Angela Merkel spricht Flüchtlingsmädchen vollstes Vertrauen aus

Eine 14-jährige Palästinenserin, geflohen aus dem Libanon, erzählt bei einem Bürgerdialog in Rostock von ihrem Schicksal, fasst ihre Träume und Hoffnungen in Worte, die Bundeskanzlerin macht diese Träume und Hoffnungen gleich wieder zunichte. Reem bricht in Tränen aus, Merkel geht zu ihr und streichelt ihr über den Kopf: „Das hast du doch gut gemacht.“ Zur Traurigkeit gebe es also gar keinen Anlass, spricht die Kanzlerin dem Flüchtlingsmädchen ihr vollstes Vertrauen aus, wie vorher so manchem Kabinettsmitglied vor der Abschiebung.

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Pastor forscht ist nicht das Ding von Bundespräsident Gauck

Werden die Bundespräsidenten von den Medien immer schneller verbraucht – und von uns gar nicht mehr gebraucht? Kabarettisten und Comedians jedenfalls überspringen bei Joachim Gauck gleich mehrere Phasen. Sie werden nicht ironisch, dann spöttisch und schließlich zornig – sie werden gleich wütend oder maßlos.

Wie am Freitag Oliver Welke in der „heute show“. Der blendet Gauck kurz auf einer Bühne ein und rät dem „Zonen-Pastor“, dummes Zeug zur Euro-Krise demnächst ohne Sonnenbrille zu verbreiten. Zwei Tage nach dieser verbalen Entgleistung öffnen Lothar Bölck und Michael Frowin auf MDR die „Kanzleramtspforte D“ und schmeißen den Bundespräsidenten hinaus. Anlass für diesen Rauswurf ist die Rede von Gauck vor dem „Sonnenblumenhaus“ in Rostock.

Die Freiheit und die wehrhafte Demokratie