Ein Toter liegt im passiven Abseits – Mord und andere Fouls

Sonst wäre dieses Spiel schnell wieder in Vergessenheit geraten. Wenn die 70. Minute nicht gewesen wäre. Der Ball saust durch den Strafraum, vorbei an Freund und Feind, trifft den Fuß eines Spielers mit der Nummer 7 und zischt zurück in den Strafraum, wo Freund und Feind nicht mehr auf das Geschoss achten, denn der Spieler mit der Nummer 7 ist umgefallen und liegt auf dem Rasen. Später wird man sich darüber streiten, ob er tot im passiven Abseits gelegen oder für Sekunden noch lebend im aktiven Abseits gestanden hat. Lebte er noch, als sein Fuß den Ball traf, wird der Schiedsrichter sagen, dann war die Nummer 7 im aktiven Abseits, war er schon tot, dann steht darüber nichts in den Regeln. Doch erst einmal wird das Spiel fortgesetzt, denn am grünen Tisch will keine der beiden Mannschaften die Punkte verlieren. Die Nummer 7 wird derweil von zwei Sanitätern am Spielfeldrand abgelegt. Bis zum Abpfiff lassen sie den Toten nicht aus den Augen. In seinem Rücken steckt ein Messer, das offenbar aus dem Fan-Shop des Gegners stammt.

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Jetzt weiß der Huszti: Über der AWD-Arena leuchtet die Birne von Joseph Blatter

Der Joseph hat sich in den vergangenen 2 000 Jahren schon so einiges ausgedacht. Finde ich als Jagdterrier, der bisher sechs Bundesligaspiele orakelt hat und immer richtig lag, alles klasse. Erst ist der Joseph in Bethlehem Vater geworden, ohne sich allzu sehr aus dem Zeug legen zu müssen, dann zog er in die Schweiz um und erfand den Rütli-Schwur, mit dem er einem Kind einen Apfel vom Kopf holte, bis die Eidgenossen endlich eine Fußballmannschaft zusammen hatten. Seitdem hat es der Joseph auch in der Birne.

Das hat Blatter in der Birne