Jobcenter Wilhelmshaven: Schweigen für eine Rentenhalbierung

Das riecht immer mehr nach Psychoterror des Jobcenters von Wilhelmshaven. Nun habe ich ein Schreiben der Rentenversicherung bekommen. Meine Rente soll ab Dezember 2015 um die Hälfte gekürzt werden, die andere Hälfte soll an den Inkasso-Service der Agentur für Arbeit in Recklinghausen überwiesen werden, wenn ich nicht nachweise, dass ich im Falle dieser Kürzung hilfsbedürftig werde.

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Niemand kennt die Bescheinigung des Jobcenters von Wilhelmshaven

Ende Januar 2014 stelle ich einen Hartz-IV-Antrag und weise in dem Antrag darauf hin, dass ich ab 1. Juni 2014 Rentner sei. Das Jobcenter Wilhelmshaven schickt mir mit Datum vom 18. Februar 2014 eine Bescheinigung der örtlichen Rentenversicherung. Demnach bin ich ab 1. Mai 2014 Rentner. Außerdem teilt mir das Jobcenter mit, dass man für mich einen Rentenantrag stellen werde. Bis Ende April 2014 – also für zwei Monate – wird mir Hartz IV bewilligt.

Ist das eine Fälschung?

Und ewig grüßt der Automat der Rentenversicherung Bund…

DRV-Bund Wall
Server: BLN-K07
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Mail-Info

From:   <tjadenheinzpeter@aol.com>
To:        drv@drv-bund.de
Rec.: drv@drv-bund.de
Date:   18.06.2014 12:03:41
Subject: 68200249T008 Kennzeichen 5549 Dienstaufsichtsbeschwerde
Teil II
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Die Deutsche Rentenversicherung Bund bestätigt den Eingang Ihrer E-Mail.
Ihre E-Mail wird der zuständigen Stelle in der Deutsche Rentenversicherung
Bund zugeleitet. Wir werden Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten.

Bitte beachten Sie dazu Folgendes:
Bei unverschlüsselter Datenübermittlung per E-Mail kann weder die
Vertraulichkeit Ihrer Daten noch die Authentizität des Absenders
gewährleistet werden.

Sollten Sie per E-Mail personenbezogene Daten, Änderungswünsche für den
Versicherungsverlauf oder sonstige Anträge an die Deutsche
Rentenversicherung Bund mitgeteilt haben, werden wir Sie daher regelmäßig
auffordern, diese Anliegen schriftlich an uns zu richten.

Aus dem gleichen Grund werden wir Ihnen auf Ihre E-Mails in der Regel auf
dem Postweg antworten.

Wir bitten um Verständnis für die dadurch verursachte Verzögerung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Deutsche Rentenversicherung Bund

Immer wieder antwortet mir nur ein Automat. Eine Antwort auf dem Postweg oder telefonisch bekomme ich nie. Zwei Beispiele für nicht beantwortete Schreiben von mir:

DAK-Gesundheit

Postzentrum

22788 Hamburg

Ihr Zeichen P 977 414 457 -410691- 13000-Hö

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist nicht meine Art, auf Anfragen nicht zu reagieren. Nach Ihrer 2. Erinnerung vom 11. Juni 2014 tue ich es.

Ich bin seit dem 1. Mai 2014 Rentner. Der Rentenantrag ist angeblich vom Jobcenter in Wilhelmshaven gestellt worden. Da ich aber im Mai keine Rente bekam, wendete ich mich an die örtliche Rentenversicherung. Die teilte mir am 21. Mai 2014 mit, dass sie gar keinen Vorgang habe. Darüber informiert wurde auch die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Sogleich bekam ich von der Rentenversicherung Bund einen Packen Anträge. Behauptet wurde in dem Anschreiben, dass ich am 2. Mai 2014 einen formlosen Rentenantrag gestellt hätte. Das stimmte zwar nicht, aber ich füllte die Anträge sofort aus und schickte sie nach Berlin. Die zuständige Mitarbeiterin ist Frau Schaale, Telefon 030/865 66635.

Vor knapp zwei Wochen rief ich in Berlin an. Frau Schaale war im Urlaub, ich sprach mit einer Vertreterin. Als sie meine Akte gefunden hatte, stellte diese Kollegin fest, dass mein Umschlag noch gar nicht geöffnet worden war. Ich wies darauf hin, dass ich meine Miete u. a. bezahlen müsse. Dazu gehöre eine Kreditrate. Auch an den nächsten beiden Tagen rief ich die Rentenversicherung Bund an. Außerdem beantragte ich schriftlich einen Vorschuss, der mir nach Auskunft des Bürgertelefons des zuständigen Ministeriums zusteht. Das Bürgertelefon riet mir zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Statt dessen rief ich Donnerstag voriger Woche noch einmal in Berlin an. Die Kollegin von Frau Schaale versprach mir einen Vorschuss, auch die DAK sei bereits informiert.

In dieser Woche verzichtete ich auf weitere Anrufe. Ich teilte der Rentenversicherung Bund am 11. Juni 2014 mit, dass ich alle Kosten, die mir entstehen, geltend machen würde. Die ersten sind mir bereits entstanden. Als ich heute Ihre 2. Erinnerung bekam, rief ich noch einmal in Berlin an. Muss ich noch erwähnen, dass ich bis heute keinen Vorschuss bekommen habe? Bei der Rente handelt es sich um mein Geld. Dafür scheint man sich in Berlin aber nicht zu interessieren.

Eine Kopie dieses Schreibens bekommt die Leitung der Rentenversicherung Bund. Sie soll dieses Schreiben als Dienstaufsichtsbeschwerde werten.

Justizkasse Hamburg

Drehbahn 36

20354 Hamburg

Landgericht Hamburg

Zivilkammer 24

Sievekingplatz 1

20355 Hamburg

Kassenzeichen 2811020005839

PKH-Überprüfung 324 O 204/11

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bestätige den Eingang Ihrer Zahlungserinnerung und den Eingang des Schreibens für die PKH-Überprüfung. Ich kann derzeit weder die Raten in Höhe von 25 Euro monatlich zahlen noch die Formulare für die PKH-Überprüfung ausfüllen.

Ich bin seit dem 1. Mai 2014 Rentner. Einen Rentenbescheid habe ich aber noch nicht bekommen, so dass mir mein Einkommen ab 1. Mai 2014 gar nicht bekannt ist. Die für mich zuständige Mitarbeiterin hat mir vor drei Wochen zwar einen Vorschuss versprochen, den ich auch schriftlich beantragt habe. Ich bekam ihn aber nicht. Deswegen habe ich inzwischen eine Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt, für die sich aber auch niemand zu interessieren scheint. Dass ich übermorgen überhaupt kein Geld mehr habe, scheint ebenso uninteressant zu sein.

Ich stelle der Rentenversicherung Bund alle Kosten in Rechnung, die mir wegen der Untätigkeit dieser Behörde entstehen. Die zuständige Mitarbeiterin heißt Schaale, Telefon 030/865 66635. Meine Sozialversicherungsnummer: 68 200249 T 008 Kennzeichen 5549.

Auch dieses Schreiben bekommt die Rentenversicherung Bund. Ich werde es auch als e-mail-Anhang verschicken. Dann passiert, was stets passiert. Ein Automat bestätigt den Eingang. Der verspricht mir eine schnellstmögliche Bearbeitung. Die Bearbeitungsdauer widerspricht diesem Versprechen. Bis heute habe ich noch keine einzige Antwort auf eine meiner mails bekommen…

Stefan Raab gewinnt Duelle gegen Merkel und Steinbrück

Langeweile verbreiten ist ein Markenzeichen von Angela Merkel. Zu jedem Thema sagt sie: „Wir kennen das Problem.“ „Wir denken darüber nach.“ „Wir sprechen darüber.“ „Es ist auch schon ein bisschen besser geworden.“ „Wir dürfen nicht alles so schwarz malen.“ Doch dann ist gestern Abend beim so genannten Duell Stefan Raab gekommen. Und zwar in Fahrt. Mehrfach zerschmetterte er das Boot, auf dem Merkel durch die Sendung dümpeln wollte.

Raab versenkt Kandidatenschiffe

Wir sind den Papst los – Männer tragen wieder Hosen

Deutschland lüftet durch, befreit sich von Weihrauch. Wir sind den Papst los, Männer tragen wieder Hosen. „Hier fliegt unser Papst in Rente“, titelt die „Bild“-Zeitung. Das Geld lässt er sich ins Ausland überweisen, wo es gründlich gewaschen wird und Merkel bastelt in das Bundestags-Wahlprogramm der CDU die Forderung „Rente mit 85“.  Denn die Kanzlerin ist nicht nur dermaleinst ein wenig sozialistisch gewesen, sie war auch immer ein bisschen katholisch. Eins unterscheidet sie allerdings von Jesus: Sie lässt sich nie von einem Mann aus Bayern vertreten.  Aus dem Seehofer wird also nie ein Ratzinger.

Im Vatikan herrscht derweil große Geschäftigkeit, denn die show must go on. Dazu werden erst einmal ein paar ältere Männer weggesperrt, bis sie sich auf einen Allerältesten geeinigt haben, den sie in weißen Rauch aufgehen lassen, bis auch ihm aufgeht, was in der katholischen Kirche so alles abgeht.  Mafia-Bosse notieren sich schon einmal die neue Kontonummer, Orgien werden mangels Beteiligung während der Papst-Wahl verschoben, Kinder dürfen fröhlich draußen spielen. Doch das Glück währet selten lange.

Doch jedem Zauber wohnt ein Anfang inne. Würden die weggesperrten Kardinäle Streit anfangen, so dass sie sich nimmermehr einigen könnten, gäbe es nur noch einen, auf den katholische Christen hören: Jesus, der so ziemlich alles verachtet hat, worauf die katholische Kirche gegründet ist.  Auf nie wieder weißer Rauch hoffen, heißt also, an Gottes verschlungene Wege glauben.

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