Die mächtigste Kleinstadt Europas: Burgdorf und das Röschen

Grafik: Bundeszentrale für politische Bildung.

Die neue EU-Kommissionspräsidentin heißt Ursula von der Leyen, sie ist in Brüssel geboren und lebt in Burgdorf. Ihr Vater, der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht, hat ihr den Spitznamen Röschen gegeben. Mit der Wahl der 60-Jährigen wird Burgdorf die mächtigste Kleinstadt Europas. In einem blog stellt Heinz-Peter Tjaden diese Stadt vor, er erzählt Geschichten aus der Kleinstadt und wird Ursula von der Leyen bei ihrer Arbeit als Kommissionspräsidentin redaktionell begleiten.

Und zwar hier

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Wer oder was blüht uns in Brüssel?, fragt das „Burgdorfer Kreisblatt“ in der Ausgabe 24/2019

Ursula von der Leyen 2001 bei einem Fest des Burgdorfer Vereins „Hilfe für Kinder“. Foto: Heinz-Peter Tjaden

In Berlin wäre dieses Röschen demnächst verblüht, doch in Brüssel soll es sich wieder erholen. Denn dort ist es gepflanzt worden. Um Belgien geht es auch in einer Veranstaltungsankündigung, denn im Isernhagener KulturKaffee Rosenkranz singt Philippe Huguet Lieder von Jacques Brel. In Burgdorf findet derweil eine Erlebnisführung statt, der Schauspieler Andreas Jäger mimt den „Schwarzen Herzog“.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Sah die EU in Burgdorf-Beinhorn ein Röschen steh´n

Bevor Ursula von der Leyen wegen ihrer Bundeswehr-Skandale verwelkt, soll die 60-Jährige in Brüssel neu erblühen. Dort ist sie gepflanzt worden, dort soll sie Präsidentin der Europäischen Kommission werden. Bei dieser Kommission handelt es sich um so eine Art Arbeitsvermittlung für Politikerinnen und Politiker, die schwer vermittelbar sind. Deshalb gilt dieser Posten als wichtig.

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Als die Bundesarbeitsministerin noch „Röschen“ hieß: „Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken“

Ein Gerücht aus Burgdorf bei Hannover

Burgdorfer Kreisblatt, 16. August 1980

Das „Burgdorfer Kreisblatt“ berichtet im August 1980 über ein Gerücht, das in der Kleinstadt bei Hannover verbreitet wird. Staatsanwaltschaft und Polizei verweigern jede Auskunft. Dann ruft „Röschen“ Albrecht, heute Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, in der Redaktion an. Nicht einmal, nicht zweimal…Immer wieder. Sie setzt einen 14-Jährigen, der in einem kleinen Dorf wohnt und für viele sofort identifiziert werden kann, schweren Beschuldigungen aus. Der Redakteur erweist sich als Hofberichterstatter des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten und seiner Tochter. Das „Kreisblatt“-Team ist entsetzt. 

Weitere redaktionelle Geschichten

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Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen in Burgdorf noch „Röschen“ hieß

Das erfahren die Leserinnen und Leser selten oder gar nicht: Was geschieht hinter den Kulissen der Medien? Nun erfahren sie es aber doch: Aus der bei Lulu erschienenen Broschüre „Ich hörte sein Keuchen hinter meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, mit ihrem Rad das elterliche Anwesen in Burgdorf bei Hannover verließ und sich ein 14-Jähriger im August 1980 an ihre Reiterstiefel heftete, sollte das unbedingt in der Lokalzeitung stehen, während Polizei und Staatsanwaltschaft jede Auskunft verweigerten, um ein Kind zu schützen.

Später stand ein Betrunkener am Schreibtisch von Heinz-Peter Tjaden, der war mit einer Axt auf Wohnungssuche, stand Gerhard Schröder nicht Rede und Antwort und behauptete, eine „stern“-Titelstory nicht zu kennen, stand der aus dem „Tatort“ bekannte Schauspieler Richie Müller auf dem Schlauch, weil er in einem Film mit unlogischer Handlung mitgespielt hatte, stand der Regisseur Peter Sehr plötzlich in der Tür, weil Heike Makatsch sonst die Kinopremiere ihres Filmes „Obsession“ verpasst hätte, standen „Bild“-Redakteure kurz vor der Entlassung, weil sie nicht lügen wollten, standen Autodiebe auf der Straße, wurden aber nicht gefasst, weil die Polizei unglaubliche Fehler machte, stand in der „Bild“-Zeitung eine uralte Geschichte über den Bestsellerautor Johannes Mario Simmel…

„Ich hörte sein Keuchen in meinem Rücken – Als Ursula von der Leyen noch Röschen hieß“, ist die zweite Medien-Erzählung von Heinz-Peter Tjaden. Bei der ersten kam der Verlag mit dem Druck nicht nach, so groß war die Nachfrage.

Die Broschüre

Das e-Book