Jugendämter: Ein ziemlich naiver Anwalt aus Köln

In einer Sendung, die der WDR am 25. Januar ausgestrahlt hat, rät der Kölner Rechtsanwalt Oliver Abel Eltern zu einem „kooperativen Umgang“ mit Jugendämtern, zu jedem Gespräch solle man eine Vertrauensperson mitnehmen, komme man mit dem Mitarbeiter nicht zurecht, sei es ratsam, sich an den Vorgesetzten zu wenden.

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Das „Burgdorfer Kreisblatt“ 2/20, ein Altkreisblitzgescheiter und ein Copytrack-Anwalt

Das kann man natürlich altkreisblitzgescheit nennen: Jemand veröffentlicht seine Beiträge mit Fotos bei Facebook. Jede und jeder kann diese Beiträge mit Fotos teilen. Aber einer soll für die Veröffentlichung dieser Fotos zahlen: der „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden. Rund 300 Euro soll er für jedes Foto löhnen. Verlangt im Namen des Altkreisblitzgescheiten ein Hamburger Copytrack-Anwalt von Tjaden.

Weitere Infos in der Ausgabe 2/20 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 2 2020

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Christoph Metzelder-oder: Wenn „Bild“ Wolfgang Kubicki die Schuhe auszieht

„Die Artikel einiger Boulevardmedien ziehen mir die Schuhe aus.“
Wolfgang Kubicki (FDP)

Die Geschichte beginnt mit einer Falschmeldung der Hamburger Staatsanwaltschaft. Sie lautet: Der ehemalige Fußballprofi Christoph Metzelder hat einer Frau aus Hamburg kinderpornografische Dateien geschickt. Mindestens 15. Sie sorgt für das Ermittlungsverfahren. Einige Stunden später soll ein Dritter für die Ermittlungen gesorgt haben. Bei Twitter wird der Fall diskutiert.

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Der Fall Christian Wulff wird zum Fall Staatsanwaltschaft Hannover: Ermittlungen wegen Straftaten

Angezeigt worden ist die Staatsanwaltschaft von Hannover nicht zum ersten Mal, weil im Fall Wulff Merkwürdiges geschah. Ein Anzeigenerstatter aus Bayern konnte noch ausgetrickst werden, indem man ihn zu einem Verdächtigen machte. Doch mit einem Anwalt aus Bonn ist das der Staatsanwaltschaft von Hannover wohl nicht so leicht möglich.

Gernot Fritz hat intensiv recherchiert, bis er im Sommer Strafanzeige wegen Rechtsbeugung und Verletzung von Privatgeheimnissen durch Amtsträger stellte. Der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ von heute zufolge, ist nun etwas geschehen, worüber der Kommentator Michael B. Berger nur staunen kann: „Jetzt wird die Affäre Wulff doch noch einmal aufgerollt – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. Dass die Staatsanwaltschaft Göttingen ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, ist ein überaus bemerkenswerter Vorgang.“

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Kein neues Krankenhaus in Wilhelmshaven – die Kuh ist im Eis

Nun ist die Kuh im Eis. Nach www.zweisechsdreiachtvier.de meldet auch der NDR: „Die geplante Fusion des Reinhard-Nieter-Krankenhauses in Wilhelmshaven mit dem St.-Willehad-Hospital könnte scheitern. Beide Betriebe hatten sich gegenseitig in die Bücher gucken können. Dadurch stellten sie fest, dass beide Kliniken hohe Schulden angehäuft haben.“ Was man ohne Blick in die Bücher nie festgestellt hätte, denn auf den Intensivstationen beider Krankenhäuser ist der Pleitegeier bislang gänzlich unbekannt gewesen. Auch die Staatsanwaltschaft von Oldenburg fand diesen Vogel noch nicht, die Suche ist noch nicht beendet.

Der Anwalt Cord Imelmann hat Recht behalten