In jungen Jahren erbt er eine Firma und setzt sie in den Sand. Dann arbeitet er als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung „Burgdorfer Kreisblatt“. Die setzt der Verleger in den Sand. Zwischendurch liegt er bei einer Frau vor der Wohnungstür. Die reibt sich morgens den Sand aus den Augen. Sogleich gründet er eine Wochenzeitung und setzt seine Ehe in den Sand. Darauf antwortet er mit einem Monatsmagazin und bekommt von seiner Ex-Frau viel Sand. Den meisten Sand muss er beim Finanzamt abgeben. Dem schuldet er nämlich viel Sand. Und immer wieder hat er sich selbst gesandt – als Vereinsgründer und eine Zeitlang sogar als Saubermann, der wilde Plakate von den Wänden kratzt. 

Die Stadt der Sandigen