Die Kichererbse rollt aus dem Willy-Brandt-Haus

Hat nichts mehr zu kichern

„2019 wird ein gutes Jahr für die SPD“, hat sich Andrea Nahles am 6. März bei Markus Lanz zufrieden in ihrem Stuhl zurück gelehnt. Leider kicherte sie wieder einmal an den falschen Stellen und so mancher dürfte sich gefragt haben, was die SPD-Vorsitzende vor der Sendung genommen hat. Neben ihr saßen der Sozialpsychologe Professor Harald Welzer und der Arzt Professor Andreas Michalsen. Bei einem der beiden hätte sie sich in Behandlung begeben sollen. Vielleicht sogar bei beiden.

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Nach dem Rücktritt von Rosamunde Schostok: Wieder ein Autor als Oberbürgermeister von Hannover?

Das Neue Rathaus in Hannover. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Nun hat Rosamunde Schostok, die sich als Oberbürgermeisterin von Hannover stets nur ein Zubrot verdiente, noch mehr Zeit für ihre Bücher. Soeben gab sie ihren Verzicht auf das Zubrot bekannt. Ihre Leistungen als Schriftstellerin können auch von der Staatsanwaltschaft Hannover nicht geschmälert werden.

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2sechs3acht4 bedauert: Bei Parkplatzsuche arbeiten Wilhelmshaven und Friesland nicht zusammen

Herr Schmidt aus Wilhelmshaven soll die SPD verlassen, weil ihn bei der Parkplatzsuche die guten Manieren verlassen haben. Darauf kann man sich bei der Wilhelmshavener SPD aber verlassen: Die Rücktrittsforderung hat andere Gründe. 

Mehr dazu in Ausgabe 4 der internetten Zeitung 2sechs3acht4

Im Internet unter http://www.zweisechsdreiachtvier.de

Herr Schmidt sucht in Wilhelmshaven einen Parkplatz

Das „Balkongeflüster“ von Anette Kruse-Janßen ist stets eine amüsante Zusammenfassung von Ratssitzungen, doch was sie jetzt im „Bürgerportal“ über den Ausraster von SPD-Ratsherr Norbert Schmidt schreibt, darf ebenfalls nicht ganz ohne Geflüster bleiben. Sie schreibt: „Jeder, der schon einmal eine derartige Situation erlebt hat, weiß, wie man sich fühlt, wenn einem ein begehrter Parkplatz direkt vor der Nase weggeschnappt wird, obwohl man schon lange gewartet hatte und nur dem Ausparkenden ein wenig Platz einräumen wollte. Das mag zwar legal sein, aber schön ist es nicht.“

Geflüster zum „Balkongeflüster“ von Anette Kruse-Janßen

Wir sind Rücktritt! Der Papst hört auf – Gott?

„ Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben.“

Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre er daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten.“

Bei einer Vollversammlung der Kardinäle hat heute Papst Benedikt XVI. diese Erklärung abgegeben, am 28. Februar 2013 sind wir Rücktritt.  Wieder einmal.  Nachrichtensendungen ohne Rücktrittsmeldungen sind in Deutschland nur noch vorübergehender Natur.

Die Rücktrittsankündigung fällt in eine Zeit der wachsenden Kritik an der katholischen Kirche. Was sie predige, sei nicht mehr zeitgemäß, was sie tue, gelegentlich unbarmherzig. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner wehrte sich dagegen mit einem verbalen Missgriff. Er sprach von wachsender „Katholikenphobie“, ein Kollege sogar von Pogromstimmung.

Niemand wird bestreiten können: Auch in dieser Organisation liegen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Ob der nächste Papst daran etwas ändern kann, ist eine Frage, die man nicht spontan mit Ja beantworten kann.

Nach der Landtagswahl: Hannover sucht neuen Oberbürgermeister/FDP wieder kopflos

Sie haben gehievt, sie haben geächzt, bis die FDP sich fast den Kopf an der 10-Prozent-Mauer blutig geschlagen hätte. Doch es ist alles vergeblich gewesen. David McAllister bleibt nicht niedersächsischer Ministerpräsident, die Liberalen verlieren wieder den Kopf. Philipp Rösler bot heute seinen Rücktritt als Parteichef an. Rainer Brüderle soll (sich) übernehmen. 80 Prozent der FDP-Stimmen sind gestern bei der Landtagswahl in Niedersachsen „Leihstimmen“ gewesen. Fanden Meinungsforscher heraus. Herausgekommen ist dabei dennoch das Ende der schwarz-gelben Koalition an der Leine. Röslers Diagnose ist richtig: Der Patient ist nicht gesund geworden, er wurde nur auf eine neue Krankenstation gebracht.

Krank ist aber auch das parlamentarische System. Die größte Partei legte gar keinen Wert auf Sitze im Landtag. Über 40 Prozent der Wahlberechtigten gingen einfach nicht hin.

Wohlstand soll gerechter verteilt werden