Gerangel zwischen Medizinischer Hochschule Hannover und Reinhard-Nieter Krankenhaus Wilhelmshaven

Wilhelmshaven/Hannover (tj). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) will Andrea Aulkemeyer an die Leine locken. Die 50-Jährige soll sich im MHH-Vorstand um Wirtschaftsführung und Administration kümmern. Derzeit leitet sie das städtische Reinhard-Nieter-Krankenhaus in Wilhelmshaven. Wirbel gibt es auch noch um ihren Vorgänger Jörg Brost, der nach seiner vorzeitigen Verabschiedung in den Ruhestand im Jahre 2011 bei der Stadt in Ungnade gefallen ist. Der 62-Jährige liefert sich gerade vor dem Landesarbeitsgericht in Hannover mit Wilhelmshaven einen juristischen Schlagabtausch, weil er nachträglich wegen angeblicher Untreue eine fristlose Kündigung bekommen hat. In dieser Sache ermittelt die Staatsanwaltschaft von Oldenburg auch gegen den ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel.

Vertrag soll aufgelöst werden

Krankenhaus-Fusion in Wilhelmshaven mit Andrea Aulkemeyer/Ermittlungen wegen Mobbing und Betrug

„Angst. Dieses Wort fällt sofort auf in den Vernehmungsprotokollen. Immer wieder ist von Angst die Rede, die viele Beschäftigte gehabt hätten. Angst, sich zu wehren und zu verlangen, was einem zustünde. Angst, gemobbt zu werden. Angst, hinausgeworfen zu werden. Angst – zu Aktenvermerken geronnen in Unterlagen des Zolls, der gegen Schwarzarbeit und ähnliche Missstände vorgeht. Die Fahnder haben untersucht, wie Putzfrauen in den Privat-Kliniken des Rhön-Konzerns behandelt wurden.“

Meldet heute die „Süddeutsche Zeitung“.

Andrea Aulkemeyer ist seit dem 1. Juni 2012 Chefin des Reinhard-Nieter-Krankenhauses. 

Was war in den Rhön-Kliniken los?

Die Wilhelmshavener Weihnachtsgeschichte nach Stephan Hellwig (CDU)

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Stoßgebet von dem Oberbürgermeister Andreas Wagner ausging, dass alle Schuld geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allerbeste und geschah zur Zeit, da Stephan Hellwig Fraktionsvorsitzender in Wilhelmshaven war. Und jeder Arme ging, dass er sich versammelte, ein jeder auf einem Stuhl. 

Da machte sich auch das Reinhard-Nieter-Krankenhaus in die gelobte Versammlung der CDU, weil es in den Miesen und ihm sehr schlecht war, damit es sich schätzen ließe von Stephan, dem holden Schwätzer, der war wunderbar. Und als es dort war, kam die Zeit, da es gebäre sollte. Und es gebar ihre erste schwarze Null und wickelte sie in Stephans Haar, denn davon hatte er nicht mehr viele.

Als die schwarze Null geschätzt wurde

Der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven und das Krankenhaus: Der Nabel der Welt

Oberbürgermeister Andreas Wagner eilt die Steigung hinauf, er will ins Reinhard-Nieter-Krankenhaus, wird aber von 2sechs3acht4 noch eingeholt.

2sechs3acht4: Moin, Herr Wagner. Alles gesund und munter?

Andreas Wagner (verlangsamt den Schritt): So ist es – leider nicht. Ich bringe der Krankenhaus-Chefin nur eben schnell 1 000 Euro für Toilettenpapier vorbei. Einigen Patientinnen und Patienten, Krankenschwestern und Krankenpflegern ist es diese Woche etwas beschissen (überlegt einen Augenblick) – entschuldigen Sie bitte den Ausdruck – gegangen.

Nur Bares ist Wahres

Neue Initiative in Wilhelmshaven: Alzheimer für Demenzkranke (AfD)

Mit Siebenkonkursstiefeln marschiert Wilhelmshaven in eine abgewickelte Zukunft. Der immer mit Eberhard Menzel befreundet gewesene Freundeskreis, der nun ebenfalls mit Andreas Wagner befreundet ist, weil er gar nicht anders kann, hat heute mit großer Freude vernommen, dass auch hier zu Stadt die AfD gegründet wird. AfD steht allerdings nicht – wie anderswo – für Alternative für Deutschland, sondern für Alzheimer für Demenzkranke.

Den Rest kann man vergessen

Bischof von Limburg oder Obama-Berater: Der Wilhelmshavener Oberbürgermeister hat´s

Voriges Jahr hat´s in einigen Zeitungen gestanden, dass die Oldenburger Staatsanwaltschaft beim ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel war. Eine Mitteilung darüber, was die Ermittler gefunden haben, sucht man bis heute vergeblich. Die Wohnungsdurchsuchung hat´s wegen des Reinhard-Nieter-Krankenhauses gegeben. Das will Wagner nun zusammenlegen.

Das große Nicken

JadeWeserPort und neues Krankenhaus: Für das „Neue Wilhelmshaven“ gilt das Einlullungsgebot

Bei Demonstrationen gibt es ein Vermummungsverbot, im „Neuen Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) gibt es ein Einlullungsgebot. Das weiß inzwischen Nordfrost-Chef Horst Bartels, wenn es um den JadeWeserPort geht, das weiß jetzt auch die BASU, die kritische Fragen zum Reinhard-Nieter-Krankenhaus (RNK) gestellt hat, bevor weiter über eine Fusion  von RNK und Willehad-Hospital und einen Neubau diskutiert wird.

Den Nordfrost-Chef hat sich NW-Chefredakteur Gerd Abeldt vor 14 Tagen in einem Kommentar vorgeknöpft, jetzt knöpft sich NW-Lokalchef Maik Michalski die BASU vor. Er schreibt, dass zurzeit niemand wisse, ob es eine Fusion geben werde. Glaube man den Beteiligten, dann komme es in den nächsten vier Wochen zur Entscheidung. Bis dahin gelte: „Alle Debatten finden auf höchster Ebene und in den politischen Gremien statt – aber hinter verschlossenen Türen. Und das ist angesichts der hohen Hürden, die für ein neues Klinikum zu überspringen sind, auch angemessen.“

Den Rest weiß ein Hellseher?